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Anonym
Beiträge: 22827
24. Dez 2004, 16:28
Beitrag #1 von 10
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RGB> CMYK


Hoi Zäme
Ich hab das Programm (Version CS) ganz neu und suche verzweifelt nach einer Erklärung die ich im Handbuch nicht finde. In einem neuen Dokumente lege ich einen Rahmen an und platziere ein Bild drin. Wenn ich das Dokument anschliessend in ein Presse PDF exportiere, sind die Farben extrem verändert (viel stärker, greller!). Wenn ich "dasselbe" in Photoshop tu, also RGB in CMYK ändere, verändert sich beinahe nichts. An was könnte das noch liegen? Gibt es eine Art wie ich eine "Seitenvorschau" in CMYK einrichten kann?
Herzlichen Dank für eure Mithilfe und schöne Festtage! Top
 
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barbera S
Beiträge: 41
25. Dez 2004, 20:35
Beitrag #2 von 10
Beitrag ID: #132464
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RGB> CMYK


Hallo, ich bin selbst auch keine spezialistin. aber: unter Bearbeiten (menuleiste) gibt es die option farbeinstellungen. vielleicht musst du dort etwas ändern...
viel glück
barbera
als Antwort auf: [#132384]
(Dieser Beitrag wurde von barbera am 25. Dez 2004, 20:45 geändert)
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Michel Mayerle
Beiträge: 1047
27. Dez 2004, 11:46
Beitrag #3 von 10
Beitrag ID: #132571
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RGB> CMYK


Hallo zusammen

Das kann natürlich an vielerlei Dingen liegen. Primär ist natürlich darauf zu achten, dass in InDesign durchwegs alle Bilde rin CMYK oder RGB platziert werden. Wobei die Bilder nur dann in InDesign als RGB platziert werden sollten, wenn durchwegs mit Farbmanagement gearbeitet wird. In diesem Falle ist es aber von Nöten, dass man das Farbmanagement auch genaustens kennt und weiss, welche Optionen was bewirken.

In 99 Prozent aller Fällen wird im Layout nach wie vor mit CMYK-Daten gearbeitet. Dann muss das Farbmanagement in InDesign aber unbedingt deaktiviert werden (Bearbeiten -> Farbmanagement). E ist sehr gefährlich, wenn sich das Farbmanagement einmischt, wenn die Bilder bereits CMYK sind. Da hat es schon sehr böse Fehler gegeben, weil man eben das Falsche eingestellt hat. Sofern das Farbmanagement ausgeschaltet ist und die Bilder bereits in Photoshop als CMYK abgespeicehrt wurden, sollten keine Farbverschiebungen mehr resultieren. Die PDF-Datei sollte in Acrobat auch mit der Überdruckenvorschau angeschaut werden.

Mit besten Grüssen
Michel Mayerle
ulrich-media GmbH
http://www.ulrich-media.ch
als Antwort auf: [#132384] Top
 
mpeter  M 
Beiträge: 4540
27. Dez 2004, 17:54
Beitrag #4 von 10
Beitrag ID: #132616
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RGB> CMYK


Du kannst in ID deine Separations-Einstellung von PS laden - würde ich auch empfehlen. Unter Bearbeiten Farbeinstellungen deine Einstellung aus dem Verzeichnis Library\Applications Support\Adobe\Color\Profiles
in ID laden und fertig. Du hast dann auch den Vorteil in ID ein CMYK-Vorschau zu machen die identisch mit der Darstellung in PS ist. Du musst dann nicht in PS wechseln um ein Bild zu beurteilen. Anzeigeoption hohe Auflösung und du hast in ID und PS identische Darstellungen.

Gruß
Magnus
als Antwort auf: [#132384] Top
 
Anonym
Beiträge: 22827
28. Dez 2004, 12:33
Beitrag #5 von 10
Beitrag ID: #132721
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RGB> CMYK


Vielen Dank für alle Antworten. Noch etwas zum Beitrag von dir, Michael. Ich arbeite mit einem Bild, das ist als RGB abgespeichert. Zu einem Testzweck habe ich dieses Bild im Photoshop geöffnet, als CMYK abgespeichert und dann das CMYK und das RGB im InDesign platziert. Aber es sind noch immer enorme Farbunterschiede festzustellen. Das Farbmanagement habe ich deaktiviert.

Das Bild in RGB und CMYK sehen im InDesign nicht schlecht aus (das RGB ist "Original" und das CMYK ist stark verblasst) Wenn ich aber das File nun in ein PDF exportiere, ist das "Original RGB" extrem überbelichtet (viel zu rötlich), das vorher im InDesign blasse CMYK scheint jetzt aber beinahe perfekt.

Rein theoretisch wäre das ja jetzt super, ich muss einfach alles in CMYK zuerst abspeichern und dann so platzieren. Aber dass es im InDesign völlig blass aussieht und dann im PDF super, ist doch etwas merkwürdig, oder nicht??

Danke für deine Unterstützung und einen schönen Nachmittag.
Matthias
als Antwort auf: [#132384] Top
 
loethelm  M 
Beiträge: 5991
28. Dez 2004, 12:37
Beitrag #6 von 10
Beitrag ID: #132722
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RGB> CMYK


Hallo,

ist denn in Acrobat CMM aktiviert?
Wenn ja, ist es gar nicht merkwürdig, dass die Darstellungen sich unterscheiden. Ein bisschen Colormanagement geht nun mal nicht.

