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Tiff-B mit "falscher" Belichter-Auflösung

herrschmidt
Beiträge gesamt: 12

29. Mär 2010, 23:03
Beitrag # 1 von 8
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Guten Abend!

Ein potenzieller Kunde möchte uns bestehende Tiff-Bs aus seinem Datenbestand zur direkten Belichtung zur Verfügung stellen.
Leider wurden die Tiff-Bs seinerzeit mit 2400 dpi gerippt, unser Belichter fährt aber mit 2540 dpi.

Gibt es eine Lösung, um die Belichtung zu ermöglichen?
Wäre es z.B. theoretisch möglich, diese Tiff-Bs in Photoshop von 2400 auf 2540 dpi zu interpolieren?

Vielen Dank für Tipps und Anregungen!
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Tiff-B mit "falscher" Belichter-Auflösung

Ulrich Lüder
Beiträge gesamt: 2300

31. Mär 2010, 18:11
Beitrag # 2 von 8
Beitrag ID: #438254
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hallo

ist es denn wirklich nicht möglich die Ausgabe/Belichtung mit 2400 dpi zu erzwingen?

Im Harlekin-RIP ginge das doch wohl durch entsprechende Eingaben/Voreinstellungen im Page-Setup. Wird möglicherweise nicht sogar die Auflösung des gelieferten Tiffs übernommen? Vielleicht verstehe ich aber auch nur Tiff-B ganz falsch, bzw gar nicht...

Gruß + Glück

Ulrich


als Antwort auf: [#438006]

Tiff-B mit "falscher" Belichter-Auflösung

herrschmidt
Beiträge gesamt: 12

2. Apr 2010, 20:12
Beitrag # 3 von 8
Beitrag ID: #438406
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Hallo und vielen Dank für die erste Antwort! :-)

Die Tiffs die wir bekommen sind schon gerippt, und das mit 2400 dpi. Sie sind das Endprodukt auf Plattenformat von einem Heidelberg DELTA RIP (60er Raster, Punktform IS Classic) und sollen nur noch in den Hotfolder unseres Belichters geschoben werden. Dieser fährt aber mit 2540 dpi.

Ich hoffe, das Problem ist jetzt etwas verständlicher.


als Antwort auf: [#438254]

Tiff-B mit "falscher" Belichter-Auflösung

Ulrich Lüder
Beiträge gesamt: 2300

6. Apr 2010, 12:09
Beitrag # 4 von 8
Beitrag ID: #438496
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Hallo nochmal (natürlich mit Ostern-Verspätung...),

ich will weder - wahrscheinlich eh zu spät - falsche Hoffnungen wecken, noch Nachlässigkeiten unterstellen...:

Eigentlich fragte ich nach, ob denn wirklich mit 2540 dpi belichtet wird, wenn in den bereits gerippten Tiff-Daten irgendwo eine Info enthalten ist, daß diese mit 2400 dpi gerippt wurden, dann müssten die ja eigentlich auch so belichtet werden - schliesslich sind sie ja schon gerippt.

Wenn der Hotfolder (also beim Harlekin-RIP verbirgt sich dahinter ein Spoolfolder mit sich dahinter verbergenden Einstellungen bezüglich des RIP-Vorgangs wie Ratserweite und Auflösung, die im dem Hotfolder zugeordnetem page-Setup festgelegt werden...) das jetzt ummodelt - also nochmal rippt ! - dann habe ich eben Tiff im Belichter immer noch nicht verstanden...

Die eigentliche Frage ist also verkürzt: Werden die eingehenden gerippten Tiff-Daten, denn wirklich nochmal mit 2540 dpi geRIPt oder wird die in den Tiff-Belichtungs-Daten enthaltene Informatiuon ausgewertet? Fall tatsächlich ja (was mich sehr wundern würde), besteht denn wirklich keine Möglichkeit - und sei es im Belichter selber - die Belichterauflösung von 2540 auf 2400 dpi zu verändern, ich meine: Runter geht´s immer...

Gruß,

Ulrich


als Antwort auf: [#438406]

Tiff-B mit "falscher" Belichter-Auflösung

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 19168

6. Apr 2010, 12:34
Beitrag # 5 von 8
Beitrag ID: #438498
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Weder runter noch rauf geht ohne z.T. erheblichen Aufwand. Bei Hell nannte sich das LAF Wert, der es neben dem Fokus ermöglichte quasi mit fetteren, übereinander belichteten Dots andere Auflösungen zu simulieren. Aber de fakto war das alles nicht zu gebrauchen. Entweder man lebt mit 5,5% Verkleinerung oder man lässt es und sucht sich nen passenden Belichter.


als Antwort auf: [#438496]

Tiff-B mit "falscher" Belichter-Auflösung

Ulrich Lüder
Beiträge gesamt: 2300

6. Apr 2010, 16:53
Beitrag # 6 von 8
Beitrag ID: #438524
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Nun, dann dachte ich wohl Quatsch, auch sollte ich fairerweise noch dazu sagen, dass ich noch nie Tiff-IT selbst verarbeitet habe, jedenfalls nicht für eigene, daraus resultierende Belichtungen.

Ich dachte immer Tiff-IT-Daten sind genau dafür gemacht, daß eben nicht mehr ein zweites mal geript werden muss/soll.

