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Papierweiß-Werte und OBA-Anteile vieler Papierhersteller und Onlinedruckereien

farbproofs.de
Beiträge gesamt: 33

3. Mai 2019, 17:27
Beitrag # 1 von 4
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Liebe Kollegen,

weil es mich genervt hat, dass die Papierhersteller zur Farbe ihrer Papiere immer keine Angaben veröffentlichen, die für uns Gestalter sinnvoll sind, habe ich das einmal von 1.240 Papieren ausgemessen und ins Netz gestellt.

Verlinkt ist ein Bild der Spektralkurven mit Erläuterungen in M0 und M1, also den beiden Messmethoden, die wir im Alltag so brauchen, und als CGATS Datei auch die Messwerte in M0, M1 und M2. Der Anteil der optischen Aufheller ist ebenfalls zu jedem Papier in der Tabelle angegeben.

Papierweiß-Tabelle vieler Papierhersteller und Onlinedruckereien https://shop.proof.de/...nfo/papierweiss.html

Auch das Papierweiß vieler gängigen Proofprofile habe ich nach bestem Wissen und Gewissen als Tabelle zusammengefasst:
https://shop.proof.de/...ss-proofprofile.html

Vielleicht bringt es ja dem einen oder anderen von Euch im Alltag etwas, wenn Ihr das hier nachschlagen könnt ...

Viele Grüße
Matthias
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Papierweiß-Werte und OBA-Anteile vieler Papierhersteller und Onlinedruckereien

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4402

4. Mai 2019, 17:12
Beitrag # 2 von 4
Beitrag ID: #569983
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Hallo,

da steckt offensichtlich viel Arbeit drin. Die Vielzahl an Informationen muss man erstmal verarbeiten.

Bei https://shop.proof.de/...Igepa_Heaven-42.jpeg führt der Link offensichtlich nicht zur gewünschten Information.

Gruß


als Antwort auf: [#569980]

Papierweiß-Werte und OBA-Anteile vieler Papierhersteller und Onlinedruckereien

wuschel
Beiträge gesamt: 70

5. Mai 2019, 10:06
Beitrag # 3 von 4
Beitrag ID: #569993
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Wow vielen DANK - Sehr interessant.

Nun stellt sich natürlich die Frage, wie Stabil sind die Werte bei den einzelnen Papieren von Produktionscharge zu Produktionscharge.


als Antwort auf: [#569980]

Papierweiß-Werte und OBA-Anteile vieler Papierhersteller und Onlinedruckereien

farbproofs.de
Beiträge gesamt: 33

8. Mai 2019, 01:28
Beitrag # 4 von 4
Beitrag ID: #570042
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Antwort auf: Nun stellt sich natürlich die Frage, wie Stabil sind die Werte bei den einzelnen Papieren von Produktionscharge zu Produktionscharge.


Hallo wuschel,

tja, diese Frage ist natürlich sehr berechtigt. Bei Recyclingpapieren sieht man natürlich teilweise schon mit dem Auge Abweichungen, da diese Papiere ja auch sehr deutlich vom zur Verfügung stehenden Ausgangsmaterial abhängig sind. Andererseits gibt es ja auch hier Papiere wie die "Berberich Vivus" Reihe ("60"/"72"/"80"/"89"/"103"), die eben gerade nach ihrem Weißegrad durchnummeriert sind, und daher sollten hier die Abweichungen geringer ausfallen, da ja eine spezielle Weiße des Recyclingpapieres schon im Namen vorgegeben ist, und daher auch eher wieder erreicht werden sollte.

Bei vielen anderen Papieren wie dem oben genannten Heaven42 werden die exakt identischen Papiere ja auch von unterschiedlichen Herstellern angeboten, und da sieht man ja gleich, dass auch hier meine Messwerte für das Papierweiß nicht immer zu 100% identisch sind.

Ich habe mich sehr bemüht, bei den Papierherstellern und den Onlinedruckereien jeweils die aktuellen Musterbücher einzumessen. Die Alterung von Papieren sollte also nicht wirklich als Messfehler in meine Papierweiß-Tabellen Eingang gefunden haben. Auch das i1Pro2, mit dem ich die Messungen durchgeführt habe, ist kein halbes Jahr alt und noch innerhalb der aktuellen X-Rite Zertifizierung. Ich habe es auch mit zwei anderen i1Pro2 gegenkontrolliert, die Ergebnisse sind also aus dieser Sicht also durchaus verlässlich. Aber auch zwischen zwei Messungen entstehen natürlich Abweichungen aufgrund einer Wiederholungenauigkeit (Messgerät auf der exakt identischen Messstelle aufgesetzt) oder eben auch möglichen Unterschieden in der Papierstruktur (Messgerät einige Zentimeter weiter auf demselben Papiermuster aufgesetzt).

Beispiele von Messungen eigentlich identischer Papiere, die von unterschiedlichen Herstellern oder Onlinedruckereien angeboten werden, geben ja schon einen Hinweis darauf, wie breit die Streuung durch Produktion und Messung ist.

Auch der Fall, dass Papiere aus der exakt gleichen Papiermaschine der gleichen Papierfabrik unter verschiedenen Namen von verschiedenen "Herstellern" auf dem Markt kommen, ist ja recht häufig (z.B. Soporset Offset = Target Plus Offset = Soporcel Premium Offset = Inaset Plus Offset).
Es kommt aber eben auch vor, dass Hersteller Papierfabrik und Maschine wechseln, aber den Papiernamen beibehalten. Das Papier sieht dann teilweise ganz anders aus, heißt aber gleich wie die vorherigen, völlig unterschiedliche Chargen. Ein befreundeter Drucker meinte zu mir, die ersten zwei bis drei Paletten trügen dann Etiketten, auf denen steht: "Achtung, andere Produktion, nicht mit den alten Papierpaletten mischen...".

Spätestens gegen diese Fälle bin ich mit meinen Papierweiß-Tabellen natürlich vollkommen machtlos ...

Ich habe meinen Messprozess über Scripte relativ gut automatisiert und kann recht schnell weitere oder eben aktualisierte Papiere einmessen. Falls also wichtige Papierhersteller oder Onlinedruckereien in meiner Papierweiß-Tabelle fehlen sollten oder Papiere aktualisiert wurden, dann bitte her mit den Musterbüchern. Ich ergänze die Papierweiß-Datenbank jederzeit gerne.

Viele Grüße
Matthias
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als Antwort auf: [#569993]
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