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Praxiserfahrungen FOGRA39

pepron
Beiträge gesamt: 42

13. Feb 2007, 19:43
Beitrag # 1 von 9
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Ich habe mein Proof nach Fogra39 linearisiert und kalibriert. Für mein Lithografenauge ist die Umstellung von Fogra27 auf Fogra39 ein grosser Schritt in die richtige Richtung!

Ich würde behaupten Herr Brunner muss sich jetzt mit seinem EuroStandard
aber warm anziehen ;-) denn dass die Graubalance ist in Fogra39 zu grün ist zieht nicht mehr.

Es wäre toll hier auch die Erfahrungen der Drucker aus der Praxis zu hören, denn dort ist ja SystemBrunner als erstklassiges Kontrollmittel weit verbreitet.

Wie wäre es dort SystemBrunner als Tool und Fogra39/ISOcoated_v2_eci.icc als Ziel einzusetzen? Hätten wir dann nicht alle eine farbsichere Zukunft vor uns?

(Dieser Beitrag wurde von loethelm am 13. Feb 2007, 20:41 geändert)
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Praxiserfahrungen FOGRA39

loethelm
  
Beiträge gesamt: 6029

13. Feb 2007, 20:09
Beitrag # 2 von 9
Beitrag ID: #276153
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Hallo,

Antwort auf: Wie wäre es dort SystemBrunner als Tool und Fogra39/ISOcoated_v2_eci.icc als Ziel einzusetzen? Hätten wir dann nicht alle eine farbsichere Zukunft vor uns?


ich habe gerade heute einen Druck nach Fogra39 vor mir gehabt, der mit System Brunner kontrolliert wurde.
Ich habe selten eine so grüne Graubalance gesehen.

"Herkömmliche" Drucke nach Fogra39 zeigten dies dagegen nicht.
Daher denke ich, dass weiterhin die Druckerei und weniger das Kontrollmittel für die Qualität verantwortlich sind.


als Antwort auf: [#276151]
(Dieser Beitrag wurde von loethelm am 13. Feb 2007, 20:41 geändert)

Praxiserfahrungen FOGRA39

pepron
Beiträge gesamt: 42

13. Feb 2007, 20:21
Beitrag # 3 von 9
Beitrag ID: #276159
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Ganz Deiner Meinung! Auch ich bin immer wieder überrascht wie unterschiedlich verschiedene Druckereien auch mit System Brunner drucken. Es wird jedoch immer als das Ei des Columbus angepriesen. Die Praxis hat aber gezeigt, dass jeder Drucker der wollte problemlos das ISOcoated Proof optisch erreicht hat und ich denke mit V2 wird es nur noch besser.

Grüsse


als Antwort auf: [#276153]
(Dieser Beitrag wurde von loethelm am 13. Feb 2007, 20:41 geändert)

Praxiserfahrungen FOGRA39

loethelm
  
Beiträge gesamt: 6029

13. Feb 2007, 20:45
Beitrag # 4 von 9
Beitrag ID: #276161
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Antwort auf: Auch ich bin immer wieder überrascht wie unterschiedlich verschiedene Druckereien auch mit System Brunner drucken


Wieso auch? Ich habe noch nie eine Dokumentation gefunden, wie und warum dieses System besser funktionieren soll als die anderen. Es gibt ausschließlich cleverst geschriebene Marketing-Texte.

Antwort auf: Es wird jedoch immer als das Ei des Columbus angepriesen


Aus Locarno, ja ;-)

Antwort auf: Die Praxis hat aber gezeigt, dass jeder Drucker der wollte problemlos das ISOcoated Proof optisch erreicht hat


Das bezweifle ich jetzt mal, sobald Blau und Cyan-lastige Sujets da waren. War zumindest bei meinen Druckern so.

Antwort auf: und ich denke mit V2 wird es nur noch besser.


Da bin ich sicher.


als Antwort auf: [#276159]

Praxiserfahrungen FOGRA39

pepron
Beiträge gesamt: 42

15. Feb 2007, 17:56
Beitrag # 5 von 9
Beitrag ID: #276660
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Antwort auf [ loethelm ]
Antwort auf [ pepron ] Die Praxis hat aber gezeigt, dass jeder Drucker der wollte problemlos das ISOcoated Proof optisch erreicht hat


Das bezweifle ich jetzt mal, sobald Blau und Cyan-lastige Sujets da waren. War zumindest bei meinen Druckern so.

