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Voreinstellungen speichern und auf andere Dokumente übertragen???

ToniMontanaa
Beiträge gesamt: 419

11. Jan 2018, 15:28
Beitrag # 1 von 5
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Hallo zusammen,

weiß jemand ob es per Skript möglich ist, die Voreinstellungen, die man in InDesign getroffen hat, wenn kein Dokument geöffnet ist, zu speichern und auf ein geöffnetes älteres Dokument mit anderen Voreinstellungen zu übertragen?

Ich weiß das ich per Skript natürlich einzelne Einstellungen wie z.B. das Wörterbuch oder die Tastaturschritte, usw. ändern kann, aber dann müsste ich ja alle Einstellungen die ich geändert haben möchte einzeln in ein Skript verpacken?!?

Ist das der einzige Weg oder lassen sich die Einstellungen irgendwo speichern?

Grüße
Stefan
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Voreinstellungen speichern und auf andere Dokumente übertragen???

Gerald Singelmann
  
Beiträge gesamt: 6183

12. Jan 2018, 10:00
Beitrag # 2 von 5
Beitrag ID: #561809
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Vermutlich kann man sich das Leben mit
Code
for (var n in app.properties) ( ) 

das Leben etwas leichter machen, aber m.W. läuft es darauf hinaus, alle relevanten Eigenschaften einzeln auszulesen.

Vielleicht kommt man auch mit app.properties.toSource() zum Ziel.

So oder so wird's eine Tüftelei, das zum Laufen zu kriegen.


als Antwort auf: [#561789]

Voreinstellungen speichern und auf andere Dokumente übertragen???

WernerPerplies
Beiträge gesamt: 2211

12. Jan 2018, 11:19
Beitrag # 3 von 5
Beitrag ID: #561812
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Hallo Stefan,

Zitat weiß jemand ob es per Skript möglich ist


Ja klar geht das, aber wenn Du alle möglichen Einstellungen übertragen willst, kann das einige Zeit in Anspruch nehmen.

Prinzipiell geht das so:
1. Auslesen der Eigenschaften und als Json-Datei speichern.
2. Einlesen der Json-Datei und die Eigenschaften zuweisen.

Das klappt problemlos mit Werte-Eigenschaften (string, Number, Boolean).

Problematischer wird es Objekten und Arrays, die rekursiv abgearbeitet werden müssen.

Ein weiteres Problem ergibt sich beim Einlesen mit ReadOnly-Eigenschaften, die übersprungen werden müssen.

Ich arbeite beim Auslesen der Eigenschaften mit Include- und Excludelisten, weitere Informationen zum Auslesen der Eigenschaften findest Du hier:

WpsCompareObjects

In meinem Skript
WpsIndFileIdentifier
findest Du ein Beispiel, wie man Json-Dateien erzeugt und wieder einliest.

Das alles ist aber ein ziemlich komplexes Thema.

Einen schönen Tag wünscht

Werner Perplies
Auftragsprogrammierung und Skripte für Adobe InDesign
neu: WpsProjectHandler 15.06.2018, Version 1.75, neue Funktionen
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als Antwort auf: [#561789]
(Dieser Beitrag wurde von WernerPerplies am 12. Jan 2018, 11:22 geändert)

Voreinstellungen speichern und auf andere Dokumente übertragen???

Uwe Laubender
Beiträge gesamt: 4148

12. Jan 2018, 11:45
Beitrag # 4 von 5
Beitrag ID: #561813
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Hallo Stefan,
sollen auch Dateien übertragen werden?

Wie Arbeitsbereiche, csf-Dateien, Transparenzreduzierungsvorgaben, PDF-Exportvorgaben oder andere?

Dann wird die Aufgabe noch umfangreicher.
*****
Mit herzlichem Gruß,
Uwe Laubender


als Antwort auf: [#561789]

Voreinstellungen speichern und auf andere Dokumente übertragen???

ToniMontanaa
Beiträge gesamt: 419

12. Jan 2018, 13:42
Beitrag # 5 von 5
Beitrag ID: #561816
Bewertung:
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Hallo zusammen,

danke für eure Antworten.

Antwort auf: sollen auch Dateien übertragen werden?

Wie Arbeitsbereiche, csf-Dateien, Transparenzreduzierungsvorgaben, PDF-Exportvorgaben oder andere?



Nein es geht mir wirklich um einzelne Voreinstellungen wie z.B. jetzt in CC 2018 das Wörterbuch auf Duden umzustellen, Typografische Anführungszeichen [AN], Ligaturen [AUS], usw.

Eben all die Dinge die man einstellen kann, wenn kein Dokument geöffnet ist, und diese dann auf ein neues Dokument angewendet werden, aber eben nicht auf bestehende Dokumente.

Arbeitsbereiche, PDF-Exportvorgaben usw. habe ich manuell im Griff, da wir nur 4 Mitarbeiter haben.

Es ist so, das wir viele Fremddaten bearbeiten und eben auch viele Altlasten (umgewandelte Quark-Dokumente oder Dokumente die mit früheren InDesign-Versionen erstellt wurden) bearbeiten müssen.

Deswegen wäre ein automatisierter Workflow nicht schlecht, damit hier alle 4 Mitarbeiter mit denselben Voreinstellungen arbeiten. Bei neuen Dokumenten sind alle Rechner gleich voreingestellt, aber bei der Überarbeitung bestehender oder gelieferter Dokumente ist es eben im Alltag nicht realisierbar jeden Haken und jede Einstellung händisch zu setzen.

Es sind vermutlich aber nicht mehr als 10-15 Einstellungen auf die wir hier wirklich Wert legen, sodass ich versuchen werde, diese Einstellungen einzeln in einem Skript anzusprechen. Das dürfte ja nicht allzu Aufwendig sein.

Ich dachte eben nur es gäbe evtl. eine Möglichkeit alle Voreinstellungen ohne großen Aufwand auf bestehende Dokumente anzuwenden.

Grüße
Stefan


als Antwort auf: [#561813]
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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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