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PDF als Masterformat in der Verpackungsproduktion

sinsports
Beiträge gesamt: 9

26. Feb 2010, 14:55
Beitrag # 1 von 8
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Hallo,

ich hatte Anfang der Woche ein Gespräch mit jemanden, der sehr gerne ein DAM-System aufbauen würde, zwecks Verwaltung und Verteilung (Abstimmung und Druckproduktion) seiner ca. 5000 Verpackungen. Als Master-Dokumente möchte er gerne sauber aufgebaute HighRes-PDF-Dateien verwenden, aus welchen dann während der Abstimmungsphasen automatisiert LowRes-PDFs erstellt und verteilt werden können. Die HighRes-Daten würden nach Freigabe an die verschiedenen Druckereien verteilt. Dies ist im Akzidenz-Bereich längst Standard, er scheitert, laut seiner Aussage, jedoch daran, dass viele seiner (internationalen) Verpackungs-Drucker offene Illustrator Daten verlangen. Woran liegt das? ArtPro kann IMHO doch mittlerweile hervorragend mit PDFs umgehen, die üblichen RIPs und Ausgabe-Workflows ohnehin. Wo ist also das Problem?

Danke für euer Input,
Tom
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PDF als Masterformat in der Verpackungsproduktion

o_foerster
Beiträge gesamt: 26

26. Feb 2010, 15:27
Beitrag # 2 von 8
Beitrag ID: #434849
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Hallo Tom,

wenn ich Deinen Beitrag richtig verstehe, wollen alle das PDF als Exchange-Format, nur "viele internationale Verpackungsdrucker" nicht?!?

Kann es sein, dass sie evtl. Anderungen, wir z.B. Textkorrekturen durchführen wollen und dann nicht wissen, dass PDF die Textinformationen enthalten kann?

Wenn es sich um Master (was ist das)-Daten handelt, dann sollten doch wirklich nur last alterations durchgeführt werden?!

Womit schiessen diese Verpackungsdrucker die Druckform aus?

Welche Druckverfahren kommen zum Einsatz?

Welche PDF-Version ist denn im Gespräch?


als Antwort auf: [#434842]

PDF als Masterformat in der Verpackungsproduktion

sinsports
Beiträge gesamt: 9

26. Feb 2010, 15:48
Beitrag # 3 von 8
Beitrag ID: #434854
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Hallo o_foerster,

danke für die Antwort. Die Widerstände kommen wohl von vielen Druckereien, hauptsächlich von den ausländischen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass dies eher ein Kommunikationsproblem ist.

Als Masterdokument würde ich an dieser Stelle ein abgestimmtes, bereits einmal produziertes (Andruck) Dokument verstehen, aus dem jederzeit wieder eine druckfähige Vorlage erstellt werden kann. Textkorrekturen sollten so nur noch in einem minimalen Umfang vorkommen dürfen. Das Abstimmungsverfahren geht bis zum farbverbindlichen Andruck auf Originalsubstrat im späteren Fortdruckverfahren. Die eingesetzten Druckverfahren sind unterschiedlich (Faltschachteln), jedoch variieren sie nicht mehr innerhalb eines Produktes.

Womit augeschossen wird, weiss ich nicht. Als PDF-Version könnte ich mir eigentlich nur 1.6 vorstellen, da nur so alle relevanten Informationen editierbar erhalten bleiben können.

Danke nochmals und viele Grüße,
Tom


als Antwort auf: [#434849]

PDF als Masterformat in der Verpackungsproduktion

o_foerster
Beiträge gesamt: 26

26. Feb 2010, 15:58
Beitrag # 4 von 8
Beitrag ID: #434855
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Nun ist das Ausland natürlich gross..., aber für die ausländischen Verpackungsdrucker, für die ich wirken durfte, stellt PDF kein Problem dar.

Das sieht dann wirklich nach einem Kommunikationsproblem aus, dieser gordische Knoten muss dann wohl von Dir gelöst werden...


als Antwort auf: [#434854]

PDF als Masterformat in der Verpackungsproduktion

sinsports
Beiträge gesamt: 9

26. Feb 2010, 16:25
Beitrag # 5 von 8
Beitrag ID: #434858
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Da die Widerstände auch von einigen/vielen deutschen Druckereien kommen, sah mein Gesprächspartner dies ja auch nicht als ein Problem alleinig der ausländischen Druckereien. Die verschiedene Häufigkeit führe ich auf Kommunikationsprobleme zurück.