Da hast du wohl Recht. Deshalb wurde in Fogra39 vermutlich das Cyan angepasst. Ich proofe mit Epsons K3 Tinten. Hier ist ein entsprechendes Vollton Magenta sehr schwer messtechnisch hinzubekommen. Erst mit einem grossen Teil Light-Tinte im Vollton habe ich die gewünschten Ergebnisse erreicht. Ich meinte aber eigentlich die heiklen Pastelltöne und die Graubalance.


als Antwort auf: [#276161]
(Dieser Beitrag wurde von Thomas Richard am 15. Feb 2007, 18:21 geändert)

Praxiserfahrungen FOGRA39

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 19116

15. Feb 2007, 18:24
Beitrag # 6 von 9
Beitrag ID: #276674
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Antwort auf [ pepron ] Ich proofe mit Epsons K3 Tinten. Hier ist ein entsprechendes Vollton Magenta sehr schwer messtechnisch hinzubekommen. Erst mit einem grossen Teil Light-Tinte im Vollton habe ich die gewünschten Ergebnisse erreicht.


Wirklich?

Ich hab gerade mal in die Anpassung meines 7600er für die FOGRA39 geschaut (Ok sind Ultrachrome und keine K3 Tinten).

Fürs 100Magenta sind 20Gelb drin, aber wozu sollte im Vollton Mmagenta light Magenta beigemischt werden?
Und wie bekommt man sowas überhaupt hin ausser vielleicht mit den Gutenprint Treibern?


als Antwort auf: [#276660]

Praxiserfahrungen FOGRA39

koder
Beiträge gesamt: 1743

15. Feb 2007, 18:32
Beitrag # 7 von 9
Beitrag ID: #276675
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Hallo Thomas,

z.B bei BestColor und EFI XF kann man den Anteil an Light-Tinte im Vollton bestimmen, geht das bei GMG nicht?

Und er hat tatsächlich recht, bei den x800ern mit den K3 braucht man jede Menge Light-Magenta im Vollton, bei den x600er UltrChr braucht man jede Menge Cyan (bei meiner Linearisierung habe ich 11% Light-Cyan im Vollton). Damit habe ich übrigens auch meine Cyan-Probleme gut in den Griff bekommen.


als Antwort auf: [#276674]

Praxiserfahrungen FOGRA39

koder
Beiträge gesamt: 1743

16. Feb 2007, 16:04
Beitrag # 8 von 9
Beitrag ID: #276881
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Zitat von von mir selbst bei den x800ern mit den K3 braucht man jede Menge Light-Magenta im Vollton, bei den x600er UltrChr braucht man jede Menge Cyan


Äh, das ist natürlich eine ziemlich unglücklich verallgemeinernde Aussage, das sind jedenfalls meine Erfahrungswerte im Zusammenhang mit diesen Druckern, EFI Colorproof, ISOcoated-Simulation und semimatten Proofpapieren (um genau zu sein EFI9200 und Grapp230). Das gilt natürlich (höchstwahrscheinlich) nicht für alle Rip-/Papier-/Referenzprofil-/etc-Kombinationen...


als Antwort auf: [#276675]
(Dieser Beitrag wurde von koder am 16. Feb 2007, 16:05 geändert)

Praxiserfahrungen FOGRA39

mschunke
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19. Feb 2007, 10:46
Beitrag # 9 von 9
Beitrag ID: #277141
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Sehr geehrte Herren,

dass der Offsetdruck ein komplexes Verfahren mit weit mehr als 30 Einflussparametern ist, dürfte Ihnen bekannt sein. Wenn Sie also die Graubalance anhand eines Offsetdrucks als grünlich beurteilen, so wäre der alleinige Rückschluss auf das Profil als Verursacher - sei es nun ECI, System Brunner oder SWOP - viel zu vereinfacht.
Es ist auch vollkommen richtig, dass die Druckerei und nicht das Kontrollmittel für die Qualität verantwortlich ist. Aber um die Qualität eines Druckprodukts zu erfassen und zu bewerten, benötigt es doch unbestritten ein geeignetes Kontrollmittel und zusätzlich ein Messverfahren, dass die über 30 Einflussparameter des Offsetdrucks berücksichtigt. Seien Sei sich gewiss, das System Brunner dies gewährleistet.

Mit freundlichen Grüssen,
Mathias Schunke


als Antwort auf: [#276153]
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