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PDF X & validierung

meister eder
Beiträge gesamt: 1105

16. Okt 2005, 15:30
Beitrag # 1 von 12
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Hallo hds´ler, ich habe da mal ne grundlegende Frage! Viele Kunden sprechen von einem X Dokument aber es wurde dann nur mit den X Settings distillt und nicht als X überprüfft und gesichert! Wie ist das richtig, ist es erst ein richtiges X PDF wenn es auch so gesichert wurde?Ich denke schon!
2. Frage, was hat es genau mit der validierung auf sich, wird mit der Validierung nur das Protokoll der Prüfung angehängt und idt dies nötig um korrekte PDF X Daten zu generieren?
DAnke schon mal!
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X

PDF X & validierung

loethelm
  
Beiträge gesamt: 6027

16. Okt 2005, 15:42
Beitrag # 2 von 12
Beitrag ID: #191284
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Hallo,

beim distillen erfolgt die Prüfung auf X-x Konformität. Also ist das distillte PDF bei Bestehen dieser Prüfung bereits validiert. Wird es nachträglich geändert, muss natürlich eine neue Prüfung stattfinden.


Viele Grüße

Loethelm

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als Antwort auf: [#191282]

PDF X & validierung

meister eder
Beiträge gesamt: 1105

17. Okt 2005, 08:54
Beitrag # 3 von 12
Beitrag ID: #191324
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Soweit klar, aber was sagt die Validierung aus, wird dabei nur das Protokoll angehängt??
Ist die Validierung notwenidig um ein X zu sichern, wie steht dies im Zusammenhang??
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als Antwort auf: [#191284]

PDF X & validierung

pkleinheider
Beiträge gesamt:

17. Okt 2005, 09:17
Beitrag # 4 von 12
Beitrag ID: #191327
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Hallo Meister eder

ad1) beim Distillen und aktiver PDF/X Option werden durch den Distiller die notwendigen Prüfungen der resultierenden PDF vorgenommen und die PDF/X relevanten Parameter in das PDF geschrieben. Eine nachfolgende PDF/X Verifizierung sollte erfolgreich durchführbar sein. Das resultierende PDF ist somit ein gültiges PDF/X Dokument (d.h. aber stmal nur, dass das PDF verdruckbar ist, prozessspezifische Parameter bleiben hier größten außen vor)

Sinnhaftigkeit: Ich stehe auf dem Standpunkt, dass erst eine PDF Datei erzeugt werden soll, die danach in Acrobat geöffnet wird und von dort mit aktiver Überdruckvorschau ausgedruckt wird (oder man hat einen RIP der native PDF einlesen und mit Überdruckvorschau ausgeben kann).
Weiters ist das PDF auf Korrekte Verwendung von Schmuckfarben, auf Gesamtfarbauftrag, Bildauflösung, .... zu prüfen. Sprich: Es sind prozessspezifische Parameter zu prüfen. Danach ist das PDF als PDF/X-3 abzuspeichern.

Ich habe persönlich die Befürchtung, dass viele Anwender den direkten PDF/X Export nutzen und die resultierende PDF Datei weiterleiten ohne weiterer Prüfung. Und geht dann was schief, wird PDF/X durch den Schmutz gezogen nach dem Motte: Jetzt mache ich ohnehin schon PDF, und es war erst wieder falsch. PDF/X wird leider von vielen immer noch falsch verstanden und angewandt.

ad 2) Von welcher Acrobat Version sprechen Sie? Wenn ich mich richtig erinnere wurde in AC6 das Prüfprofil mit in das PDF gepackt so dass die Empfängerseite die Möglichkeit hatte die Datei mit dem selben Profil zu verifizieren.


als Antwort auf: [#191282]

PDF X & validierung

meister eder
Beiträge gesamt: 1105

20. Okt 2005, 16:20
Beitrag # 5 von 12
Beitrag ID: #191919
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Vielen Dank für Deine Ausführliche Antwort, doch ich finde keine klare Aussage meiner Frage!


ad1) beim Distillen und aktiver PDF/X Option werden durch den Distiller die notwendigen Prüfungen der resultierenden PDF vorgenommen und die PDF/X relevanten Parameter in das PDF geschrieben.