Der Workflow sieht momentan (so wie ich es verstanden habe) so aus:

1. Layout/Reinzeichnung in Illustrator
2. Vorstufe in ArtPro (Verläufe, Farben etc. pp.) beim (An-)Drucker
3. Freigabe
4. Verteilung von offenen Illustrator-Daten (weil gefordert) und verbindlichen Andrucken an die verschiedenen (Fort-)Druckereien im In- und Ausland.

Nun stellt man sich halt vor, man könne die Vorstufen-Daten aus dem Andruckprozess (normalerweise ArtPro) als PDF übernehmen und in einem intelligenten DAM verwalten. Und fortan nur noch Daten im PDF statt Illustrator verschicken.

Kann es sein, dass ArtPro erst in den letzten Versionen gut mit PDF umgehen kann und Druckereien mit älteren Versionen diese tatsächlich nicht so gut verarbeiten können wie offene AIs? Als Kunde einer Akzidenz-, Verlags- oder Zeitungsdruckerei kann man heute die Akzeptanz von PDFs verlangen, hier sind die Verfahren aber wohl viel standardisierter als im Verpackungsdruck. Kann ich trotzdem als Kunde einer Verpackungsdruckerei die Akzeptanz von PDF verlangen?

Danke nochmals und viele Grüße,
Tom


als Antwort auf: [#434855]

PDF als Masterformat in der Verpackungsproduktion

o_foerster
Beiträge gesamt: 26

26. Feb 2010, 16:37
Beitrag # 6 von 8
Beitrag ID: #434863
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Ich kann natürlich nicht beurteilen, ob die individuellen Druckvorstufen der Druckereien a jour sind. Jeder, der von sich behauptet, dass er gemäss PSO/ISO 12647 arbeitet, MUSS mit PDF umgehen können. ArtPro kann sein Jahren völlig problemlos PDF verarbeiten.

Wenn es um Datensicherheit geht, ist doch das PDF die sicherste Wahl?!

Natürlich wird ArtPro als Editor eingesetzt. AI-Daten zu verteilen, ist doch etwas gefährlich (Datenintegrität), meine ich.


als Antwort auf: [#434858]

PDF als Masterformat in der Verpackungsproduktion

sinsports
Beiträge gesamt: 9

26. Feb 2010, 16:47
Beitrag # 7 von 8
Beitrag ID: #434865
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Du sprichst mir aus der Seele :) Gerade deshalb hatte ich ja hier nachgefragt. Ich verstehe es auch nicht. Ich denke, ich muss erstmal den Prozess weiter ergründen und mit einigen der beteiligten Druckereien sprechen. Vielleicht klärt sich dann ja alles auf...

THX,
Tom


als Antwort auf: [#434863]

PDF als Masterformat in der Verpackungsproduktion

xD
Beiträge gesamt: 133

26. Feb 2010, 19:27
Beitrag # 8 von 8
Beitrag ID: #434873
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Hallo sinsports und o. foerster

Um nochmal zum Anfang zurückzukehren...

Vor ein paar Wochen stand ich vor dem selben Problem.
Schon bevor wir in den Etikettendruck eingestiegen sind musste ich mir einen grundlegenden Workflow ausdenken. Im Kopf hatte ich zu fast jedem Zeitpunkt nur "PDF". Umso überraschter war ich, als mir ein Partnerunternehmen und unser Klischeehersteller mit Kopschütteln und Unverständnis erst mal "immer Illustrator" an den Kopf warfen.

Mittlerweile bekommt der Klischeehersteller (Flexodruck) PDF als Format und ist mit unseren Daten sehr zufrieden...

Ich arbeite hier mit der CS3 und Kodak Prinergy. Die Vernutzung mache ich momentan in Illustrator erzeuge dann aber als Enddatei ein PDF, weil ich auf Produktionssicherheit und Prüfmöglichkeiten Wert lege. Mit AP hatte ich noch nicht das Vergnügen.

Es kann aber durchaus gute Gründe für Illustrator geben.:

- Der Klischee oder Plattenhersteller verlangt das konvertieren von Schrift in Pfade (kann ohne PitStop etc. schon zum Problem werden)

- Das Druckbild muss i.d.R. für den Zylinder verkürzt (skaliert) werden. Ich bin mir nicht sicher ob das auf Platte so einfach machbar ist. In einer .ai kann man das ja recht komfortabel machen.

- Der Klischee oder Plattenhersteller müssen noch selbst in die Datei eingreifen.


ganz ganz wichtig ist hier die Kommunikation! Lieber öfter nachhaken/ Testdateien nach eigenen Vorstellungen schicken, dann klappt das auch!

liebe Grüsse, xD.


als Antwort auf: [#434865]
(Dieser Beitrag wurde von xD am 26. Feb 2010, 19:28 geändert)
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