Außerdem muss das CM aktiviert sein, sobald man CMYK und RGB mischt.

Viele Grüße

Loethelm
als Antwort auf: [#132384] Top
 
Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
28. Dez 2004, 13:25
Beitrag #7 von 10
Beitrag ID: #132735
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RGB> CMYK


Hallo Matthias,

ich fürchte, so kann das nichts werden.
Sie platzieren zwei verschiedene (Grund-)Farbräume in ein und demselben Dokument und erwarten, dass bei deaktiviertem Farbmanagement eine visuelle Übereinstimmung eintritt. Wie soll das funktionieren?

Für die Darstellung und die Ausgabe, müssen die Farbräume eines Dokuments auf einen gemeinsamen Nenner, also einen gemeinsamen Farbraum gebracht werden. Das bedeutet, dass mindestens eines der beiden Bilder farblich transfomiert werden muss. Je nach Wiedergabemethode und/oder Ausgabegerät wird das das RGB und/oder CMYK-Bild sein. Um diese Farbraumtransformation aber vernünftig durchführen zu können, muss die Information vorliegen in welchem Farbraum genau die betroffenen Bilder vorliegen. Dies ist nur möglich, wenn das Farbrmanagement aktiv ist. Entweder holt sich dann das transformierende Programm die Information aus den Bilddaten delbst (z.B. im Fall eines TIFF-Bildes mit eingebettetem Profil) oder es greift auf das in den Farbeinstellungen definierte Arbeitsfarbraum-Profil zurück. Ohne Farbmanagement geschieht die Transformation auch aber ohne dies kontrollieren zu können und vor allem nach sehr simplen, in der Praxis meist unbrauchbaren Prinzipien.

Wenn die Profile nicht in den Bildern selbst eingebettet sind, dann ist die korrekte Konfiguration der Farbeinstellungen im Layoutprogramm das A und O.

Wenn nun ausgegeben wird, dann ist wiederum die Art der Ausgabemethode entscheidend.
Adobe InDesign läßt drei grundsätzliche Ausgabemethoden zu:
- "Unverändert" und "PostScript Farbamanagement" (Farben werden möglichst unverändert durchgereicht, die Farbraumtransformation wird im Workflow nach hinten verlagert)
- "Composite-CMYK"
- "Composite-RGB"

In den letzten beiden Fällen findet dieses bereits angesprochene "auf einen Nenner bringen" bereits in Adobe InDesign statt. Im Gegensatz zur Monitordarstellung, bei der dieser Nenner RGB ist, ist dieser bei Composite-CMYK dann natürlich der per Drucker-Profil gewählte CMYK-Farbraum (bzw. Dokument-CMYK).

Wenn "Unverändert" ausgewählt wird, dann werden die unterschiedlichen Farbräume in die Ausgabedatei durchgereicht und der/die nachfolgenden Prozesse sind für die korrekte Visualisierung und/oder Ausgabe zuständig.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

************************
IMPRESSED GmbH
http://www.impressed.de
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mpeter  M 
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28. Dez 2004, 13:54
Beitrag #8 von 10
Beitrag ID: #132749
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RGB> CMYK


Hallo
klinke mich nochmal kurz ein. Dann ist meine Vorgehensweise (gleiches Profil für ID und PS) also O. K.? Bin inzwischen etwas verunsichert da hier viele unterschiedliche Ansichten geäußert wurden.
- Aber es ist doch möglich mit RGB und CMYK-Daten bei aktivierten CM zu arbeiten.
- Wäre es nicht am sinvollsten, man würde in RGB arbeiten und die Separation erst bei der Ausgabe von ID-Druckfarbenmanager bzw. vom RIP übernehmen zu lassen - vorausgesetzt man hat identische Profile? Den Soft-Proof kann ich ja sowohl im PS als auch in ID einstellen. Schon mal Danke für die Antwort.

Gruß
Magnus
als Antwort auf: [#132384] Top
 
loethelm  M 
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28. Dez 2004, 13:59
Beitrag #9 von 10
Beitrag ID: #132752
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RGB> CMYK


Hallo Magnus,

Bei aktiviertem CM und korrekter Profilierung ist das Arbeiten in gemischten Farbräumen grundsätzlich möglich, ja.

Die In-Rip Separation ist sicherlich der eleganteste Weg, was ja PDF/X-3 auch zulässt. In der heutigen Zeit gibt es allerdings leider noch wenige Dienstleister, die diesen Workflow 100%ig beherrschen. Sicherer ist leider noch die Weitergabe von unprofilierten CMYK + eventuelle Spotfarben als PDF/X1a mit korrekt definiertem Output-Intent und Kommunikation desselben mit dem Belichter (der Mensch, nicht das Gerät).

Viele Grüße

Loethelm
als Antwort auf: [#132384] Top
 
mpeter  M 
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28. Dez 2004, 14:04
Beitrag #10 von 10
Beitrag ID: #132754
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RGB> CMYK


Hallo nochmal,
wie schaut es denn mit dem ID-Druckfarben-Manager aus, kann man diesen Weg gehen? Eben um Probleme mit den Diesntleistern zu vermeiden?

Grüßle
Magnus
als Antwort auf: [#132384] Top
 
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