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Twixl Publisher – welches CMS?

xfelix
Beiträge gesamt: 16

26. Jun 2017, 17:09
Beitrag # 1 von 2
Bewertung:
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Liebe Community,

ich stehe vor der Aufgabe, eine Digital Publishing Lösung für ein Portfolio aus mehreren Kundenmagazinen, kombiniert mit einem Ausgabekanal für aktuelle Meldungen zu finden. Es scheint auf Twixl Publisher hinauszulaufen.

Da der Kunde auch selbst Meldungen/News produzieren wird, kommen wir um die Einbindung eines CMS nicht herum (Indesign scheidet als Toll auf Kundenseite aus).

Jedoch ist es sehr schwierig, sich für eines der mit Twixl arbeitenden CMS (https://twixlmedia.com/...sher#cms-integration) zu entscheiden. Ich habe alle bereits "angespielt", merke aber, dass keines am Ende so leicht zu handeln zu sein scheint, bzw. so gute Ergebnisse liefert (in den Demos sieht natürlich alles immer sehr simpel und gut aus), dass ich mit Leichtigkeit sagen könnte: DAS ist es!

Gibt es hier in der Community Nutzer, die über Erfahrung mit Inception, Canvasflow oder TruEdit verfügen und sagen könnten, warum sie sich für das eine oder andere CMS entschieden haben?

Wenn die Fragestellung zu ungenau sein sollte, dann weißt mich gern darauf hin und ich versuche, nachzubessern.

Vielen Dank & sonnigen Abend,
Felix
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Twixl Publisher – welches CMS?

Yves Apel
  
Beiträge gesamt: 1724

27. Jun 2017, 08:34
Beitrag # 2 von 2
Beitrag ID: #558254
Bewertung:
(7806 mal gelesen)
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Hallo Felix,

Antwort auf: ich stehe vor der Aufgabe, eine Digital Publishing Lösung für ein Portfolio aus mehreren Kundenmagazinen, kombiniert mit einem Ausgabekanal für aktuelle Meldungen zu finden.


Auch wenn diese Aufgabenstellung harmlos klingt, ist es doch die Sache die noch kein mittelständischer oder kleiner Verlag, Druckerei, ... wirklich richtig gut umsetzen konnte. Wie du schon festgestellt hast ist dies auch nicht so einfach bzw. ist man teilweise sehr eingeschränkt.

Diese Aufgabenstellung umfasst meist eines auf die Anforderungen angepasstes System, was aber zuerst (teils aufwendig) ausgearbeitet werden muss. Ich fürchte eine Lösung von der Stange ist noch immer nicht wirklich zu haben, auch wenn dies oftmals versprochen wird. Auch solche Systeme benötigen hier und da noch projektbezogene Anpassungen und überschreiten die Möglichkeiten dieses Forums.

Wenn es dann das Twixl Ecosystem sein soll kannst du dich evtl. an Haeme Ulrich bei https://www.weloveyou.ch/ wenden. Er kann dich bestimmt dahingehend beraten. Dies könnte allerdings auch etwas Kosten, was aber womöglich sowieso unausweichlich ist.


Ich würde mich zumindest aber auch mal nach Alternativen umsehen. Die Systeme wie Twixl und Aquafadas haben meist dieselbe Historie indem anfangs die InDesign Inhalte via App auf ein Tablet/Smartphone gelangen sollten. Da die Adobe Produkte aber sehr starke Mängel im Multichannel Publishing Bereich aufweisen und nie wirklich über PDF hinausgekommen sind und auch sonst die McP Anforderungen kaum beherrschen, wurde nach und nach zuerst die Unterstützung für HTML basierte Ausgaben/Artikel zu den Apps hinzugefügt und zum Schluss kamen noch Pseudo-CMS Systeme dazu.

Die mittlerweile etwas erfolgreicheren Systeme die zumindest mir bekannt sind, haben alle einen anderen Weg genutzt. Adobe Programme wie InDesign mal komplett außen vor gelassen, basieren die meisten dieser Systeme auf der Idee zuerst ein CMS und eine Webpräsenz zu entwickeln über die kommuniziert wird. Dabei ist es Egal ob Wordpress, Typo3, Drupal, ... zum Einsatz kommem. Zusätzlich wird dabei eine App für Tablets/Smartphones entwickelt, die auf die Inhalte vom CMS zugreifen, die teils schon über die Webpräsenz ausgegeben werden, teils aber auch nur über die App. Gesteuert wird die Ausgabe über das CMS. Diese Lösungen können Datenbakorientiert oder Flat-File Systeme sein was auch für Kunden interessant ist.

Vom Aufwand her sind diese Lösungen unterm Strich auch nicht unbedingt größer oder teurer als die Lösungen von der Stange. Allerdings wird Personal aus den verschiedensten Fachbereichen benötigt: Print Designer, Web Designer, Front End Entwickler, evtl. jemand für XML, jemand für Javascript, JSON und PHP, einen Mobile Entwickler, etc. Leider werden diese Systeme eher im verborgenen entwickelt oder ausgearbeitet und man findet kaum Informationen über die Details da einiges an Kompetenzen, Arbeit, Zeit und Geld in sowas hineinfliesst und man die Erkenntnisse und Resultate schützen möchte, weshalb auch ich hier nicht näher darauf eingehen kann.

Eine andere Schwierigkeit auf die ich noch aufmerksam machen möchte ist die innerbetriebliche Vorgehensweise. Häufig werden solche Magazine noch über den Print Version First Ansatz vorgegeben. Doch noch immer ist die Lücke zwischen Print und Web Workern sehr Gross. Einen erfahrenen Print Worker der sich auch sehr gut im Web Bereich auskennt ist noch immer Mangelware. Umgedreht gilt das Gleiche. Und wenn man von jedem Bereich jemanden hat, sprechen die nicht immer dieselbe Sprache. Es sind also noch ein paar andere Hürden vorhanden.

Jetzt habe ich mal wieder etwas lange ausgeholt. Falls du etwas passendes gefunden hast würde es mich freuen wenn du uns darüber berichtest und ab und zu mal schreibst, wie sich das Projekt entwickelt.

Beste Grüße
Yves



yves-apel.eu


als Antwort auf: [#558243]

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Hier können Sie Ihre Anlässe eintragen, welche einen Zusammenhang mit den Angeboten von HilfDirSelbst.ch haben. Die Einträge werden moderiert freigeschaltet. Dies wird werktags üblicherweise innert 24 Stunden erfolgen. pdf-icon Hier eine kleine Anleitung.

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26.09.2018

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Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

Vertrag

Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

Nein

Organisator: IDUG Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

https://idug47.eventbrite.de

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Donnerstag, 27. Sept. 2018, 17.30 - 20.00 Uhr

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Das Angebot an Publishing-Software ist gross. Deshalb empfiehlt sich eine externe Beratung durch unabhängige Software-Experten aus der jeweiligen Branche. Nicht immer muss es eine teure Mietlösung sein, die nach Beendigung der Mietdauer einem nicht einmal gehört. Es gibt sehr gute und auch in der Qualität ausreichende Alternativen, ja sogar kostenlose Freeware. Lassen Sie sich an diesem Abend einmal vor Augen führen, was diese Programme können und wie viel sie kosten.

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