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Stabilität InDesign

mucon
Beiträge gesamt: 2

19. Mai 2006, 13:59
Beitrag # 1 von 8
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Hallo
In absehbarer Zeit haben wir vor InDesign einzuführen. Einher geht damit auch eine tief religiöse Frage: Windows oder OS X? Gibt es Stabilitätsprobleme bei den entsprechenden Betriebssystemen (bezogen auf InDesign)? Bisher arbeiten wir im OS 9.2, und wir haben vor, u.a. einen 1400-seitigen Katalog von QXD nach InDesign rüberzunehmen. Wo können da Probleme auftreten?
Danke für Auskünfte und Tipps
X

Stabilität InDesign

Jens Naumann
Beiträge gesamt: 5154

19. Mai 2006, 14:34
Beitrag # 2 von 8
Beitrag ID: #230204
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Hallo mucon,

grundsätzlich läuft InDesign eigentlich stabil. Ein Grundbedingung dafür dürfte aber die notwendige Hardware sein, die sich eher im oberen Leistungsspektrum befinden sollte.

Ich habe InDesign CS2 auf beiden Plattformen laufen. Unter Windows an einem Intel P4 2,0 GHz, 1,5 GB RAM; unter MacOS auf einem PowerBook G4 1,33 GHz, 2 GB RAM. Am PC erlebe ich immer wieder einmal, dass InDesign innerhalb von Stunden grottenlangsam wird, sodass man den Buchstaben nach dem Tippen auf dem Monitor zusehen bis sie aufleuchten. Und das bei Dateien, die kleiner sind als A4, einseitig oder doppelseitig und fast nur aus Text bestehen, also locker kleiner als 1 MB sind. Das bestätigt sich auch an den PCs meiner Kollegen mit ähnlichen Konfigurationen. Am Mac habe ich dieses Phänomen so bisher noch nicht bewusst wahrgenommen. Allerdings läuft das Laptop auch nicht rund um die Uhr in derselben Auslastung wie der PC. Trotzdem, wenn ich dort Jobs verarbeitet habe, die wesentlich umfangreicher sind als die am PC, ist mir eine derartig negative Arbeitsgeschwindigkeit noch nicht vorgekommen. Aber es ist schon zu spüren, dass ein solcher G4-Rechner eher die untere Grenze an Mac-Hardware darstellt.

So lange es sich um eine reine Anwenderfrage handelt, schenken sich die beiden Systeme fast nichts. Ich persönlich ziehe das Handling, das mir der Mac bietet, jedoch vor, weil ich es am PC hasse, typografisch korrekte Zeichen oftmals nur über ASCII-Tabelle oder eine Glyphenpalette einfügen zu können. Da erscheint mir der Mac komfortabler.

Ein Frage, die sich mir auch stellen würde, ist das Umfeld, in dem ich arbeite. Sind hier mehr Macs, dann würde ich da bleiben. Gibt es andere Gründe für PCs, dann ist InDesign hier auch gut anzuwenden.

Die Umstellung von XPress nach InDesign wird einige Arbeit bei einem solch großen Objekt wie einem 1400-seitigen Katalog sein. Die erste Frage wird sein, welches XPress zum Einsatz kommt. Wenn ihr mit OS 9 arbeitet, dann wohl vermutlich Version 4 oder 5. InDesign kann XPress-Daten bis zur Version 4 öffnen. In CS1 war es Pflicht, dass diese Dateien einsprachig abgesichert sein müssen. CS2 sollte auch mehrsprachig gesicherte Dokumente öffnen können. Eine Nacharbeit jeder Seite ist aber zwingend notwendig. Eine angeblich bessere Konvertierung als das einfache Öffnen in InDesign bietet wohl das Programm Q2ID von Markzware. Bei einem solchen Aufwand wie bei Euch könnte die Anschaffung da schnell amortisiert sein. Allerdings kenne ich es nur vom Hörensagen. Wichtig ist - wie das in XPress auch ist (Stichwort Musterseitenverschiebung) - die Datei nachher in nativen Code zu bringen. Denn XPress-konvertierte Dokumente weisen immer wieder irgendwelche sonderbaren Hürden auf, die es eigentlich nicht in einer InDesign-Datei geben dürfte, z.B. kann man das Dokumentformat nicht mehr verändern, Farben lassen sich nicht löschen, etc.

Ich hoffe, dass dir das erst einmal als Anregung reicht.