--->Ist das die Validierung?????? DAS ein Protokoll der Überprüfung in ein PDf geschrieben wird??

zum Rest, was X ist und was es beeinhaltet weiss ich im großen und ganzen, ich stelle mir nur die FRage nach der Validierungsfunktion und ob sie notwendig ist???

Ich spreche von Acrobat 6.0.2 Professionell auf X.3.9

Danke schon mal!
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als Antwort auf: [#191327]

PDF X & validierung

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4434

20. Okt 2005, 18:04
Beitrag # 6 von 12
Beitrag ID: #191940
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Hallo,

ich will mal die Antwort in zwei Teile splitten, da das eine nichts mit dem anderen zu tun hat.

1. PDF/X-3:
PDF/X-3 kann sowohl mit dem Distiller (ab Professional 6) direkt erzeugt werden, als auch in Acrobat selbst, hier über Dokument->Preflight und dann NICHT die Prüfprofile anklicken, sondern unten links auf den Schalter "PDF/X". Der Rest sollte dann selbsterklärend sein.

Beide Varianten sind gleich gut geeignet. Der offensichtlichste Unterschied ist wohl der, das der Distiller nicht die Endung "_x3.pdf" an die erstellte Datei hängt. Das ist schade aber nicht zu ändern.

Damit wäre hinsichlich des ISO-Standards schon alles erforderliche erledigt. PDF/X-3 ist aber keine Vollkaskoversicherung und kann eben nicht alles abdecken und Herr Kleinheider hat natürlich recht, daß es grundsätzlich ratsam ist, am X3 noch die anderen Acrobat-Prüfwerkzeuge anzusetzen. Auf jeden Fall die Separations- bzw. Ausgabevorschau, um das überdrucken zu kontrollieren. Im 7er kann man dann noch weitere Funktionen wie Haarlinien usw. anwenden.

2. Validierung:
Die Acrobat6-Hilfe sagt dazu:
Sie können nach einer Preflight-Überprüfung dem Adobe PDF-Dokument einen Validierungsstempel hinzufügen, um PrePress-Dienstleister und andere Anwender über die Validität eines geprüften Dokuments zu informieren.Der Stempel bewirkt Folgendes:
- Er bettet das Preflight-Profil ein; dieses kann zu weiteren Verwendung extrahiert werden.
- Er bettet die Ergebnisse des Preflight-Reports ein; dieser kann mit der Preflight-Funktion auf einem anderen Computer angezeigt werden.
- Er erstellt einen Zeitstempel, der überprüft werden kann, um festzustellen, ob das Dokument geändert wurde, seit die Preflight-Überprüfung durchgeführt wurde und die Informationen eingebettet wurden.

In der Praxis sieht es dann so aus, daß man nach der Anwendung eines Prüfprofils das entsprechende Prüfergebnis als "Validierungsstempel" an das PDF anfügen kann. Das geht im Fenster "Preflight: Ergebnisse" unten über den Schalter "Validieren...". Dabei wird das Prüfprofil und das Prüfergebnis in das PDF eingebettet und direkt gesichert (!!).

Schließt man es nun und öffnet es wieder und geht dann wieder auf Dokument->Preflight und dort direkt auf den Schalter "Validierung..." dann ploppt ein Fenster auf und zeigt den Validierungsstempel an mit Uhrzeit und Ersteller. Je nachdem wie oft validiert wurde, können hier auch mehrer Stempel hinterlegt ssein. Nun kann man einen anklicken und über "Alle validieren" den Zustand des PDFs prüfen. Nämlich, ob es seit der letzten Validierung (das dürfte unmittelbar nach dem letzten Preflight stattgefunden haben) verändert wurde. Das wird entweder durch einen grünen oder roten Punkt vor dem Eintrag symbolisiert.

Bemerkenswert: Es reicht schon aus den Dateinamen des PDFs zu verändern, und der Status springt auf rot.

