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Vorgaben: Spationieren von Tel.-Nr.

Goar
Beiträge gesamt: 392

19. Feb 2010, 13:44
Beitrag # 1 von 11
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guten Tag zusammen,

ich suche (möglichst) offizielle Vorgaben zum Aufbau und zur Spationierung von Telefonnummern in folgenden Ländern:
England, Frankreich, Tschechien, Italien, Spanien, Griechenland.

OFCOM (Office of Communication) in GB zum Beispiel lässt sich auf seinen Seiten dazu nicht aus.
Habe eine Reihe britischer Webseiten konsultiert, um einen Überblick zu bekommen, wie die ihre Nummern unterteilen.

Das für alle Länder zu machen, ist allerdings etwas mühsam.

Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass nicht überall alles so geregelt ist wie hier (D). Deshalb bin ich auch dankbar für sachdienliche Hinweise, etwa von diesem Kaliber:
http://www.typolexikon.de/z/zahlengliederung.html

Bin gespannt,
X

Vorgaben: Spationieren von Tel.-Nr.

boskop
  
Beiträge gesamt: 3463

27. Feb 2010, 17:31
Beitrag # 2 von 11
Beitrag ID: #434910
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Hallo Goar
den Link finde ich schon mal gut, wobei er vor allem beweist, dass auch in DE nicht alles so klar geregelt ist ... man kann so und kann so :-)
Mir scheint, vor allem das Anhängen von Nebenstellen-Ziffern macht das ganze Chaotisch, sprich, wenn ich nicht weiss, ob es sich um eine Haupt oder Nebenstelle handelt, kann ich nicht korrekt aufteilen. Da ist es in CH doch etwas einfacher: von rechts zwei Zweiergruppen, dann eine Zweier- (früher) bzw. eine Dreiergruppe (heute). Wobei sich auch hier der Trend von «erlaubt ist, was gefällt» breit macht:
aus 061 266 69 93 wird schon mal 061 2 666 993.

Andereseits scheints ja auch nicht so kompliziert zu sein, einige Ländertypische Seiten anzuschauen und zu vergleichen, wie die das machen: Griechenland zB. scheint die Nummern nach dem Schema 12345 12345 zu setzen.

Bin gespannt auf weitere Feedbacks.


als Antwort auf: [#434133]

Vorgaben: Spationieren von Tel.-Nr.

boskop
  
Beiträge gesamt: 3463

27. Feb 2010, 17:34
Beitrag # 3 von 11
Beitrag ID: #434911
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Da kommt mir grad noch in den Sinn, dass ich vor etwa zwei Jahren mal ein PDF mit Europäischen Typoregeln bekommen/gekauft habe ... ich meld mich wieder, wenn ich es wieder finde.

/edit/ und da ist es schon: http://www.netzwerk-lernen.de/...tnid=70908&sid=1 von KangarooBooks. Ich finde die Investition hatte sich gelohnt, obwohl nicht garantiert ist, das es sich um «offziell abgesegnete Regeln» handelt. Leider kann ich im Moment nicht nachschauen, wie differenziert die Telefonnummer beschrieben sind /edit/


als Antwort auf: [#434910]
(Dieser Beitrag wurde von boskop am 27. Feb 2010, 17:39 geändert)

Vorgaben: Spationieren von Tel.-Nr.

Karsten Geisler
Beiträge gesamt:

27. Feb 2010, 19:27
Beitrag # 4 von 11
Beitrag ID: #434920
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Hallo!

Ich habe gerade ein offizielles Dokument http://publications.europa.eu/...dresses-tel-2009.pdf gefunden, indem von Spationieren überhaupt keine Rede ist – was mich sehr wundert. Dort steht:

Zitat Nach der Landeskennzahl und einem Leerzeichen ist die vollständige Nummer (gegebenenfalls mit der Ortskennzahl) in einem Block anzugeben:
+33 140633900

Zitat Eine eventuelle Durchwahl wird durch einen Bindestrich abgesetzt. Die Ziffern einer Durchwahl werden nicht in Zweier- und/oder Dreiergruppen aufgeteilt, sondern in einem Block geschrieben:
+32 222020-43657


Bin auf weitere Beiträge gespannt!
Viele Grüße aus Köln
Karsten


als Antwort auf: [#434911]

Vorgaben: Spationieren von Tel.-Nr.

