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Schriften in Office für Mac 2016

blue-skies
Beiträge gesamt: 40

25. Jan 2018, 16:09
Beitrag # 1 von 9
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Bisher nutzen wir unsere Hausschrift (Postscript), in dem wir diese einfach in den Library-Ordner des Macs werfen. Office 2011 (Release 14.7.7) erkennt und verarbeitet diese. Ebenso galt dies bisher für Office 2016 (Release 15.x).

Nun habe ich hier ein frisches Office 2016 (Release 16.9, von Mitte Januar 2018) auf einem Mac mit 10.13.2. Die im besagten Ordner liegende Hausschrift wird nicht mehr erkannt. Egal, ob mit oder ohne Einsatz von Suitcase, die Schrift ist erkennbar falsch auf dem Schirm dargestellt und kann auch nicht im Menü ausgewählt werden.

Any hints?

Und auch noch generell: Das neue Office bringt Schriften mit, die ich nicht haben will. Wo liegen diese ab, wie können diese entfernt werden?

Danke für jeden Beitrag, viele Grüße!
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Schriften in Office für Mac 2016

Peter Lenz
Beiträge gesamt: 1820

25. Jan 2018, 17:21
Beitrag # 2 von 9
Beitrag ID: #562128
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Hallo blue-skies,

ich habe vor ca. 3 Wochen meinen Mac neu aufgesetzt, und dabei auch festgestellt, dass Office 2016 keine Schriften mehr im Verzeichnis „Library > Fonts“ wie frühere Versionen installiert.

Office 2016 bedient sich seiner Schriften nun aus dem Programmpaket „Microsoft Word.app > Contents > Resources > Fonts“.

Seit wann das so ist kann ich nicht sagen, weil ich zuvor Office 2011 und 2016 parallel installiert hatte, und Office 2011 definitiv ein eigenes Verzeichnis unter „Library > Fonts“ angelegt hatte.

Mir ist es nun aber auch passiert, dass Office 2016 eine PostScript Type 1 Schrift weder über meine Schriftverwaltung - ebenfalls Suitcase Fusion - noch in den drei bekannten Font-Verzeichnissen akzeptiert hat. Das müsste ich mal austesten, ob Office 2016 nun keine PostScript-Schriften mehr unterstützt.

Viele Grüße Peter
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als Antwort auf: [#562127]

Schriften in Office für Mac 2016

Peter Lenz
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25. Jan 2018, 17:56
Beitrag # 3 von 9
Beitrag ID: #562131
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Hallo blue-skies,

ich habe gerade mal 4 PostScript Fonts Type 1 getestet. Keine der Schriften wird vom aktuellen Office 2016 v.16.9 erkannt - sprich, die Fonts tauchen nicht im Schriftmenü auf. Dabei ist es unerheblich in welchem Font-Verzeichnis die Schriften liegen.

Im Netz konnte ich auf die Schnelle keine verlässlichen Inormation finden. Auf der Microsoft Support-Seite ergab die Suche nach „"Office 2016 Mac missing PostScript fonts" keinen einzigen Treffer.

Viele Grüße Peter
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Schriften in Office für Mac 2016

Peter Lenz
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25. Jan 2018, 19:51
Beitrag # 4 von 9
Beitrag ID: #562135
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Hallo blue-skies,

zwischenzeitlich habe ich mal von meinem alten - aber komplett frisch installierten - System Yosemite gestartet, dort ist Office 2016 ebenfalls in der aktuellsten Version installiert. Das Verhalten unter beiden Systemen Yosemite und Sierra ist identisch. Office 2016 Mac akzeptiert keine PostScript-Schriften.

Eigentlich wundert es mich nicht, wurden die PostScript Type 1 doch schön desöfteren für tot erklärt. Außerdem glaube ich eine Tendenz wahrzunehmen, dass die Programme entschlackt werden sollen, um irgendwann mal simultan auf Mac, iPad und iPhone laufen zu können.

