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Schriftproblem bei Umwandlung von Quarkdokument in PDF

isabell
Beiträge gesamt: 1

26. Apr 2004, 18:00
Beitrag # 1 von 7
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Hi, ich hoffe ihr könnt mir helfen:
ich hab ne Speisekarte in Quark 4 erstellt und die Schriften Batang und Albertus medium benutzt.
Ich habe versucht das ganze mit Acrobat 5 als PDF umzuwandeln. Wenn ich mit dem PDF writer arbeite, habe ich später im Dokument zwar meine beiden Schriften richtig wiedergegeben nur leider sind mitten im Dokument einzelne Zeilen wild verschoben und übereinander geschrieben.
Mit dem Distiller ist der Text richtig dargestellt, nur leider wird die Schrift Batang nicht dargestellt.
Bin verzweifelt, keiner konnte mir helfen...
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Schriftproblem bei Umwandlung von Quarkdokument in PDF

Jens Naumann
Beiträge gesamt: 5165

27. Apr 2004, 07:51
Beitrag # 2 von 7
Beitrag ID: #82086
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Hallo Isabell,

bitte gib uns noch genauere Infos bezüglich der Versionsnummern der Programme (XPress 4.0, 4.04, 4.1, 4.11; Acrobat 5.0, 5.0.5) und auf welchem System Du arbeitest. Zusätzlich wäre es von Interesse, ob Du TrueType- oder Type-1-Fonts verwendest, da TrueType-Schriften manchmal nicht in ein PDF eingebettet werden können. Dazu setzt der Hersteller der Schrift ein sogenanntes "Embedded Flag" in der Schriftdatei, die dies bewusst verhindert.

Ich habe aus XPress 4.11 immer nur den Weg über den Distiller gewählt, wenn ich ein PDF erstellen wollte, und hatte damit eigentlich nie Probleme. Den Weg über den PDF-Writer kann ich somit nicht nachvollziehen.

Auf alle Fälle empfehle ich Dir, XPress bis auf 4.11 upzudaten, wenn dies noch nicht geschehen ist, da besonders die 4.0-Versionen sehr bugbehaftet waren. Die Updates sind kostenlos und die Links findest Du hier im Forum oben in der Themenliste gepostet.


Gott grüß die Kunst,
Jens

-----

hds @ schriftsetzer.net


als Antwort auf: [#81983]

Schriftproblem bei Umwandlung von Quarkdokument in PDF

Conny
Beiträge gesamt: 2914

27. Apr 2004, 18:19
Beitrag # 3 von 7
Beitrag ID: #82279
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Hi Isabell,

vom PDFwriter würde ich eigentlich die Finger lassen, da die erzeugten Qualitäten schlecht sind, und das Teil scheinbar nicht PS Kommentare richtig interpretiert (Thema EPS Files mit Freisteller) bei einem Versuch kam bei mir nur Mist raus. Ich gehe einfach davon aus dass es gerade für Officeanwendungen reicht aber das war es dann schon.
Wie auch schon Jens sagte würde ich auch den Weg über Distiller gehen. Dieser erlaubt schon mit der 4er Verson PDF's zu erzeugen die für die Druckvorstufe ausreichen, natürlich sind die neueren Versionen schneller und mit z.B. PDF/X3 (ein Art Standard für die graphische Industrie mit gewissen Mindestanforderungen, alles andere denke ich führt hier zu weit) Joboptions schon vorkonfiguriert, was Dir für Dein Vorhaben die Sache etwas erleichtert.
Was die Schrift anbelangt vermute ich auch wie Jens, dass Dir das "Printerfile" der Schrift abgeht und in einer korrekten Interpretation der Daten deswegen die Schrift nicht ausgegeben wird weil keine Information da ist.
Ich hoffe das bringt Dich noch ein wenig weiter.

Gruß
Conny
--
mailto
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http://www.cicero-point.net
http://www.human-e.net


als Antwort auf: [#81983]

Schriftproblem bei Umwandlung von Quarkdokument in PDF

Anonym
Beiträge gesamt: 22827

27. Apr 2004, 20:30
Beitrag # 4 von 7
Beitrag ID: #82304
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darf ich betreffend pdfwriter forums-querverweisen?
http://www.traum-projekt.com/...2&threadid=44468

gruss. gremlin


als Antwort auf: [#81983]

Schriftproblem bei Umwandlung von Quarkdokument in PDF

Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

27. Apr 2004, 22:05
Beitrag # 5 von 7
Beitrag ID: #82327
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Hallo Gremlin,

der PDFWriter ist/war ein Druckertreiber der auf das Grafikmodell der eingesetzten Computer-Plattform aufsetzte. Unter Windows war es also ein GDI-Druckertreiber und unter dem klassischen Mac OS ein QuickDraw-Druckertreiber.