Gott grüß die Kunst,
Jens


als Antwort auf: [#230191]

Stabilität InDesign

mucon
Beiträge gesamt: 2

19. Mai 2006, 19:27
Beitrag # 3 von 8
Beitrag ID: #230276
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Hallo Jens Naumann,
bis dahin erst mal vielen Dank für alle Hinweise. Ich weiß wohl das unsere tausenden von QXD-Stilvorlagen und definierte Farben beim konvertieren bunt durcheinandergewirbelt werden - ich habe jetzt auch eine ungefähre Ahnung, wie bunt - wie gesagt, vielen Dank - mucon.


als Antwort auf: [#230204]

Stabilität InDesign

brucki
Beiträge gesamt: 83

19. Mai 2006, 22:04
Beitrag # 4 von 8
Beitrag ID: #230292
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Hallo mucon,

der Umstieg auf InDesign ist eigentlich Pflicht. Wir arbeiten im Bereich Tageszeitungsproduktion, im Bereich Zeitschriftenproduktion, Magazinproduktion und im Bereich Katalogproduktion seit nunmehr etwa 4-5 Jahren auf InDesign. Angefangen mit 1.5 und 2, nun mit CS2.

MAC oder PC - denke, das muss jeder für sich entscheiden. Wir stellen gerade die komplette Redaktion (Tageszeitung mit 80 Redakteuren) auf PC und InDesign CS2 um.

Vorstufe wird momentan auch auf PC umgestellt. Das ist bei uns einfach ne Preisfrage (25 Arbeitsplätze).
Wichtig bei jeder Plattform ist ein aktueller Prozessor und WICHTIG ausreichend Arbeitsspreicher - 1GB ist Pflicht, 2GB nice to have. Bei Katalogproduktion sind eigentlich 2GB Pflicht (wenn man betrachtet, dass RAM fast nichts mehr kostet).

Wir produzieren auch 1500-Seiten-Kataloge. Kein Problem.
Dass das System mit der Zeit langsamer wird passiert nur, wenn du ein und dasselbe Dokument extrem lange geöffnet hast. Ein Schließen und ein erneutes Öffnen des Dokuments beseitigt bei uns das Problem.

Konvertierung:
Hmmm, das bedeutet sehr viel Aufwand. Wir haben 3 große Kataloge umgestellt. Bei der Umstellung ein riesiger Aufwand. Danach einfach nur schön. InDesign halt!
Allerdings würde ich mir schon überlegen, ob ich die Seiten nicht komplett neu aufbaue. Es gibt viele tricky Probs...
Ab und zu (Bsp.) kommen Bilder beim PDFen nicht raus. Keine Ahnung, an was das liegt. Sehr viel schon probiert. Das Bild neu eingefügt (wichtig: in einen neuen Rahmen!), dann funktioniert...
Daher ist schon zu überlegen, wenn ihr den Auftrag voraussichtlich noch öfters produzieren werdet, ob ihr das Ding nicht komplett neu aufbaut...

So, hoffe, konnte ein wenig helfen.
Fazit: UMSTELLEN!!! Viel RAM. Viel Spaß!
Ingo


als Antwort auf: [#230276]

Stabilität InDesign

koder
Beiträge gesamt: 1743

20. Mai 2006, 13:24
Beitrag # 5 von 8
Beitrag ID: #230340
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Hallo,

die alte Religionsfrage PC vs Mac, ID vs Quark... Dazu gibt es hier schon einige Beiträge, benutz doch mal die Suchfunktion. Aber erwarte keine Erleuchtung ;-)
Aussagen wie "ID ist Pflicht" würde ich von meinem pers. Standpunkt zwar gerne unterschreiben, aber ich weiß eben auch, daß es verdammt viele Profis gibt, die Quark vorziehen.

Antwort auf [ Jens Naumann ] Am PC erlebe ich immer wieder einmal, dass InDesign innerhalb von Stunden grottenlangsam wird, sodass man den Buchstaben nach dem Tippen auf dem Monitor zusehen bis sie aufleuchten. Und das bei Dateien, die kleiner sind als A4, einseitig oder doppelseitig und fast nur aus Text bestehen, also locker kleiner als 1 MB sind. Das bestätigt sich auch an den PCs meiner Kollegen mit ähnlichen Konfigurationen.


Ich kann nur für CS1 sprechen, dort ist es einfach so, daß ID (im Gengensatz zu z.B Photoshop oder illustrator) theoretisch UNENDLICH viele Rückschritte erlaubt (Strg-Z). Natürlich geht das irgendwann ganz schön auf die Performance, wenn man den ganzen Tag über an einem (oder aber schlimmer: simultan an mehreren) Dokumenten arbeitet. Irgendwann ist dann wirklich Ende und ID wird extrem langsam. Es ist zu empfehlen, das Programm hin und wieder zu beenden oder wenigstens das Dokument nach dem abspeichern mal zu schliessen und neu zu öffnen. Das Phänomen haben wir allerdings auf beiden Plattformen.
Wenn man in IDCS2 die Anzahl der Rückschritte konfigurieren kann würde ich die Anzahl der möglichen Undos begrenzen.