Eine so starre Belichterauflösung von nicht veränderbareen 2540dpi überforderte daher schlicht meine Phantasie.


"Runter geht´s immer" leitete ich schlicht von folgender Überlegung ab:

An den drei verschiedenen Belichtern, an den ich bisher gearbeitet habe, gab´s 2x (Filmbelichter) mit einer maximalen Belichterauflösung von 3000 dpi und beim Plattenbelichter eine maximale Auflösung von 4000dpi. Tatsächlich belichte(te)n wir aber meist nur 2400dpi, sowohl beim Panther-RIP als auch beim Harlekin-RIP.

Ergo lässt sich die Belichtungsauflösung "wählen"/einstellen, in jedem Fall beim selber RIPen und möglicherweise eben auch in den Einstellungen am Belichtungsgerät selber, wenn das nicht vom RIP aus beschickt wird, zum Beispiel für Testzwecke...

Am Harlekin-RIP kann ich - sogar ohne spezielles Tiff-IT-Plugin - ein "Tiff" rippen mit entsprechenden Steuerungsmöglichkeiten bezüglich der Auflösung, also z.B. 2400 dpi, womit die Aufgabenstellung eines vorliegenden 2400dpi-Tiffs - die hier vorliegt - simuliert ist.

Wenn ich das dann "belichte" auf Device: Tiff, dann schreibe ich somit in 2400dpi aufgelöst separiert auf die Festplatte, erstelle also 4 Bitmaps in 2400 dpi aufgelöst. Von dort kann ich dann anschliessend wieder über "PrintFile" die einzelnen Separationen reinladen, die kommen doch dann aber als Bitmap und werden somit nicht nochmal gerastert/"gerippt" und wenn ich dabei dann ein Pagesetup hinterlegt habe mit ebenfalls 2400dpi und sicherheitshalber den Einstellungen "nichts überschreiben" bei Auflösung etc. dürfte sich an der Größe/dem Mass der Datei bezogen auf cm (oder inch) doch nichts ändern.

Das ändern des Ausgabegeräts von Tiff in den entsprechenden angeschlossenen "Belichter" über anklicken des Files im Held-Queue (dort Info anklicken und das Device ändern) sollte somit also die Belichtung mit 2400 dpi bewirken ohne eine Ausgabe-Grössenänderung vorzunehmen, auch, wenn der Belichter mehr Auflösung "kann"... (Ausprobiert habe ich das alles freilich nicht...!)

Beim googlen von Tiff-B landete ich bei Heidelberger: Da ist die Rede vom "Metashooter", der diese AustauschDaten unkompliziert auf´s Ausgabe-Gerät schickt...

Gibt es da einen Unterschied zwischen "klassischem" Tiff-IT und Tiff-B?

Leider liegt bei herrschmidt wohl weder Harlekin noch Heidelberger-Technik vor?


Und möglicherweise taucht dann erst ganz am Schluss das Problem einer Stanzlochpositionierung auf?

Hoffentlich niemanden in unsinnige weitere Überlegungen verleitende, gleichwohl aber Korrektur/Aufklärung/Mithilfe herausfordernde Grüße,

Ulrich


als Antwort auf: [#438498]

Tiff-B mit "falscher" Belichter-Auflösung

toolbox
Beiträge gesamt: 127

6. Apr 2010, 21:43
Beitrag # 7 von 8
Beitrag ID: #438533
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Hallo,

wenn die ursprünglichen Deltalisten noch vorhanden sind (die wurden früher oft mit archiviert), dann könnte man - wenn ich nicht total falsch liege - mit der DLT (Deltalisten Transformation) Software die Auflösung "umrechnen" und dann neu aufrastern.
Die DLT Software war bei jedem Delta auf CD dabei (weiß kaum ein Delta-Anwender) und wurde u.a. dazu genutzt die Deltalisten zu drehen (0 oder 90 Grad) und ich meine, dass in dem Programm etwas mit der Auflösung auch möglich war (2400>2540 und umgekehrt). So eine Umrechnung braucht je nach Größe schon ne Weile.

viel Erfolg

toolbox


als Antwort auf: [#438006]

Tiff-B mit "falscher" Belichter-Auflösung

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 19168

7. Apr 2010, 11:18
Beitrag # 8 von 8
Beitrag ID: #438546
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Stimmt, mit Deltalisten konnte man mehr anfangen, aber das war ja per se auch schon das ROOM-Konzept (RIP Once Output Many), das auf solche 'Zweckentfremdungen' vorbereitet war.
Reine Belichterbitmaps sind sowas von gerätespezifisch (Man bekam z.B. per IS Screening sehr fein aufgelöste Raster garnicht vernünftig per Hekules belichtet, obwohl er nominell dazu in der Lage hätte sein sollen) das da ausser 'so durchjagen wie sie sind' nichts in Frage kommt. (so zu mindestens unsere damaligen Erfahrungen im letzten Jahrtausend ;-) )

Das wurde damals aber auch von den Herstellern so kommuniziert, zu mindestens bei uns weil da AGFA und HELL Respektive Linotype Soft- und Hardware rumstand, und wir das erfragt haben.


als Antwort auf: [#438533]
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