[GastForen PrePress allgemein PDF in der Druckvorstufe PDF 1.6 vom Kunden geliefert.

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PDF 1.6 vom Kunden geliefert.

meister eder
Beiträge gesamt: 1113

8. Sep 2005, 11:27
Beitrag # 1 von 8
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Hallo Forum, ich bekomme von einem Kunden immer wieder 1.6 PDF geliefert, diese rechnen wir herunter da die aktuellen RIP nur bis zu 1.4 verarbeiten, dies habe ich meinem Kunden schon öfters mitgeteilt er möchte es aber nicht glauben und ist der Meinung er kann in jede Druckerei 1.6er PDF´s´liefern. Meine Frage was kann denn überhaupt beim heruntersichern denn passieren, geht es hauptsächlich um die Problematik der Transparenzen??? Da bisher noch nichts in der Produktion mit seinen Daten passiert ist, gibt dies ihm ja Recht!!!! Ich habe auf X1a oder X3 verwiesen aber die Agentur juckt es nicht und liefert weiter 1.6, mann würde dies ja mit der neusten Version von Acrobat erstellen.......das muß gehen.......Also nochmal, was kann passieren, werden die transparenzen geflattet und kann dies eine Fehlerquelle sein je nach dem wie komplizeiret die Date im jeweiligen LAyoutprogramm erstellt wurde??????? Für Argumentationshilfen zu diesem Thema wäre ich Euch sehr dankbar!!!! DAnke!
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PDF 1.6 vom Kunden geliefert.

loethelm
  
Beiträge gesamt: 6029

8. Sep 2005, 11:37
Beitrag # 2 von 8
Beitrag ID: #186396
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Hallo,

enthalten die PDFs denn Konstrukte die erst ab V1.4 und höher erlaubt sind oder sind es 1.3-kompatible PDFs die nur 1.6 sind, weil Distiller 7 sie erzeugt hat?
Woher stammt denn die Postscript-Datei, die zum PDF wird?


als Antwort auf: [#186395]

PDF 1.6 vom Kunden geliefert.

daben
Beiträge gesamt: 353

8. Sep 2005, 11:53
Beitrag # 3 von 8
Beitrag ID: #186399
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Hallo Meister Eder,

Als Drucker kann ich Ihren Missmut gut verstehen und nachvollziehen. PDF/x 1a oder 3 so zu bekommen wie es in den Spezifikationen steht ist schier unmöglich. Kaum ein Dienstleister ist bereit dies zu tun. Dies ist mir eigentlich unverständlich da alle Welt von den Druckern die Einhaltung der Normen verlangt. Die Dienstleister hingegen sind nicht bereit Ihren Teil dazu beizutragen, teils aus Unwissenheit teils aus Arroganz?

Fakt ist ein sicheres Austauschformat wäre PDF X1a, (PDF1.3). Selbstverständlich kann auch ein 1.6 PDF durchaus problemlos verarbeitet werden, allerdings nur dann, wenn man die Möglichkeiten die theoretisch ein 1.6 bietet nicht voll ausnutzt.

Nach meiner Meinung ist nach wie vor PDF X1a das einzige sinnvolle Format, um Daten beim Drucker anzuliefern. Selbst PDF X3 birgt viel zu viele potentielle Fehlerquellen und meine Erfahrung hat gezeigt, daß nur die wenigsten diese kennen, bzw. sich derer bewußt sind.

Und als Ergänzung zu deinem Kunden. Den Spruch daß die anderen das können, kennen wir glaube ich alle. Es ist aber trotzdem unsere Pflicht auf mögliche Fehlerquellen hinzuweisen.

Gruß Hans


als Antwort auf: [#186395]

PDF 1.6 vom Kunden geliefert.

AndreasEmer
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8. Sep 2005, 13:21
Beitrag # 4 von 8
Beitrag ID: #186424
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Mahlzeit !

von welchen Fehlerquellen sprichst Du bei X3 PDF Dokumenten daben? Der ICC Farbraum? :x Wenn man als Druckerei etwas von sich hällt sollte man zumindest halbwegs aktuelle Workflows einsetzen und die verarbeiten X3 PDF Dokumente recht gut :-)


als Antwort auf: [#186399]

PDF 1.6 vom Kunden geliefert.

meister eder
Beiträge gesamt: 1113

8. Sep 2005, 13:30
Beitrag # 5 von 8
Beitrag ID: #186425
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Antwort auf: Hallo,

enthalten die PDFs denn Konstrukte die erst ab V1.4 und höher erlaubt sind oder sind es 1.3-kompatible PDFs die nur 1.6 sind, weil Distiller 7 sie erzeugt hat?
Woher stammt denn die Postscript-Datei, die zum PDF wird?


Das ist mir schon klar, es sind 1.6er die aus Distiller 7 kommen, die kommen so vom Kunden.
Ich kenne auch alle Vorteile von X1a oder X3. Wie soll ich wissen ob alle Resourcen von 1.6 verwendet wurden, die Datei kommt als 1.6 PDF ins Haus. Die Dienstleister liefern überwiegend aus Unwissenheit die Dateien falsch, danach kommt die Arroganz mit der sie begegnen wenn ein Vorstufen Mensch wie ich missionieren möchte! Manche Kunden sind aber auch sehr froh wenn ich mal vorbeikomme und das "Inselwissen" etwas auffrischen!!

