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Profinkonvertierung mit korrektem RI

Aleks
Beiträge gesamt: 205

30. Okt 2004, 14:07
Beitrag # 1 von 4
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Hi, also folgende Frage, wir bereiten viele Kundendateien für ISO auf, d.h. ich muss vorweigend das ganze Bildmaterial konvertieren, der Umgang mit RI ist mir grundsätzlich bekannt und ist kein Problem, nur wenn Logo geliefert werden mit z.B. Allgemeines CMYK Profil und diese Logos sind Tif Dateien und waren in Ihrem früheren Leben mal Illu.ai Dateien, werden die Techn. Raster mit keinem Ro korrekt widergegeben. Schwarz wird nach der konvertierung in allen vie Farben aufgebaut, muss ich hier nur ein anderen Profil zuweisen und nicht konvertieren denn dann ändert sich nicht im PSh! Das Problem ist wenn man mit hilfe des Servers automatisch konvertiert und von 500 Bildern 499 korrekt mit dem richtigen RI konvertiert wurden und eines ist ein Logo dann habe ich ein Problem, wie geht Ihr damit um???
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Profinkonvertierung mit korrektem RI

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 19116

30. Okt 2004, 15:15
Beitrag # 2 von 4
Beitrag ID: #119962
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Hallo,

bei solchen Logos handelt es sich ja in der Regel um Hausfarben, die den Grafikern und Layoutern idR über die CMYK Werte definiert vorliegen und gebräuchlich sind.
Beim Umstieg von ?Euroskala? auf ISOcoated hätten die eigentlich angepasst gehört, aber eben nur die Farben, nicht der Schwarztext.
Und da ist auch die Frage wie gearbeitet wird, denn eine Definition die rechnerisch sehr wohl korrekt sein kann, von 97c14m0y3k macht im täglich Einsatz Wenig Sinn. die 97 werden eh 100, die 3 fliegen des öfteren mal ganz weg, und die 14 sind nicht unbedingt gut zu merken. Wenn man denn weiterhin für Hausfarben mit CMYK-Definitionen arbeiten will, sollte man sie wie gehabt auf leicht zu handelnde Werte biegen: 100C15M feddich!

Alles andere ist unübersichtlich und Fehlerträchtig.

In deinem konkreten Fall bedeutet das entweder, diese Logos mit dem nicht ganz billigen Tool Prinect Color Editor im fertigen PDF zu manipulieren, oder diese Logos als PDF zu verwenden und diese (in dem Fall dann eben nur ein mal), mit dem Coloreditor zu ändern, _ohne_ das das Schwarz neu aufgebaut wird.

ALternativ, der einfachere und wahrscheinlich auch billigerre Weg, wäre solche Logos in PS per 'Ähnliches Auswählen' nur in den Bereichen zu modifizieren, die bunt sind. Als Hilfe würde ich mir dazu erstmal eine Kopie, wie von dir beschrieben, allerdings per rel. Farbmetrisch (liegt näher an den Logoüblichen Volltönen) wandeln, und dann die damit erzielten CMY (K) Werte in das ursprüngliche Logo einzufärben, und ihm anschliessend einfach noch ISOcoated als Zielprofil mit auf den Weg zu geben.

Allerdings würde ich es bei so was immer vorziehen mit den Vektordaten zu arbeiten, da die, wenn sie ordentlich angelegt sind, durch umtippen einiger Farbwerte erledigt sind.

MfG

Thomas


als Antwort auf: [#119952]

Profinkonvertierung mit korrektem RI

Aleks
Beiträge gesamt: 205

30. Okt 2004, 23:12
Beitrag # 3 von 4
Beitrag ID: #120038
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Hätte ich Vectordaten, hätte ich kein Problem da ich diese nicht bearbeiten müsste, ich kann es mir ja nicht aussuchen wie ich die Daten geliefert bekomme, es halt ein paar Knaller Kunden die Logos (ehemals Vector Daten) als tif liefern. Dann kommt das Problem, wenn der Kunde PSO Qualität möchte muss ich seine Daten aufbereiten, wenn es sich um 10 Bildern handelt ist dies kein Problem dies manuell zu machen, nur wenn es sich um größere Objekte handelt muss ich viel automatisieren, deshalb die Frage des korrekten RI, oder vielmehr die Frage, warum passiert den Werten nix wenn ich nicht in das Profil konvertiere sondern eines zuweise in PSH?????
DAnke!


als Antwort auf: [#119952]

Profinkonvertierung mit korrektem RI

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 19116

30. Okt 2004, 23:55
Beitrag # 4 von 4
Beitrag ID: #120043
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Hallo,

wenn der Kunde Drucke nach PSO will, muss er auch druckreife oder zumindestens Reprofähige Vorlagen liefern. Das würde ich gepixelten Logos die auch noch in falschen/unbekannten Farbräumen vorliegen einfach mal absprechen. Sowas wird hier mit Neu-reinzeichnungs-Kosten bedroht... Sowas wirkt meist Wunder, oder ist ein nettes Zubrot ;-).

Wenn du einem Bild nur ISOcoated zuweist, wird ja nur die Referenz geändert. Wenn du die Noten einer Partitur mit einem anderen Instrument spielst, ist es ja, wenn man es kann, immer noch richtig gespielt, aber ob es sich so gut anhört ist eine andere Frage.
In deinem Fall ändern sich die Prozentwerte eben nicht, damit bleibt auch das Schwarz unangetastet, aber es ändern sich die Farben die letztendlich auf dem Druck zu sehen sind. Bei einer absehbaren Menge an Farben wäre auch eine selektive Farbkorrektur des zugewiesenen Bildes, nach den Werten eines transformierten Exemplars, ein gangbarer Weg.

Oder du baust dir ein ISO-Profil nach ohne Schwarz

Ich verstehe jedoch nicht, warum du meinst, Vektordaten nicht bearbeiten zu müssen, bzw. andersherum, warum du gepixelte Logos, dann doch transformieren willst.

Thomas


als Antwort auf: [#119952]
(Dieser Beitrag wurde von Thomas Richard am 31. Okt 2004, 02:04 geändert)
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