[GastForen Programmierung/Entwicklung JavaScript Pseudoformate für Verweise (:active)

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Pseudoformate für Verweise (:active)

tabama
Beiträge gesamt: 13

29. Jul 2002, 15:46
Beitrag # 1 von 2
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Ich habe ein Dokument mit einer Navigation. Den einzelnen Navigationspunkten habe ich mit CSS optische Gestaltungselemente zugewiesen (:link, :hover, usw.) Dies funktioniert auch.

Mit den Navigationspunkten rufe ich in einem iframe eine weitere Navigation auf, die wiederum mit CSS gestaltet ist. Klicke ich hier auf einen Punkt, geht die ":active" Gestaltung der übergeordneten Navigation verloren.

Wie kann ich das umgehen??
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Pseudoformate für Verweise (:active)

Miro Dietiker
Beiträge gesamt: 699

30. Jul 2002, 23:38
Beitrag # 2 von 2
Beitrag ID: #8409
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Hallo !

"active" kann nur jeweils ein Link-Objekt sein und zwar nur derjenige, welcher zletzt geklickt wurde...

Wird also etwas anderes geklickt geht die Eigentschaft gezwungenermassen verloren. Alternativen sind über
umfangreiche Skripts möglich (BSP: Aktionsgruppen / Mehrfachaktionen als Link und so auch gleich das Hauptmenu fix austauschen) oder auch mit statischen "AKTIV"-Menupunkten arbeiten in den jeweiligen Seiten...

Diese Art von Unterscheidung (CSS/AKTIV) Ist in diesem Fall nicht geeignet..

Ich empfehle die Nutzung (GoLive oder Handprogrammierung)
von folgenden Punkten:
- Eine Aktion/Funktion produzieren welche alle
Punkte explizit "deaktiviert" darstellt.
- Für jeden Menupunkt auf das Klick-Ereignis eine weitere
Aktion, welche 1. die "Alle Deaktivieren" aufruft und
zweitens das eine Element als "Aktiv definiert" also den
Stil Fest umschaltet.

Diese Zuweisung erlauft nun das klicken auf solche Frame-Links, solange kein Komplett-Refresh gemacht wird oder
das Navi-Frame aktualisiert wird...


Greetz: Miro Dietiker


als Antwort auf: [#8300]
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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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