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Umstieg von Mac auf Windows

mibu
Beiträge gesamt: 51

14. Mai 2017, 09:06
Beitrag # 1 von 5
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Hallo zusammen,
Ich hoffe dass ich ich hier in diesem Bereich richtig mit meiner Frage bin.
Bei uns im Hause soll eventuell der mein Rechner von Mac auf Windows umgestellt werden. Ich arbeite an diesem einen Mac in einer ansonstigen Windows Umgebung. Ich erstelle Druckdaten, hauptsächlich in InDesign und ein paar in QuarkXPress. Der Stehsatz auf den ich zugreife ist mittlerweile 14 Jahre gewachsen. Was muss bei dem Wechsel beachtet werden. Hinsichtlich der Verknüpfungen in InDesign ist eine automatische Erkennung und Aktualisierung unter Windows möglich. Aber was ist mit den Quark Dateien und deren Verknüpfungen, was mit Illustrator eps Dateien (Stichwort Voransicht), was mit Verknüpfungen in Illustrator und was mit den Schriften an sich und den Umbrüchen in den Dokumenten? Oder an was habe ich noch nicht gedacht, was Probleme bereiten könnte?
Ich bin kein Freund dieser Umstellung. Es scheint aber beschlossenen zu sein, nun möchte ich herausfinden wo die Fallstricke liegen könnten auf die man sich vorbereiten muss und um vielleicht doch noch Argumente dagegen zu finden.
Gruß
Mibu
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Umstieg von Mac auf Windows

Dirk Levy
  
Beiträge gesamt: 9292

14. Mai 2017, 12:04
Beitrag # 2 von 5
Beitrag ID: #557423
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Bei den Schriften musst Du aufpassen. Opentype und Truetype sind kein Problem, aber PostScript (Type 1) vom Mac funktionieren nicht unter Windows und müssten soweit es noch gibt neu angeschafft werden.

Umlaute und Sonderzeichen in Dateinamen könnten evtl. auch Probleme machen.

Das ist eine mir bekannte Hürde.

Gruß
Dirk

[levy-media.de MCP]
http://www.levy-media.de


als Antwort auf: [#557422]

Umstieg von Mac auf Windows

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 17814

14. Mai 2017, 13:12
Beitrag # 3 von 5
Beitrag ID: #557426
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Antwort auf: Umlaute und Sonderzeichen in Dateinamen könnten evtl. auch Probleme machen.

Unter Windows ist das Sonderzeichen für ein Verzeichniswechsel der Backslash \ Beim Mac ist es der Doppelpunkt :, unter Unix der Slash /
Da diese Zeichen in den jeweiligen Codierungen als Signal 'Hier kommt ein Unterverzeichnis!' verwendet werden, dürfen sie in Dateinamen nicht vorkommen. Beim Wechsel des OS können solche Zeichen dann leicht zu Problemen führen.

Ausserdem lagert das Mac OS einiges an Metadateien in Verzeichnissen als Dateien oder Unterverzeichnisse mit einem . beginnend aus (z.B.: .DS_Store .Trash .Xcode .adobe).

Die tauchen dann unter Windows auf, wenn man sie vom Mac als komplette Ordner rüberkopiert. Können meines Wissens aber gefahrlos gelöscht werden, da Windows mit diesen Metadaten eh nichts anfangen kann.


MfG

Thomas


Und wenn dir geholfen wurde, hilf uns, dies auch weiterhin zu können.
http://www.hilfdirselbst.ch/info/


als Antwort auf: [#557423]
(Dieser Beitrag wurde von Thomas Richard am 14. Mai 2017, 13:13 geändert)

Umstieg von Mac auf Windows

mibu
Beiträge gesamt: 51

14. Mai 2017, 18:16
Beitrag # 4 von 5
Beitrag ID: #557432
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Danke für die Informationen, ich denke bezüglich der Ordner- und Dateinamen wird es keine Probleme geben, da ich keine Umlaute und Sonderzeichen verwende. Ich möchte durch den Systemwechsel sowenig wie möglich in meinem Workflow beeinträchtigt werden bzw. So wenig Mehrarbet wie möglich haben. Aber Ich denke es wird immer ein Restrisiko von Unwägbarkeiten bleiben, die man wohl erst später sehen wird.
Gruss
mibu


als Antwort auf: [#557426]

Umstieg von Mac auf Windows

aue
Beiträge gesamt: 652

15. Mai 2017, 11:04
Beitrag # 5 von 5
Beitrag ID: #557439
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Hallo mibu,

der Pfad zu verlinkten Bildern in QuarkXPress lässt sich auch sehr leicht aktualisieren, indem du die Quark-Datei in den Bilderordner verschiebst. Dann findet XPress die Bilder und aktualisiert den Link. Dann speicherst du normal und kannst die Datei wieder zurückbewegen.

Schöne Grüße
Andreas


als Antwort auf: [#557432]
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Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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