Über "Details" kann auf das eingebettete Prüfprofil und das Prüfergebnis zurückgreifen.

Fazit:
X3 und Validierung sind zwei paar Schuhe, die unabhängig voneinander funktionieren. Ein X3 ist natürlich auch ohne Validierung eine "echte" X3. Und die Validierung kann man ja schließlich auch auf nicht-X3-Prüfprofile anwenden, sind demnach nicht Bestandteil von X3.

Die Validierung ist vergleichbar mit der Enfocus-Technologie.

Gegenfrage:
Weiß jemand, wo sich die ganze Geschichte im Acrobat 7 versteckt hat?

Gruß


als Antwort auf: [#191919]

PDF X & validierung

gremlin
Beiträge gesamt: 3586

20. Okt 2005, 18:30
Beitrag # 7 von 12
Beitrag ID: #191947
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hallo rohrfrei

Antwort auf: Gegenfrage:
Weiß jemand, wo sich die ganze Geschichte im Acrobat 7 versteckt hat?

hier die kurze und knappe antwort von olaf drümmer: http://www.hilfdirselbst.ch/...i?post=178159#178159

gruss. gremlin

"geht nicht" ist keine problembeschreibung...


als Antwort auf: [#191940]

PDF X & validierung

meister eder
Beiträge gesamt: 1105

20. Okt 2005, 20:23
Beitrag # 8 von 12
Beitrag ID: #191963
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Rohrfrei, was soll ich sagen, genau jetzt habe ich es voll gerrafft, Thema Validierung kapiert. Mir tut sich aber noch eine Frage bei der X§ destillation durch den Distiller auf. Ich dachte bisher. Ein erstellte .ps Datei im Distiller mit der Einstellung X3 wurde nach den X3 regeln und bestandteilen distillt muss aber noch kein echtes sein, da der distiller ja kein OI anhängt, dies geschieht doch erst mit Sichern als X3 im Acrobat, genau dieser Funktion die letztendlich auch _x3 an den Dateinamen hängt??? Lt. Deiner Beschreibung ist es ja schon vorher ein X3, stimmt dies so?????
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als Antwort auf: [#191940]

PDF X & validierung

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 18571

20. Okt 2005, 20:35
Beitrag # 9 von 12
Beitrag ID: #191964
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Hallo,

> Lt. Deiner Beschreibung ist es ja schon vorher ein X3, stimmt dies so?????

Schau mal in die Distiller settings unter 'Standards'. Da wird sich schon ausgiebig um den RI gekümmert. (in der PS Datei enthaltene OIs überschreiben diese Einstellungen jedoch).


MfG

Thomas


Und wenn dir geholfen wurde, hilf uns, dies auch weiterhin zu können.
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als Antwort auf: [#191963]

PDF X & validierung

Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

20. Okt 2005, 22:05
Beitrag # 10 von 12
Beitrag ID: #191974
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Hallo Meister Eder,

wenn wir über PDF/X-1a und PDF/X-3 sprechen, dann sprechen wir über die international gültige ISO-Normen 15930. Wenn also Adobe im Acrobat Distiller 6 und 7 Professional laut Einstellmöglichkeiten behauptet, dass sie eine PDF/X-Datei damit erzeugen können, dann ist das keine 80%ige, keine 90%ige und auch keine 99%ige PDF/X-Datei bei der noch das eine oder andere fehlt, sondern eine 100%ige, die in allen Aspekten die jeweilige ISO-Subnorm erfüllt.

Der große Vorteil der PDF/X-Generierung in Acrobat bzw. mit Hilfe eine spezialisierten Tools ist der, dass über die reine Einhaltung der ISO-Norm hinausgehende Prüfungen durchgeführt werden können die die Tauglichkeit der Daten für einen bestimmten Auftrags-, Druck und Weiterverarbeitungstyp sicherstellen können. Dies kann eine reine PDF/X-Kompatibilitätsprüfung alleine nicht leisten. In diesem Zusammenhang wird gerne von "PDF/X Plus" gesprochen.

