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den7
Beiträge: 280
13. Jan 2005, 08:34
Beitrag #1 von 4
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Tiff oder JPG


hallo zusammen

Wann macht es Sinn, ein Tiff Format abzuspeichern? Was ist der Unterschied zwischen JPG und Tiff?

Vielen Dank für die Antwort
Den7 Top
 
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Rodger
Beiträge: 1323
13. Jan 2005, 08:39
Beitrag #2 von 4
Beitrag ID: #135970
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Tiff oder JPG


Hallo Den7

Stichwort: Datenverlust in die Suche eingeben brigt folgendes zum Vorschein:

http://www.hilfdirselbst.ch/foren/search.php?v=1

Gruß
Rodger

MAC Dual 533 MHz PC G4 (1.12 GBRAM)
MAC OS X (Vers. 10.3.7)
als Antwort auf: [#135969] Top
 
M-Leanza
Beiträge: 6
16. Jan 2005, 17:36
Beitrag #3 von 4
Beitrag ID: #136716
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Tiff oder JPG


Tiff und JPG haben zwei verschiedene Einsatztechniken:

JPG ist stark komprimierbar und meist in Web und Datenaustausch-Vorgängen beliebt
TIFF kann vielmehr Einstellugen mitspeichern und ein Fast-Standard in der Druckvorstufe.
Beim Exportieren von Printfiles mit JPG-Bildern kann in diversen PDF-Workflows wie Heidelberg oder AGFA sie verkaufen ein Exportfehler entstehen. Und tiffs sind bedeutend grösser, da sie eben nicht komprimiert sind. Wenn Du keine Druckdaten in hoher Auflösung erstellen musst empfehle ich den Umgang mit JPGs

gruss
m.
als Antwort auf: [#135969] Top
 
Thomas Richard  M  p
Beiträge: 17614
16. Jan 2005, 18:30
Beitrag #4 von 4
Beitrag ID: #136723
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Tiff oder JPG


Hallo

Tiff _ist ein Bilddatenformat, wie der Name 'Tagged Image File Format' ja auch schon sagt. Dabei handelt(e) es sich um ein einfaches Bitmap (Bildpixel an Bildpixel an ...) das mit einem Tagg (Etikett) aufgewertet wurde. Darin stehen Dinge wie (auf welche Strecke sind wieviel Pixel zu verteilen (AKA Auflösung)), nach wieviel Pixeln eine neue Zeile oder Spalte beginnt (AKA Höhe oder Breite), ob die Pixel Zeilen oder Spalten weise zu verstehen sind und evtl. sogar von hinten nach vorne zu interpretieren sind.

Und jede Menge sinnvoller Beigaben die die Verwendbarkeit der Bilder erhöhen. Unter anderem so, auf den ersten Blick absurder Dinge, wie Vektorpfade für Freisteller oder Kanäle für nicht benutztes (Masken in Form von Alphakanälen); oder eben die Information, das es sich bei dem Bilddatenstrom um einen JPEG-komprimierten handelt ;-)


Und das ist der perfekte Übergang, zum JPEG, das eigentlich gar kein Bilddatenformat ist, sondern eine Sammlung von Bildkompressionsalgorithmen. Das eigentliche Bilddatenformat nennt sich JFIF. Und wie oben gesehen, kann die JPEG Komprimierung in anderen Datenformaten implementiert werden (EPSF, TIFF, PDF,...)

In letzter Zeit setzt sich auch immer mehr EXIF durch, das ist eigentlich das gleiche Konzept wie beim TIFF, nur das mit dieser Bezeichnung eben nur das bezeichnet wird, was an Metadaten mitgegeben wird, also im Prinzip

EXIF Kommentare + JPEG Komprimiertes Bitmap -> TIFF
(nicht genau, aber prinzipiell)

Es ist also ohne nähere Angaben über das was in einem TIFF oder JPEG steckt eigentlich keine globale Aussage mehr zu treffen, was wofür taugt, und was nicht. Denn lt. Spezifikation kann z.B. auch das alte JPEG (also nicht JPEG2000) verlustfrei komprimieren, das wurde nur nie in die Softwares implementiert, da es dann keine kleineren Daten als LZW, ZIP oder RLE erzeugt, aber wesentlich mehr Rechenaufwand erfordert, also unterm Strich langsamer ist.


MfG

Thomas
als Antwort auf: [#135969] Top
 
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