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Sigil: »Inhaltsverzeichnis« über englischem Inhalt

Goar
Beiträge gesamt: 335

17. Feb 2018, 21:18
Beitrag # 1 von 5
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Hallo zusammen,

in meinem englischsprachigen eBook sollte nicht »Inhaltsverzeichnis« stehen, sondern »Contents«.
Sigil möchte das aber nicht und ersetzt das manuell eingesetzte »Contents« durch das deutsche Wort, sobald ich Werkzeuge -> »HTML-Inhaltsverzeichnis erstellen« auswähle.

Ich hatte »Inhaltsverzeichnis« jeweils im TOC.xhtml und im content.opf geändert.
In den Metadaten habe ich als Sprache amerikanisches Englisch (en-US) angegeben.

An welcher Stelle muss ich etwas ändern, damit »Contents« über dem Inhaltsverzeichnis stehen bleibt?

Viele Grüße,
Goar
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> iMac 3,2 GHz Intel Core i5, 8 GB, MacOS 10.11.6, QXP 2017 <
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Sigil: »Inhaltsverzeichnis« über englischem Inhalt

klasinger
Beiträge gesamt: 1590

20. Feb 2018, 16:23
Beitrag # 2 von 5
Beitrag ID: #562505
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Hallo,

erstmal: per se kann man in den Inhalt eines EPUB schreiben was man will – das ist unabhängig von den Vorgaben zur Beschaffenheit eines EPUB.

Wenn du also wirklich nur im Inhalt eine Änderung gemacht hast und Sigil meckert, würde ich sagen, das ist ein Bug. Interessant wäre hier: Wo meckert Sigil?
Das Sigil Werkzeug folgt einer Heuristik: Ich vermute wenn deine Installationssprache Deutsch ist, wird autom. "Inhaltsverzeichnis" geschrieben.
Abgesehen davon: Inline-Inhaltsverzeichnisse halte ich für überflüssig und wenn du eines haben willst, baue es doch im Urpsungsprogramm, au dem der Content kommt, gleich richtig ein. Das Sigil-eigene nutzt auch nicht dein CSS.

Wo du hingegen Änderungen mit Vorsicht vornehmen solltest, sind die "EPUB Innereien", also bspw. die content.opf-Datei.

Mit freundlichen Grüssen
Klaas Posselt
--

Klaas Posselt
digital Prepress & ePaper Consulting
http://www.einmanncombo.de


als Antwort auf: [#562492]

Sigil: »Inhaltsverzeichnis« über englischem Inhalt

Goar
Beiträge gesamt: 335

23. Feb 2018, 11:30
Beitrag # 3 von 5
Beitrag ID: #562545
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Hallo Klaas,

vielen Dank für deine Ausführungen.
Sigil meckert nicht, sondern ändert lautlos.

Testweise habe ich die Sprache des Betriebssystems auf US-Englisch umgestellt. Trotzdem setzte Sigil wieder »Inhaltsverzeichnis« ein.

Lösung: Wenn sonst alles am HTML-Inhaltsverzeichnis stimmt, ersetze ich dort »Inhaltsverzeichnis« durch »Contents« und betätige nicht Werkzeuge -> »HTML-Inhaltsverzeichnis erstellen«. Dann kommt »Contents« auch ordentlich ins eBook.

Mein besonderer Dank gilt deinem Hinweis:
Zitat Abgesehen davon: Inline-Inhaltsverzeichnisse halte ich für überflüssig und wenn du eines haben willst, baue es doch im Urpsungsprogramm, au dem der Content kommt, gleich richtig ein. Das Sigil-eigene nutzt auch nicht dein CSS.

(Die Gestaltung des HTML-Inhaltsverzeichnisses kann ich im sgc-toc.css beeinflussen, aber toll sieht’s auch dann nicht aus.)
Das HTML-Inhaltsverzeichnis ganz wegzulassen, überzeugt mich. Das habe ich meinen Auftraggebern auch gleich vorgeschlagen.

Viele Grüße,
Goar
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als Antwort auf: [#562505]

Sigil: »Inhaltsverzeichnis« über englischem Inhalt

Kai Rübsamen
  
Beiträge gesamt: 4540

23. Feb 2018, 16:29
Beitrag # 4 von 5
Beitrag ID: #562550
Bewertung:
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Antwort auf: Das HTML-Inhaltsverzeichnis ganz wegzulassen, überzeugt mich. Das habe ich meinen Auftraggebern auch gleich vorgeschlagen.

Du weist aber schon, dass du das für Kindle brauchst ;-)

Antwort auf: Abgesehen davon: Inline-Inhaltsverzeichnisse halte ich für überflüssig

Damit ichs mal gesagt habe: Ich bin ein großer Freund vom Seiten-IHV! Allerdings nur, wenn man von den entsprechenden Kapitel-Überschriften eine Rückverlinkung macht.

Gruß Kai Rübsamen


als Antwort auf: [#562545]
(Dieser Beitrag wurde von Kai Rübsamen am 23. Feb 2018, 16:29 geändert)

Sigil: »Inhaltsverzeichnis« über englischem Inhalt

Naito
Beiträge gesamt: 1

12. Mai 2018, 20:20
Beitrag # 5 von 5
Beitrag ID: #563884
Bewertung:
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Zitat Testweise habe ich die Sprache des Betriebssystems auf US-Englisch umgestellt. Trotzdem setzte Sigil wieder »Inhaltsverzeichnis« ein.


Das ist nicht das selbe als wenn ein englisches OS installiert ist. Da ich häufig Anleitungen für ein englischsprachiges Forum erstelle habe ich eine VM in dem ich ein englisches Windows für diese Zwecke laufen habe. Man kann ein deutsches Windowas mittels Sprachpaket in eine andere Sprache wandeln

Gruß

Naito


als Antwort auf: [#562545]
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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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