Mit freundlichem Gruß

Robert Zacherl

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www.impressed.de


als Antwort auf: [#191963]

PDF X & validierung

Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

20. Okt 2005, 22:11
Beitrag # 11 von 12
Beitrag ID: #191975
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Hallo herr Richard,

ein OutputIntent ist ein Konstrukt, welches nur auf PDF-Ebene existiert nicht aber auf PostScript-Ebene. Es wäre höchstens denkbar, dass ein OutputIntent in Form von pdfmark Befehlen auf PostScript-Ebene vordefiniert wird.
In keinem Fall jedoch kann der im Acrobat Distiller festgelegte OutputIntent in irgendeiner Weise von der im PostScript-Code enthaltenen Information überschrieben werden. Dies geht schon alleine deshalb nicht, weil der Distiller den OutputIntent einer PDF/X-Datei erst zum Schluß, also lange nach Abschluß der Interpretationsphase des PostScript-Codes in die PDF-Datei einbettet.
Dies wiederum muß so sein, weil ja erst der gesamte Code verarbeitet sein muss um zu wissen ob er Konstrukte beinhaltet die gegen die PDF/X-Regeln verstossen bzw. ob Resourcen fehlen, welche von PDF/X gefordert werden.

Mit freundlichem Gruß

Robert Zacherl

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als Antwort auf: [#191964]

PDF X & validierung

koder
Beiträge gesamt: 1743

21. Okt 2005, 05:02
Beitrag # 12 von 12
Beitrag ID: #191982
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Antwort auf: Sinnhaftigkeit: Ich stehe auf dem Standpunkt, dass erst eine PDF Datei erzeugt werden soll, die danach in Acrobat geöffnet wird und von dort mit aktiver Überdruckvorschau ausgedruckt wird (oder man hat einen RIP der native PDF einlesen und mit Überdruckvorschau ausgeben kann).


Was soll das denn bringen? Die Überdruckenvorschau simuliert mir auf dem Bildschirm die Überdruckeneinstellungen, nicht aber auf dem Ausdruck. Oder meinen sie mit "Überdrucken simulieren" ausdrucken? Das PDF vorher zur Verifizierung noch durch ein rip jagen? Wie lange brauchen Sie eigentlich um fertige Druckdaten zu erstellen? Einen Tag? Dieser Workflow erscheint mir doch etwas sehr umständlich. Vertrauen Sie Ihren Datenlieferanten/-Erstellern überhaupt nicht, oder vertrauen Sie Acrobat nicht? Wer sagt Ihnen denn, daß Ihr rip immer alles richtig macht? Wenn die gerippte Datei Fehler hat bezügl. der Überdruckeneinstellungen, wer sagt Ihnen dann, daß nicht das rip daran schuld ist und nicht das PDF fehlerhaft? Desweiterern verstehe ich nicht, warum Sie dann nicht ein X3-PDF rippen, welches moderne rips sehr viel besser verarbeiten und was ja auch die endgültige Datei werden soll. Und wo bleibt da eigentlich die "Sinnhaftigkeit"?

Antwort auf: Weiters ist das PDF auf Korrekte Verwendung von Schmuckfarben, auf Gesamtfarbauftrag, Bildauflösung, .... zu prüfen. Sprich: Es sind prozessspezifische Parameter zu prüfen. Danach ist das PDF als PDF/X-3 abzuspeichern.


Die Prozesstechnischen Parameter, von denen Sie da sprechen sollten schon bei der Erstellung der Daten berücksichtigt sein, bzw. eingehalten werden. Weiterhin verstehe ich nicht, weshalb sie erst ein "normales" PDF erstellen und erst nach weiterer Prüfung ein X3. Das macht schlichtweg keinen Sinn, da die PDFX-Einträge die datei auch nicht wesentlich größer machen. Außerdem ist das sofort als X3 distillte PDF nach erfolgreichem Abschluss auch garantiert ein X3, da die Prüfung wie bereits erwähnt beim Erzeugungsvorgang stattfindet.


als Antwort auf: [#191327]
(Dieser Beitrag wurde von koder am 21. Okt 2005, 05:06 geändert)
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