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Printer mit Weiterverarbeitung | Digitaldruck | Empfehlung

Ralf Hobirk
Beiträge gesamt: 5803

7. Jun 2017, 23:38
Beitrag # 1 von 5
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Liebe HDS-Community,

ich weiß nicht so recht, wo ich meine Frage platzieren soll ;-)

Es gibt heutzutage alles Mögliche an Druckern und Digitaldruckmaschinen, sogar 3D-Drucker, die Flugzeugteile produzieren (siehe Airbus Industries)… Ich bin da in keinster Weise auf dem Laufenden, mein mehr als 10 Jahre alter Laserdrucker mag manche Farben nicht mehr drucken, aber ich persönlich bin sowieso längst "paperless".

So, jetzt kommt meine Frage:

Gibt es eine "Maschine" – natürlich die eierlegende Wollmilchsau – die folgendes kann:

– PDFs im Format 210 x 99 mm (DIN lang) plus Beschnitt drucken
(die Daten werden natürlich ausgechossen geliefert)
– beidseitig drucken
– Seitenumfänge von 20 bis 52 verarbeiten
– die Seiten falzen, heften und auf Endformat beschneiden

Hintergrund des Ganzen:

Es geht um ein Booklet (Print on demand), das die Reisedokumente eines Reiseveranstalters darstellt. Der (teuer bezahlte) Dienstleister schafft es nicht, ein einziges Booklet korrekt zu produzieren. Ich spiele mit dem Gedanken, die Sache zukünftig im eigenen Haus zu produzieren. Es geht hier nicht um die Programmierung des Workflows, sondern einzig allein darum, ob solch eine "Wunder-Druckmaschine" existiert.

Ich freue mich über euren Input ;-)

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Viele Grüße aus Istrien Cool
Ralf
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iMac i7 (12,2) 3,4 GHz, 16 GB | MacBook Pro 15" (8,2) 2,0 GHz, 16 GB | Mac Mini (3,1) als Server 2,53 GHz, 8 GB | 10.11.6 El Capitan | CS6 (ID 8.0.1)
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Printer mit Weiterverarbeitung | Digitaldruck | Empfehlung

JoPo
Beiträge gesamt: 462

8. Jun 2017, 13:50
Beitrag # 2 von 5
Beitrag ID: #557894
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Hallo Ralf,

das ist eine interessante Aufgabe die du zu lösen gedenkst.

Wir drucken digital auf HP Indigo und auch auf Xerox.
In keiner Konfiguration die ich hier habe und auch keine die ich auf Messen oder ähnlich gesehen habe kann ein LD-Querformat-Heft als Einzelstück, vermutlich personalisiert, mit 2 Klammern geheftet, gefertigt werden.

Bei deinem Format wird sicher mit 3 Nutzen oder mehr gedruckt.
Die Hefte für die 3 Nutzen mässten den gleichen Seitenumfang haben.
Dann das Problem mit den Klammern, 2 Stück pro Heft.
Und die Hefte müssen getrennt werden.

Sprotliche Aufgabe selbst für einen Spezialisten.
Und damit sicher nicht sehr günstig.
Ich bin gespannt auf Lösungsvorschläge im Forum.

Welche Fehler macht dein Dienstleister dass du so unzufrieden bist?

Salü
Joachim


als Antwort auf: [#557886]

Printer mit Weiterverarbeitung | Digitaldruck | Empfehlung

Ralf Hobirk
Beiträge gesamt: 5803

8. Jun 2017, 13:58
Beitrag # 3 von 5
Beitrag ID: #557895
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Hallo Joachim,

danke für deinen Beitrag. Damit schwinden so langsam meine Hoffnungen…

Ja, die Booklets sind personalisiert. Kundendaten, Hotelvoucher, Flugtickets, jede Menge reise- und objektspezifische Infos.

Der Dienstleister (infox.de) schafft es nicht, korrekte Booklets zu erstellen. Alles was ich in diesem Jahr bisher kontrolliert habe, war fehlerhaft. Von falschen Seitenreihenfolgen und vertauschten Seiten links/rechts rede ich gar nicht erst. Aber es fehlen immer wichtige Seiten oder es werden falsche Daten gezogen. Mal fehlt die Anreisebeschreibung inkl. Adresse und Telefonnummern, dann wiederum bekommt ein Busreisender einen Voucher für die Fährüberfahrt mit seinem Auto…

Ich habe einfach einen ziemlich dicken Hals, weil die nix gebacken kriegen, und das als mit Abstand größter (wenn nicht gar der Einzige) Touristik-Dienstleister dieser Art in Deutschland ;-)

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Viele Grüße aus Istrien Cool
Ralf
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als Antwort auf: [#557894]

Printer mit Weiterverarbeitung | Digitaldruck | Empfehlung

Ulrich Lüder
Beiträge gesamt: 2122

9. Jun 2017, 10:40
Beitrag # 4 von 5
Beitrag ID: #557902
Bewertung:
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Hallo Ralf,

Antwort auf: – PDFs im Format 210 x 99 mm (DIN lang) plus Beschnitt drucken
(die Daten werden natürlich ausgechossen geliefert)


Vielleicht liegt es daran, daß da manchmal Seiten falsch sortiert zusammengetragen werden? (Hast Du mal erfragt ob nicht ausgeschossen eventuell besser wäre für den Dienstleister?)

Tja, ansonsten schon mal in Erwägung gezogen entweder den Bund am Kopf und nicht links zu platzieren oder etwas kleiner werden mit dem Endformat (also nur 200 statt 210mm), falls das Querformat das entscheidende Hindernis ist?

;-)

Gruß,

Ulrich


als Antwort auf: [#557886]

Printer mit Weiterverarbeitung | Digitaldruck | Empfehlung

Ralf Hobirk
Beiträge gesamt: 5803

9. Jun 2017, 10:51
Beitrag # 5 von 5
Beitrag ID: #557903
Bewertung:
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Hallo Ulrich,

das mit dem "ausgeschossen geliefert" bezieht sich auf die Maschine, die ich suche, es scheinbar aber nicht gibt.

Der Dienstleister hat in einem "Pool" gut 1.700 PDFs von uns liegen, die anhand einer Lookup-Tabelle abhängig vom Reiseziel (Hotel, Ferienhaus…) und Reiseart (Auto, Flug, Bus) in einem Booklet zusammengefasst werden müssen. Darüber hinaus werden zu jeder Buchung – d. h. für jedes Booklet – individuelle Daten aus dem Reservierungssystem geliefert.

Es handelt sich also um mehr als nur den reinen Druck ;-)

Wenn es solch eine "Wundermaschine" geben würde, würde ich unsere Programmierer daransetzen, die Schnittstellen zwischen meinem Workflow, dem Reservierungssystem und der Maschine zu programmieren.

Es zeigt sich jedoch seit gestern Abend eine Lösung mit dem Dienstleister ab, nachdem ich in einer Mail geschrieben habe, dass ich bereits eine Alternative suche ;-)

Trotzdem danke für deinen Input.

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Viele Grüße aus Istrien Cool
Ralf
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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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