Also nochmal mir geht es akut um Argumentationshilfen wenn ich dem Kunden sagen möchte, klar kann ich die Datei Fehlerfrei durch den Workflow führen, doch wann geht es schief wenn welche Funktio, in welcher Application verwendet wurde?????????
Vielen DAnk für die schnelle Reaktionen!


als Antwort auf: [#186396]

PDF 1.6 vom Kunden geliefert.

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 19122

8. Sep 2005, 14:20
Beitrag # 6 von 8
Beitrag ID: #186436
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Hallo Meister Eder,

> Die Dienstleister liefern überwiegend aus Unwissenheit die Dateien falsch, danach kommt die
> Arroganz mit der sie begegnen wenn ein Vorstufen Mensch wie ich missionieren möchte!
> Manche Kunden sind aber auch sehr froh wenn ich mal vorbeikomme und das "Inselwissen"
> etwas auffrischen!!

Bei branchenfremden Anlieferern würde ich das ja noch verstehen, aber bei Vorstufendienstleistern trifft der Name dann wohl nicht mehr ganz zu.
Ich setze mich zwar auch gelegentlich über von Druckereien vorgeschriebene PDF-Settings hinweg, das aber in der Regel, wenn einfach irgendwelche öffentlichen Std. Settings übernommen wurden. (z.B. je nach Qualitätsanspruch, Termindruck & Übertragungsweg bei Komprimierung und Downsampling).

Aber wenn man als Druckerei denen nicht nur sagen sondern auch noch beibringen muss, was da wo hingehört, stimmt da was nicht. Kein Wunder das die Branche sich gerade buchstäblich auflöst.

Zu der PDF 1.6 Problematik: Soll der ersteller doch mit siner Acrobat 7 Version über seine so druckbaren PDFs mal den Preflight leufen lassen, dann bekommt er schon zu sehen, das sie so nicht in Ordnung sind. Wenn dann im Protokoll wirklich nur steht das der Versionsschlüssel > 1.3 ist, dann ist das mit dem herunterspeichern ja nicht das Problem, aber wenn da mehr steht, muss man einfach klar machen, das für diese 'Fehler' keine Verantwortung übernommen werden kann.

Recht überzeugend ist in dem Zusammenhang eine Textänderung im PDF mit Acrobat7 ohne Pitstop. Die dabei entstehenden Doppelbyte CID Fonts, bleiben in fast jedem PS-Laserdrucker stecken.


als Antwort auf: [#186425]

PDF 1.6 vom Kunden geliefert.

daben
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8. Sep 2005, 14:33
Beitrag # 7 von 8
Beitrag ID: #186441
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Hallo,

@Andreas: Mit Verlaub, ist das genau der Punkt, nur wenige sind sich über Fehler im klaren die durch PDF x3 Daten entstehen können.

1. Beispiel: der Grafiker baut swop cmyk ins Dokument, der OI des PDF ist iso, d.h. der Workflow konvertiert und futsch ist das Bild

2. Beispiel: Graustufen werden nach 4c separiert ????

3. Beispiel: der Datenlieferant baut sein Dokument in RGB auf und benutz für sein Proof den Rel farbmetr. intent mit TK, das kann kein CTP PDF Workflow.

4. technische Töne werden in RGB angelegt und sind CI Farben ????

5.usw, usw.

Ein echter PDFX3 Workflow funktioniert nur wenn der Datenlieferant ein Kontraktproof mitliefert; der Drucker die Daten durch den Workflow schleußt und anschließend ebenfalls prooft. Die beiden Proof sollten dann visuell übereinstimmen, so ist es auch in den Spezifikationen vorgesehen.

Nur Frage ich mich warum das alles? Wir sind Drucker und arbeiten mit cmyk, PDFX1a ist ein prädestiniertes Format für uns und es gibt trotzdem noch genügend andere potentielle Fehlerquellen.


Gruß Hans


als Antwort auf: [#186424]
(Dieser Beitrag wurde von daben am 8. Sep 2005, 14:35 geändert)

PDF 1.6 vom Kunden geliefert.

Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

8. Sep 2005, 16:20
Beitrag # 8 von 8
Beitrag ID: #186472
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Antwort auf: Recht überzeugend ist in dem Zusammenhang eine Textänderung im PDF mit Acrobat7 ohne Pitstop. Die dabei entstehenden Doppelbyte CID Fonts, bleiben in fast jedem PS-Laserdrucker stecken.


Hallo Herr Richard,

wenn überhaupt, dann kann diese Aussage nur so im Raum stehen bleiben:
"... Die dabei entstehenden Doppelbyte CID Fonts, bleiben in fast jedem PS-Laserdrucker, welcher keinen originalen Adobe PostScript Interpreter beinhalltet, stecken."

Hier sei auch nochmals erwähnt, dass Adobe InDesign CS2 als Novum nur mehr im Notfall CID-Fonts exportiert, im Normalfall aber das ursprüngliche Fontformat (Type 1 bzw. TrueType) erhält.


als Antwort auf: [#186436]
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