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Print/Bildbearbeitung - Photos, Layout, Design
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Pantone oder CMYK günstiger

xeno
Beiträge gesamt: 289

19. Feb 2008, 13:50
Beitrag # 1 von 7
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Was ist im Druck eigentlich billiger, also bei Vollflächen.
Z.B. 100 Seiten in einer Pantone (Rot) oder 100 Seiten in CMYK (Rot).

Danke
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Pantone oder CMYK günstiger

mpeter
Beiträge gesamt: 4546

19. Feb 2008, 13:56
Beitrag # 2 von 7
Beitrag ID: #337736
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Hi,
... na frag doch die Druckerei. Aber eine Farbe sollte billiger sein als zwei, abgesehen davon dass die Sonderfarbe ohnehin besser steht. Aber weshalb Pantone? Für ein 100/100 Rot nimm einfach HKS 14 K.
Gruß
Magnus

OSX 10.12.6, Adobe CS6/CC


als Antwort auf: [#337732]

Pantone oder CMYK günstiger

xeno
Beiträge gesamt: 289

19. Feb 2008, 14:03
Beitrag # 3 von 7
Beitrag ID: #337738
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Reien Neugierde ein anderes Beispiel PANTONE 511C oder einen ähnlichen TON in CMYK, Grundsätzlich ist dann PANTONE günstiger, weil es nur 1 Farbe ist, verstehe ich das richtig?


als Antwort auf: [#337736]

Pantone oder CMYK günstiger

pixxxelschubser
Beiträge gesamt: 1563

19. Feb 2008, 14:24
Beitrag # 4 von 7
Beitrag ID: #337741
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xeno,

die Farben sind das Eine, die Anzahl der Druckplatten das Andere. Wieviele Druckplatten brauchst Du bei CMYK und wieviele bei einer Volltonfarbe?

Und dann rechne selbst einmal überschlägig nach. Für das Bedecken einer Fläche brauchst Du Farbe in der Menge x. Diese Menge ergibt sich aus vier Standardfarben, mit denen die maschine immer läuft. Sehr grob und wegen der einfachen Rechenweise: Für diese Fläche je ¼ von x.

Von der Volltonfarbe benötigst Du auch die Menge x. Diese Sonderfarbe ist aber auch etwas teurer und danach muß bei einem Einzelauftrag die Maschine gereinigt werden. Ergo, Du selbst kommst zu keinem Schluß.

Und jede Druckerei wird Dir je nach deren Produktionsumfang (viele, immer gleiche oder überhaupt Sonderfarben) ein anderes, vielleicht sogar günstiges Angebot machen.

Wink
Viele Grüße
pixxxelschubser




Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean.

Isaac Newton




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Pantone oder CMYK günstiger

Quarz
Beiträge gesamt: 3269

19. Feb 2008, 18:00
Beitrag # 5 von 7
Beitrag ID: #337816
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Hallo xeno,

das Angebot unseres Druckers war mit
2 Sonderfarben und schwarz günstiger
als ein 4-Farbdruck.

Gruß
Quarz


als Antwort auf: [#337741]

Pantone oder CMYK günstiger

Ralf Hobirk
Beiträge gesamt: 5803

19. Feb 2008, 18:23
Beitrag # 6 von 7
Beitrag ID: #337824
Bewertung:
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Das hängt wohl auch von der Druckmaschine bzw. von der einzelnen Druckerei ab.

Bei einer Einfarbmaschine schlägt sich jede Farbe mehr oder weniger sicher im Preis nieder. Die Maschine muss für jede Farbe gewaschen und gerüstet werden.

Bei einer Vierfarbmaschine könnte m.E. der Schmuckfarbendruck u.U. teurer sein (muss aber nicht). Wenn die Druckerei auf der Maschine quasi immer CMYK druckt, muss die Maschine für Schmuckfarben gewaschen und mit den entsprechenden Farben bestückt werden. Anschließend wieder Waschen für die Rück-Umstellung auf CMYK.

Letztendlich musst du dir Angebote von verschiedenen Druckereien einholen und dann entscheiden.

---
Viele Grüße aus Istrien Cool
Ralf
---
iMac i7 (12,2) 3,4 GHz, 16 GB | MacBook Pro 15" (8,2) 2,0 GHz, 16 GB | Mac Mini (3,1) als Server 2,53 GHz, 8 GB | 10.11.6 El Capitan | CS6 (ID 8.0.1)


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Pantone oder CMYK günstiger

Kai Rübsamen
  
Beiträge gesamt: 4540

19. Feb 2008, 18:50
Beitrag # 7 von 7
Beitrag ID: #337829
Bewertung:
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seh es so wie Ralf: Das Waschen bzw. Stillstand nach einem Sonderfarbendruck wird oft vernachlässigt, aber von der Druckerei natürlich berechnet.
Auflage, Anzahl der Druckbögen beeinflussen ebenfalls den Preis!

Gruß Kai Rübsamen


als Antwort auf: [#337824]
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26.09.2018

Hochschuloe der Medien, Stuttgart
Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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