Da das Grafikmodell eines Betriebssystems primär dazu dient und entwickelt wird etwas am Bildschirm zu visualisieren, ist es nicht weiter verwunderlich, dass diese Modelle meist im RGB-Farbraum "denken" und arbeiten so wie es jeder Monitor vorgibt. Wenn also eine Windows-Applikation über den PDFWriter ausgibt, dann beschreibt es diesem Druckertreiber den Seiteninhalt mit Hilfe von GDI-Anweisungen. Der Farbraum der somit zum Zuge kommt ist der RGB-Farbraum. Der Druckertreiber setzt diese GDI-Anweisungen dann in sein vom Hersteller implementiertes Ausgabeformat um. Im Falle des PDFWriters eben ins PDF-Format.

Wenn Datenformate im Layout platziert werden, die nicht ins GDI-Format wandelbar sind, dann wird die Bildschirmdarstellung ausgegeben. Ein Beispiel hierfür ist die Platzierung von EPS-Dateien die aus PostScript-Code bestehen. Da dieser nicht verarbeitbar ist (dazu wäre ein PostScript-Interpreter notwendig der nicht auf Betriebssystemebene existiert), greift die druckende Applikation auf die Vorschau der EPS-Datei zurück und übergibt diese an den GDI-Drucker PDFWriter. Das Endergebnis ist eine RGB-farbene 72 dpi Bilddatei anstelle einer qualitativ hochwertigen Vektorgrafik oder einer hochauflösenden (CMYK-)Bilddatei.

Übrigens macht ein Microsoft Word & Co. selbst bei Ansteuerung eines PostScript-Druckertreibers nichts anderes. Es beschreibt dem Treiber die Seite mit Hilfe von GDI-Anweisungen. Somit sieht der Druckertreiber eine RGB-Seite. Weil Adobe das weiß haben sie gar nicht erst CMYK-Ausgabebefehle im AdobePS Druckertreiber implementiert. Solange man also z.B. keine EPS-Dateien platziert ist die PDF-Qualität die per PDFWriter aus Word & Co. produziert wird nicht nennenswert schlechter als die über den umweg PostScript und den Acrobat Distiller generierte Qualität.

Jetzt fragt sich wahrscheinlich so manch einer wie es dann angehen kann, dass professionelle Windows-Programme wie QuarkXPress oder Adobe InDesign sehr wohl CMYK-Daten über den selben PostScript-Druckertreiber ausgeben können. Nun die Antwort ist denkbar einfach: Im Gegensatz zu den Office- bzw. GDI-Applikationen schreiben professionelle, PostScript-fähige Applikationen den PostScript-Code der den Seiteninhalte beschreibt selbst und überlassen dies nicht dem Drucktreiber. Hier wäre es also eine Todsünde über den PDFWriter auszugeben.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

************************
IMPRESSED GmbH
http://www.impressed.de


als Antwort auf: [#81983]

Schriftproblem bei Umwandlung von Quarkdokument in PDF

Anonym
Beiträge gesamt: 22827

28. Apr 2004, 12:11
Beitrag # 6 von 7
Beitrag ID: #82383
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vielen dank, herr zacherl, für die ausführungen zum pdfwriter. genau dies wollte ich doch eigentlich auch sagen... ;-)))

gruss. gremlin


als Antwort auf: [#81983]

Schriftproblem bei Umwandlung von Quarkdokument in PDF

Anonym
Beiträge gesamt: 22827

28. Apr 2004, 16:36
Beitrag # 7 von 7
Beitrag ID: #82470
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Hi Jens,
mein Quark ist ne 4.0 Version, Acrobat 5.0 und ich arbeite mit windows xp. Die Schriften sind beide true types, soweit ich das feststellen konnte.
Vielen Dank für Deine Antwort, werde mein Quark mal auf Vordermann bringen. Vielleicht hilft das
Grüßle Isabell


als Antwort auf: [#81983]
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