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Typografische Regeln

lefteris
Beiträge gesamt: 5

1. Jul 2004, 15:13
Beitrag # 1 von 14
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Mir wurde gesagt, dass es typografische Regeln fue die Schweiz gibt. Ist dies richtig? Wenn ja, bitte ich um einen Tipp, wo ich Lektuere hierfuer finden kann.
Lefteris
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Typografische Regeln

boskop
Beiträge gesamt: 3465

2. Jul 2004, 20:20
Beitrag # 2 von 14
Beitrag ID: #94687
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Hallo Lefteris
ich würde mal behaupten, die speziellen schweizerischen Regeln betreffen eher Details wie unterschiede bei den Anführungen, bei der SZ-Anwendung sowie beim Zahlensatz (tausender- und Dezimaltrennzeichen). Schau Dir mal "Praktische Typographie" von Ralph Turtschi an. Oder "der Mac ist keine Schreibmaschine" aus dem Midas-Verlag. In den guten, internationalen Satzbüchern, wie zb. "Detailtypografie" von Forssmann/DeJong sind Spezialitäten anderer Nationen in der Regel erwähnt.
Gruss
Urs
http://www.designersfactory.com


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Typografische Regeln

ernieknolfson
Beiträge gesamt: 9

10. Feb 2005, 14:10
Beitrag # 3 von 14
Beitrag ID: #143776
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es gab mal ein buch, betitelt "so ist es richtig", wo alle typoregeln aufgelistet waren. dieses werk ist aber vergriffen, und auf eine neuauflage wartet man schon lange ...


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Typografische Regeln

25/25
Beiträge gesamt: 134

10. Feb 2005, 15:22
Beitrag # 4 von 14
Beitrag ID: #143794
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Hallo

Man glaubt es kaum, aber die grundlegenden Regeln kommen von
Jan Tschichold – ausgedacht für die Schreibmaschine!
Da staunt der Laie, wenn ein(e) Büroangestellte(r) die Satzregeln
besser beherrscht als mancher Grafiker. Denn die Schreib-
maschinenregeln wurden 1:1 in die Satzklitsche übernommen.

25/25


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Typografische Regeln

ernieknolfson
Beiträge gesamt: 9

10. Feb 2005, 15:43
Beitrag # 5 von 14
Beitrag ID: #143801
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woher kommt den diese info mit tschichold?


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ernieknolfson
Beiträge gesamt: 9

10. Feb 2005, 16:02
Beitrag # 6 von 14
Beitrag ID: #143806
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sollte natürlich "denn" heissen.
ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie auf der schreibmaschine gute typo zustande kommen soll, da man nur einen horizontalen strich kennt, der für alles hinhalten muss, und auch keine viertel- und andere gevierte einsetzbar sind ...


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Typografische Regeln

25/25
Beiträge gesamt: 134

10. Feb 2005, 16:42
Beitrag # 7 von 14
Beitrag ID: #143823
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Abstand oben, unten, links rechts, Zeilenhalten Adresse-Datum, Zeilenschalten, Abstände Anrede-Text, Leerzeilen, dies ,der , das? »So« oder «so»? – Alles Typografie, oder nicht?


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Typografische Regeln

ernieknolfson
Beiträge gesamt: 9

10. Feb 2005, 17:02
Beitrag # 8 von 14
Beitrag ID: #143832
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klar, aber diese regeln haben für den schriftsatz ja schon lange bestanden (tschichold lebte ja «erst» im 20. jahrhundert. (und die guillemets finden wir auf der schreibmaschine ja eh nicht.) ich denke, tschichold hat das eher mal zusammengefasst _für_ die schreibmaschinenbenützer.


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Typografische Regeln

Philyra
Beiträge gesamt: 509

12. Feb 2005, 01:14
Beitrag # 9 von 14
Beitrag ID: #144209
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Ich persönlich bin gegen solche Vorschriften. Die entstehen ja nur deskiptiv. Wenn der Duden die Rechtschreibgewohnheiten nicht so schlecht dargestellt hätte, wäre es ja auch nie zur rechtschreibreform gekommen. Deswegen mag ich die "Detailtypografie" so gern. Forssmann ist da vorschreibend, wo es um fachmännisch/unfachmännisch geht. Aber innerhalb des "Fachmännischen" zeigt er die ganze Variationsbreite auf.

Mein häufigstes Alltagsproblem sind die Guillemets. Ich setze immer mit der Spitze nach außen, weil ich glaube, daß die deutsche Gewohnheit nur aus einer Notlösung heraus entstanden ist. Da kommen immer unsere Lektoren und sagen, daß das falsch sei. Was nicht stimmt. An diesen lektoren sieht man, was Vorschriften anrichten können. Sie machen die Leute zu ischer und verhindern, daß man ein gelungenes Konzept entwickelt. Gelungene Typo kann soviel von der Norm abweichen, wie sie will. Jeder Leser wird das Konzept sofort verstehen.


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Typografische Regeln

microboy
Beiträge gesamt: 75

12. Feb 2005, 10:48
Beitrag # 10 von 14
Beitrag ID: #144225
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"Mein häufigstes Alltagsproblem sind die Guillemets. Ich setze
immer mit der Spitze nach außen, weil ich glaube, daß die deutsche
Gewohnheit nur aus einer Notlösung heraus entstanden ist."

aber warum? ich finde die spitze nach innen viel schluessiger und
auch passender und wundere mich eher über die länder in denen es
umgekehrt gesetzt wird...

:]


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(Dieser Beitrag wurde von microboy am 12. Feb 2005, 10:49 geändert)

Typografische Regeln

ernieknolfson
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12. Feb 2005, 13:19
Beitrag # 11 von 14
Beitrag ID: #144252
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> ich finde die spitze nach innen viel schluessiger und
> auch passender und wundere mich eher über die länder in denen es
> umgekehrt gesetzt wird...

in der schweiz sind die französischen guillemets gebräuchlich, spitze nach außen. warum jener gebrauch mit der spitze nach innen schlüssiger sein soll, leuchtet mir nicht ein – es kommt mir so vor, als ob man )klammern( so setzen würde.


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Typografische Regeln

microboy
Beiträge gesamt: 75

12. Feb 2005, 14:37
Beitrag # 12 von 14
Beitrag ID: #144265
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ich seh es genau umgedreht! bei den spitzen nach innen ist das
hervorzuhebende wort meiner meinung nach deutlicher betont weil
die spitzen eben darauf hinweisen (wie pfeile eben)...

letztendlich ist das wohl ansichtssache.

:]



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Typografische Regeln

Philyra
Beiträge gesamt: 509

12. Feb 2005, 21:46
Beitrag # 13 von 14
Beitrag ID: #144351
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Man hat sich doch wohl nur aus Kerninggründen dafür entschieden, daß man die Buchstaben in den Hintern piekst.


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Typografische Regeln

wopi
Beiträge gesamt: 131

30. Mai 2005, 16:14
Beitrag # 14 von 14
Beitrag ID: #168569
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Moin.
>>Bin beim Schmökern auf dieses Thema gestoßen.
Ich benutze gerne franz. An- und Abführungen
Spitze nach innen, weil die nicht so große
<<Löcher>> in die linke und rechte Satzkante reißt.
Gruß vom Main von Peter



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