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Transparenzreduzierung wenn Ausgabefarbraum abweichend vom Dokumentenfarbraum

Marcus G.
Beiträge gesamt: 12

16. Jan 2008, 11:47
Beitrag # 1 von 5
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Verwirrung:

Dokumentfarbraum und somit Transparenzfarbraum ist z.B. CMYK IsoCoated.
Ausgabefarbraum z.B IsoWebcoated.

Wird für die Transparenzreduzierung zuerst in den Dokumentenfarbraum
konvertiert und dann in den Ausgabefarbraum? Oder gleich in den
Ausgabefarbraum (was ich hoffe)? Andernfalls wäre es ja zwingend
erforderlich den Dokumentfarbraum vor der Ausgabe auf den
Ausgabefarbraum umzustellen.

Es sind sowohl platzierte RGB-Daten als auch CMYK-Altlasten im Dokument.
Voreinstellung für CMYK-Bilder: Werte erhalten.

Gruß, Marcus

InDesign CS 2/4.0.5
OSX 10.4.11
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Transparenzreduzierung wenn Ausgabefarbraum abweichend vom Dokumentenfarbraum

Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

16. Jan 2008, 14:41
Beitrag # 2 von 5
Beitrag ID: #331336
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Hallo Markus,

das Vorgehen ist
Quellfarbraum -> Transparenzfarbraum -> Ausgabefarbraum

Die Problematik, wenn der CMYK-Dokumentfarbraum vom CMYK-Ausgabefarbraum abweicht, hat ja erst einaml nichts mit der Transparenz bzw. deren Verflachung zu tun, sondern ist ein generelles Problem bei aktiviertem Farbmanagement.

Wenn Sie also CMYK-nach-CMYK-Transformationen vermeiden wollen/müssen, dann müssen Sie bei aktivem Farbmanagement sowieso dafür sorgen, dass sich Quell- und Zielfarbraum nicht unterscheiden und zwar unabhängig davon, ob Transparenz verflacht wird oder nicht.

Mit freundlichem Gruß

Robert Zacherl

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www.impressed.de


als Antwort auf: [#331283]

Transparenzreduzierung wenn Ausgabefarbraum abweichend vom Dokumentenfarbraum

Marcus G.
Beiträge gesamt: 12

16. Jan 2008, 16:35
Beitrag # 3 von 5
Beitrag ID: #331394
Bewertung:
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Hallo Herr Zacherl!

Die im Dokument platzierten CMYK-Daten müssten bei der Export-Einstellung (Profile ignorieren/Werte erhalten) ja unangetastet bleiben. Die Frage ist, ob die Konvertierung der RGB-Daten in zwei Schritten erfolgt: Einmal bei der Transparenzreduzierung (Dokument-CMYK, in diesem Fall IsoCoated) und dann in das definierte Ausgabe-Profil (in diesem Fall IsoWebCoated).

Das Problem ist folgendes: Wir stellen unser Bildarchiv auf RGB um. Bisher haben wir die Daten dem Druckverfahren entsprechend in CMYK konvertiert. Da wir aber zunehmend Bilddaten haben, die zum Druck auf verschiedenen Papieren verwendet werden, wollen wir dahin kommen, dass wir die Konvertierung erst bei der Ausgabe (Export aus InDesign) bestimmen. In InDesign haben wir IsoCoated als CMYK-Arbeitsfarbraum eingestellt. Nun haben wir oft den Fall, dass dasselbe RGB-Bild zweimal im Dokument platziert iat, einmal als Transparenzreduzierungs-Objekt (eingefügt in einen Rahmen mit weicher Kante/Schatten usw.) und einmal an derselben Position, aber nicht eingefügt, z. B. um einem Freisteller einmal den Rahmen-Objektstil zu geben, ihn aber an einer Seite ohne die Effekte aus dem Rahmen ragen zu lassen. Die Frage ist jetzt, ob das eingefügte Bild in das Dokument-CMYK und das nicht eingefügte in das abweichende Ausgabe-CMYK konvertiert wird. Das wäre natürlich besonders fatal, wenn es sich um zwei extrem unterschiedliche CMYKs handelt (z. B. IsoCoated und IsoNewspaper). Dann müssten wir ständig zwischen unterschiedlichen Dokument-CMYKs wechseln bzw. das entsprechende Ausgabe-Profil dem Dokument zuweisen.

Gruß, Marcus


als Antwort auf: [#331336]

Transparenzreduzierung wenn Ausgabefarbraum abweichend vom Dokumentenfarbraum

Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

16. Jan 2008, 17:29
Beitrag # 4 von 5
Beitrag ID: #331412
Bewertung:
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Antwort auf [ Marcus G. ] Die im Dokument platzierten CMYK-Daten müssten bei der Export-Einstellung (Profile ignorieren/Werte erhalten) ja unangetastet bleiben.


Hallo Markus,

diese Einstellung heißt ja nichts anderes als dass InDesign davon ausgeht, dass die platzierten CMYK-Elemente im Dokument CMYK-Farbraum vorliegen. Da nun natürlich CMYK Quell- und Dokumentfarbraum (= eingestellter Transparenzfarbraum) identisch sind, erfolgt auch keine Farbraumtransformation bei der Verflachung.

Zitat Die Frage ist, ob die Konvertierung der RGB-Daten in zwei Schritten erfolgt: Einmal bei der Transparenzreduzierung (Dokument-CMYK, in diesem Fall IsoCoated) und dann in das definierte Ausgabe-Profil (in diesem Fall IsoWebCoated).


Ja.