ID hat die Eigenschaft, daß es dein Dokument permanent im Hintergrund sichert (ohne daß Du's merkst), so daß du ein Dokument leicht wiederherstellen kannst, wenn ID oder dein Rechner aus irgendwelchen Gründen abstürzt. Das funktioniert sehr zuverlässig. Was hier ein Segen ist, ist allerdings auch ein Fluch: Verlierst du aus irgendwelchen Gründen während der Bearbeitung eines Dokuments im Netzwerk (oder hast Verknüpfungen, die sich auf einen Netzwerkpfad beziehen) die Verbindung mit dem Server, dann stürzt ID sofort ab.

Ansonsten ist es sicher auch eine Geschmacksfrage und eine Frage des "Look and Feel", ob man sich für ID oder Quark / PC oder Mac entscheidet. Vorallem aber ist es wichtig, sich mal eine Liste anzufertigen, was man von dem Programm / der Plattform erwartet und was für Anforderungen man eigentlich hat, wieviel man in die Hardware investieren will etc. Dann muss man eben sehen, was diese Anforderungen am besten erfüllt. Man muss die Vor- und Nachteile gegeneinander aufwiegen.


als Antwort auf: [#230204]
(Dieser Beitrag wurde von koder am 20. Mai 2006, 13:37 geändert)

Stabilität InDesign

URo
Beiträge gesamt: 353

20. Mai 2006, 19:50
Beitrag # 6 von 8
Beitrag ID: #230367
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Antwort auf [ mucon ] tief religiöse Frage: Windows oder OS X?


Wenn man sich noch dazu entscheiden kann, OTF-Fonts zu verwenden, gibt es auch in der Zusammenarbeit unterschiedlicher Plattformen keine wirklichen Probleme mit ID-Produktionen mehr.

Zurzeit bin ich froh, dass wir in Büro und Verlag XP einsetzen - wenn ich so schaue, wie bei OSX die Versionen wechseln und was es da immer wieder für Probleme gibt (man muss nur ein paar Tage dieses Forum lesen...). Diesen ganze Mist haben wir Dosianer durchgemacht, als von W95 auf Win-NT umgestellt wurde. Seit XP gibt es einfach keine Abstürze mehr, wenn man nicht jede Gratis-Billig-Ballerspiel-CD, die in den diversen Heftchen rumliegen und irgendwelchen Schrott installieren, in den Rechner steckt. Sowas tut man einfach mit Rechnern nicht, mit denen man Geld verdient - egal ob XP oder OSX. Trotzdem ist es die Hauptursache für ungewöhnliches Verhalten von XP. Es ist erschreckend, wie geradezu leichtgläubig manche "Profis" mit ihrem Werkzeug umgehen - und was man alles findet, wenn man einen Rechner reparieren soll.

Im Einzelfall sollte man die Betriebssystementscheidung von seinem Umfeld abhängig machen. In einer Produktionsschiene zweigleisig zu fahren (z.B. Redaktion und Anzeigensatzabteilung) wird nicht wirklich glücklich machen. Wenn man aber als Verlag/Produktionsbüro komplett neu investieren muss, würde ich zu XP greifen. Es ist als Systempreis einfach nur gut halb so teuer, und man kann DTP-Hardware beim Erneuern sinnvoll und bequem bis in die Sekretariate durchschieben.
Uwe


als Antwort auf: [#230191]

Stabilität InDesign

grischdo
Beiträge gesamt: 10

22. Mai 2006, 15:19
Beitrag # 7 von 8
Beitrag ID: #230594
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Zu Antwort von Ingo:
...Ab und zu (Bsp.) kommen Bilder beim PDFen nicht raus. Keine Ahnung, an was das liegt. Sehr viel schon probiert. Das Bild neu eingefügt (wichtig: in einen neuen Rahmen!), dann funktioniert...

Das hat nach meinen Erfahrungen folgende Ursache: wenn das Bild mit weißem Pfeil angeklickt wird, steht in der Attribute-Palette der Haken auf "nicht druckbar" - mit dem schwarzen Pfeil fehlt der Haken. Ganz schön gemein...
Passiert meistens, wenn man Quark-6-Doks zum 4er Quark runtersichert und dann im ID öffnet.

Gruß Christian


als Antwort auf: [#230292]

Stabilität InDesign

brucki
Beiträge gesamt: 83

22. Mai 2006, 16:53
Beitrag # 8 von 8
Beitrag ID: #230608
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Hallo grischdo,

das wusste ich zum Glück schon mehr oder weniger (Bei Ausgabe unterdrücken). Aber im Quark ist diese Funktion nicht angewählt - in InDesign dann aber schon. Da meinte ich eigentlich, woher das kommt...

Kannst du mir das erklären?

Gruß
Ingo


als Antwort auf: [#230594]
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Organisator: Digicomp Academy AG

Kontaktinformation: Kundenberater-Team, E-Mailkundenberatung AT digicomp DOT ch

digicomp.ch/d/9PWEB