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Unterschiedlicher Abstand zwischen verankertem Bild und Bildunterschrift

Effie
Beiträge gesamt: 4

15. Feb 2011, 11:44
Beitrag # 1 von 3
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Hallo,

ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
Ich benutze ID CS5 auf einem Mac OS X (Version 10.6.6).

Mein Problem ist Folgendes:
Ich habe Bilder mit Bildunterschriften in meinem Text. Allerdings verändert sich der Abstand zwischen Bild und Bildunterschrift bei jedem Bild. Mal hängt die Unterschrift direkt unter dem Bild, mal mit 5mm Abstand, mal mehr, mal weniger.

Für die Bildunterschrift verwende ich "normalen" Text und nicht die Beschriftungsfunktion für Bilder.

Ich habe Absatzformate für die Bildunterschrift und für das Bild angelegt, wobei sich das Bild in einem verankerten Objektrahmen befindet.
Für die Formate habe ich Abstände davor und danach eingetragen. (Für Bild: 2mm davor und 3mm danach; für Bildunterschrift 2mm davor und 0mm danach)
Die Bildunterschrift besitzt eine Absatzlinie oberhalb mit einem Versatz von 3mm, um sie vom Bild optisch zu trennen.

Für das Dokument benutze ich kein Grundlinienraster, die Schrift ist überall dieselbe und der Objektrahmen hat auch keine besonderen Einstellungen.
Das Bild hat auch keine Abstände oder Ähnliches.

Ich vermute, das es vielleicht durch die Verankerung des Bildes und der unterschiedlichen Bildgrößen kommt, allerdings kann ich mir nicht genau erklären, warum und wieso und wie man das Problem lösen kann.

Ist eine konsistente Bildunterschrift nur mit der Beschriftungsfunktion in ID möglich?


Vielen Dank schonmal im Voraus!
Effie
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Unterschiedlicher Abstand zwischen verankertem Bild und Bildunterschrift

Effie
Beiträge gesamt: 4

15. Feb 2011, 15:25
Beitrag # 2 von 3
Beitrag ID: #464813
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Eine Lösung:
Ich hatte in InDesign > Voreinstellungen > Satz > Konturenführung das Kontrollkästchen bei "Am nächsten Zeilenabstandschritt fortfahren" aktiviert.

Habe diese Funktion jetzt deaktiviert und dem Objektrahmen einen Versatz zugeordnet.

Jetzt sieht alles schick aus. :)

Vielleicht ist noch erwähnenswert, dass ich dem Objektrahmen schon vorher die Konturenführung "Objekt überspringen" zugewiesen habe.


Effie


als Antwort auf: [#464763]

Unterschiedlicher Abstand zwischen verankertem Bild und Bildunterschrift

yogy
Beiträge gesamt: 65

2. Mär 2018, 15:54
Beitrag # 3 von 3
Beitrag ID: #562649
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Danke für den guten Tipp


als Antwort auf: [#464813]

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

Nein

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