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Teilzeichenfolge ZF zuweisen

uswd
Beiträge gesamt: 178

28. Nov 2017, 17:36
Beitrag # 1 von 4
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Hallo zusammen,

ich habe ein Problem, das ich bisher nur mit manuellem Suchen-Ersetzen lösen kann. Eine Zeichenfolge (ein oder mehrere Wörter, evtl. mit Zahlen und Festausschlüssen) soll z. B. kursiv sein und beim letzten Wort (oder einer schließenden Klammer) soll das ZF enden. D. h. folgende Satzzeichen oder Leerzeichen sollen dann das ZF <Ohne> erhalten. Leider wird die Quelle aus Word eingelesen und es passiert öfters, dass genau diese Zeichen am Ende auch mit diesem ZF formatiert wurden. Ich habe leider keinen GREP-Ausdruck hinbekommen, der das in einem Durchgang (oder wenigen Durchgängen) erledigen kann.

Habt ihr vielleicht eine Idee, wo ich ansetzen kann?

Beste Grüße
Ulrich
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Teilzeichenfolge ZF zuweisen

Suzanne
Beiträge gesamt: 67

28. Nov 2017, 19:03
Beitrag # 2 von 4
Beitrag ID: #561069
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Grep-Suche nach:
Code
(?<=.)[.,](?!.) 


Ersetzen-Feld freilassen

Im Format-Feld für Suche "Italic" eintragen (bzw. ein Zeichenformat)
Im Format-Feld für Ersetzen "Regular" eintragen (bzw. ZF 'ohne')

Diese Suche findet alles, was in den eckigen Klammern steht (hier: Leerzeichen, Punkt, Komma) und links etwas Kursives, rechts etwas Nicht-Kursives hat.


als Antwort auf: [#561066]
(Dieser Beitrag wurde von Suzanne am 28. Nov 2017, 19:04 geändert)

Teilzeichenfolge ZF zuweisen

uswd
Beiträge gesamt: 178

29. Nov 2017, 07:11
Beitrag # 3 von 4
Beitrag ID: #561073
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Hallo Suzanne,

danke für die Antwort!

Das Problem bleibt aber bei längeren Zeichenfolgen bestehen. Z. B. bei "H. Pichler, Text" (<H><period><space><P><i><c><h><l><e><r><comma><space> ist kursiv) möchte die Suche auch den Punkt ändern. Sollte jedoch nur ", " (<Komma><space>) ändern.

Aber dein GREP-Ausdruck ist interessant und ich verstehen ihn nicht ganz. Könntest du ihn mir erklären?

Also das habe ich verstanden: Du machst ein positives Lookbehind auf ein beliebiges Zeichen, dann sucht der Ausdruck nach einem Zeichen innerhalb der Menge in den eckigen Klammern. Danach folgt ein negatives Lookahead auf ein beliebiges Zeichen.

Beste Grüße
Ulrich


als Antwort auf: [#561069]

Teilzeichenfolge ZF zuweisen

uswd
Beiträge gesamt: 178

29. Nov 2017, 08:59
Beitrag # 4 von 4
Beitrag ID: #561075
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Ich habe etwas weiter experimentiert, komme aber nicht weiter. Wenn ich mit "(.+)" und ZF "italic" suche, erfasst der GREP-Ausdruck -- so wie ich möchte -- den ganzen Text, der das ZF besitzt. Ich habe jedoch keine Möglichkeit gefunden, wie ich nun auf das letzte Zeichen dieser Fundstelle zugreifen kann. Denn wenn ich z. B. nach "(.+)([,\.;: ])" suche, dann wird die Fundstelle auf das erste Auftreten von [,\.;: ] beschränkt.

Hat jemand eine Idee?

Beste Grüße
Ulrich


als Antwort auf: [#561073]
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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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