Viele Grüße Peter
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als Antwort auf: [#562131]

Schriften in Office für Mac 2016

Peter Lenz
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26. Jan 2018, 10:56
Beitrag # 5 von 9
Beitrag ID: #562146
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Hallo blue-skies,

meine Apple-Händlerin hat mir gerade bestätigt, dass die Technik in den letzten Tagen auch desöfteren damit konfrontiert wurde. Es scheint wohl so zu sein, dass Office Mac künftig keine PostScript-Schriften mehr verdaut, es sei denn es stellt sich noch heraus, dass dies von Microsoft nicht beabsichtigt ist und es sich um einen Bug handelt. Ich habe Microsoft diesbezüglich mal angeschrieben.

Es müssen aber größere Änderung am Programm vorgenommen worden sein. Nach Installation der Version 16.9 musste ich in fast all meinen Dokumenten die Absatzstile bearbeiten, damit ich wieder das Erscheinungsbild wie früher hatte.

Viele Grüße Peter
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als Antwort auf: [#562135]

Schriften in Office für Mac 2016

blue-skies
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30. Jan 2018, 18:33
Beitrag # 6 von 9
Beitrag ID: #562195
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Hallo Peter,

herzlichen Dank für deinen umfangreichen Input.

Ich habe auf das Thema auch mal mein Systemhaus angesetzt, aber noch kein Feedback erhalten. Erstaunlich finde ich es, dass das irgendwie kein Thema im Internet ist?!? Bei so einer Änderung hätte ich mehr erwartet ...

Viele Grüße


als Antwort auf: [#562146]

Schriften in Office für Mac 2016

blue-skies
Beiträge gesamt: 40

30. Jan 2018, 18:36
Beitrag # 7 von 9
Beitrag ID: #562196
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Zum Thema Management der Fonts in bspw. Word. Wenn ich die Fonts (die ich alle nicht haben möchte) aus dem besagten Paket Microsoft Word.app > Contents > Resources > Fonts lösche, dann startet die Applikation nicht mehr. Es scheint also eine interne "Verdrahtung" zu geben, die die Schriften voraussetzt.

Die Empfehlung von http://www.officeformachelp.com/office/font-management/ funktioniert also nicht mehr. Schade eigentlich.


als Antwort auf: [#562195]

Schriften in Office für Mac 2016

Peter Lenz
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30. Jan 2018, 18:43
Beitrag # 8 von 9
Beitrag ID: #562197
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Hallo blue-skies,

die Mehrheit der User werden wahrscheinlich, wie schon im letzten Jahrtausend, die Arial verwenden, und werden es wohl auch nie bemerken. Dass ein Feature nicht mehr vorhanden ist wird heute nicht mehr an die große Glocke gehängt.

Viele Grüße Peter
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Schriften in Office für Mac 2016

blue-skies
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30. Jan 2018, 19:18
Beitrag # 9 von 9
Beitrag ID: #562199
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Zum Thema Postscript: Das scheint wohl durch zu sein, wie du geschrieben hast.

OTFs habe ich nun getestet, diese werden verarbeitet.

Die gibt es mittlerweile auch in zwei Geschmacksrichtungen, CFF und TTF. Dazu habe ich Fontshop angeschrieben, die schreiben zurück:

Zitat mit Einschränkungen funktioneren beide Formate in beiden "Umgebungen", die .otf lassen sich allerdings nicht in Powerpoint-Präsentationen einbetten.
Der Nachteil der .ttf bei der Nutzung in Indesign etc. ist, daß sie meist nur wenige oder gar keine Layout Features enthalten (z.B. unterschiedliche Ziffernsätze) und somit nicht so viele gestalterische Möglichkeiten bieten.


PowerPoint für Mac bietet die Möglichkeit der Einbettung aber sowieso nicht.

Unsere Hausschrift habe ich seinerzeit in PS und OTF CFF gekauft, ich muss also nur die Formatvorlagen umstricken ... hurra.


als Antwort auf: [#562197]
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Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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