Zitat Nun haben wir oft den Fall, dass dasselbe RGB-Bild zweimal im Dokument platziert iat, einmal als Transparenzreduzierungs-Objekt (eingefügt in einen Rahmen mit weicher Kante/Schatten usw.) und einmal an derselben Position, aber nicht eingefügt, z. B. um einem Freisteller einmal den Rahmen-Objektstil zu geben, ihn aber an einer Seite ohne die Effekte aus dem Rahmen ragen zu lassen. Die Frage ist jetzt, ob das eingefügte Bild in das Dokument-CMYK und das nicht eingefügte in das abweichende Ausgabe-CMYK konvertiert wird.


Sobald auf einer InDesign-Seite ein einziges transparentes Objekt zu finden ist, wird die gesamte Seite in den eingestellten Transparenzfarbraum konvertiert. D.h. auch Seitenobjekte, welche weder selbst transparent sind noch von einem anderen transparenten Objekt überlappt werden und nicht dem gewählten Transparenzfarbraum entsprechen, werden in diesen transformiert. Somit ist Ihre Sorge unbegründet, weil Ihre RGB-Elemente bei der Verflachung so oder so in den CMYK Dokumentfarbraum konvertiert werden, bevor dann während der Ausgabe in den Zielfarbraum konvertiert wird.

Das Problem bestünde nur dann, wenn das selbe RGB-Bild auf zwei verschiedenen Seiten (z.B. linke und rechte Hälfte einer Doppelseite) platziert werden würde und nur eine der beiden Transparenz beinhaltet.

Mit freundlichem Gruß

Robert Zacherl

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als Antwort auf: [#331394]

Transparenzreduzierung wenn Ausgabefarbraum abweichend vom Dokumentenfarbraum

Michael Pabst
Beiträge gesamt: 2758

17. Jan 2008, 11:49
Beitrag # 5 von 5
Beitrag ID: #331569
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Hallo,


Zitat … Somit ist Ihre Sorge unbegründet, weil Ihre RGB-Elemente bei der Verflachung so oder so in den CMYK Dokumentfarbraum konvertiert werden, bevor dann während der Ausgabe in den Zielfarbraum konvertiert wird.


Dumm nachgefragt: Die Transparenzreduzierung und die Ausgabekonvertierung sind tatsächlich 2 getrennte Vorgänge, die im beschriebenen Fall eine CMYK->CMYK-Konvertierung bewirken (RGB in CMYK-Arbeitsfarbraum –> CMYK-Arbeitsfarbraum in CMYK-Ausgabefarbraum)?

Insgeheim hatte ich geglaubt, dass die Transparenzreduzierung bei der Ausgabe in einem Schritt direkt in den Ausgabefarbraum stattfindet.

Gruß
Michael


als Antwort auf: [#331412]
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Kennst du WordPress? Vielleicht. Verwendest du WordPress? Ja, klar! WordPress ist das am weitesten verbreitete System für die Erstellung von Webseiten. Um Webseitenbau soll es auf dieser IDUG aber nicht gehen. Gregor zeigt press2id (github.com/grefel/press2id). Seine Open-Source-Lösung für die Verbindung von Web und InDesign. Richtig gelesen: InDesign liest mithilfe von press2id die Inhalte der WordPress-Webseiten und generiert daraus Zeitschriften, Kataloge, Programmhefte oder Bierdeckel (das zeigen wir natürlich auch!). So wird die „Content First“ Theorie zu einer konkret anwendbaren Praxis, ohne gleich die ganz großen Räder zu drehen. Versprochen: Jeder kann nach der IDUG innerhalb kürzester Zeit Daten von WordPress nach InDesign importieren. Aber Achtung: Prinzipiell kann press2id aus jeder Website, oder besser Contentmanagementsystem (CMS) Daten auslesen und nach InDesign importieren! Spannend, oder? Danach geht es in die Praxis: Stefan hat die Webseite des Parktheater Iserlohn (parktheater-iserlohn.de) gestaltet. Die gedruckten Spielpläne (parktheater-iserlohn.de/interaktive-spielplaene) werden mit press2id realisiert. Wir schauen in den Maschinenraum und zeigen, wie die Lösung des Projekts realisiert wurde.

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Auf der Enfocus World Tour stellen wir Ihnen gemeinsam mit Enfocus die aktuellen Highlights von Enfocus Switch und dem Impressed Workflow Server (IWS) vor. Wir präsentieren Ihnen anhand typischer Aufgabenstellungen in einem modernen Produktionsbetrieb die Möglichkeiten, die Enfocus Switch für die Automatisierung und Standardisierung von Abläufen bietet. Wir haben sowohl für Produktionsverantwortliche als auch technisch Interessierte ein spannendes Programm vorbereitet, bei dem Sie sicherlich viel Neues erfahren werden, welches Sie in Ihrem eigenen Betrieb umsetzen können. Die Veranstaltung bietet darüber hinaus eine hervorragende Möglichkeit, sich mit anderen Anwendern und Workflow-Spezialisten auszutauschen und Antworten auf konkrete Aufgabenstellungen zu erhalten, welche Sie mit Hilfe von Enfocus Switch/IWS umsetzen möchten.

Wir sind jeweils an 2 Tagen in Frankfurt, Hamburg und München vor Ort. Der erste (halbe) Tag richtet sich in erster Linie an Betriebsleiter und Produktionsverantwortliche in Druckereien - ist also weniger technisch orientiert - sondern gibt einen Überblick zu den heutigen Möglichkeiten einer automatisierten Produktion.

Der zweite Tag (Switch Anwender-Treffen) richtet sich an bestehende Switch-Anwender und Administratoren.

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Ja

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