Goar
Beiträge gesamt: 392

1. Mär 2010, 12:59
Beitrag # 5 von 11
Beitrag ID: #435002
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Hallo zusammen,

von einem Telefonbuchverlag habe ich inzwischen die Auskunft bekommen, dass normale Telefonnummern nach wie vor in Zweiergruppen von rechts nach links aufgeteilt werden.

Interessant ist auch dieser Beitrag:
http://blog.aysberg.de/...chreiben-oder-nicht/

@boskop
Aus deiner Beschreibung schließe ich, dass die Telefonnummern in der Schweiz (heute) siebenstellig sind. Das müsste eine einheitliche Schreibweise erleichtern.
Zitat aus 061 266 69 93 wird schon mal 061 2 666 993.

Durch diese »regelwidrige« Unterteilung ist die Nummer allerdings leichter zu lesen und zu merken.

Danke für den Link, ich habe mir das Buch euro-satz ebenfalls gekauft. Die Gliederung von Telefonnummern ist allerdings nur bei einigen wenigen Ländern in einem Beispiel gezeigt und nicht kommentiert. (Das Buch ist peppig aufgemacht, ich weiß aber nicht, in wieweit ich mich auf die Inhalte verlassen kann: Es scheint nicht gut oder gar nicht lektoriert zu sein.)

@Karsten
Das 390000-DE-adresses-tel-2009.pdf enthält Interinstitutionelle Regeln für Veröffentlichungen der Europäischen Union, gilt also für »Veröffentlichungen der Organe, Einrichtungen und Agenturen
der Europäischen Union«. Da gibt es deutliche Parallelen zur DIN 5008.


Das ist aber alles noch nicht, was ich suche. So meine Zeit es zulässt, bleibe ich dran.


als Antwort auf: [#434920]

Vorgaben: Spationieren von Tel.-Nr.

Freeday
Beiträge gesamt: 5712

1. Mär 2010, 14:13
Beitrag # 6 von 11
Beitrag ID: #435016
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Hallo Goar

Die Schweizer Telefonnummern sind immer 10-stellig seit die Zürcher
Regionalnummern von 01 auf 044 umgestellt wurden.

Bisher trennt man diese so:
• 044 333 22 11
bzw.
• +41 44 33 22 11

http://de.wikipedia.org/...orwahl_%28Schweiz%29

Gruss Stefan


als Antwort auf: [#435002]

Vorgaben: Spationieren von Tel.-Nr.

boskop
  
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1. Mär 2010, 18:57
Beitrag # 7 von 11
Beitrag ID: #435058
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Hallo Goar
stimmt: dieses ungute Gefühl blieb bei mir auch, nach der Lektüre des Buches ... unsere deutsche/schweizerische Gründlichkeit verlangt halt schon nach amtlichen Normen :-)


als Antwort auf: [#435002]

Vorgaben: Spationieren von Tel.-Nr.

Goar
Beiträge gesamt: 392

9. Mär 2010, 10:40
Beitrag # 8 von 11
Beitrag ID: #435744
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Hallo zusammen,

Stefans Link hat mich weitergebracht. Von da bin ich dem Link »Telefonvorwahl« gefolgt.

Dort werden u. a. Länder aufgezählt, in denen – wie in der Schweiz – die Ortsnetzkennzahl zwingend ist. Sie muss also auch gewählt werden, wenn man innerhalb eines solchen Ortsnetzes telefoniert. Damit dürfte eine Kennzeichnung der Ortsnetzkennzahl in diesen Ländern überflüssig sein.

Dann fand ich diesen
http://en.wikipedia.org/...e_numbers_by_country
Das ist eine Liste mit Links, die zu vielen Ländern führen: »Telephone numbers in ...«

Auf den Seiten, die ich angesehen habe, sind die aktuellen Schreibweisen der Telefonnummern ausführlich dargestellt, zum Teil durch frühere Schreibweisen ergänzt.

Nach diesem Fund und der bisher erfolglosen Suche nach verbindlichen nationalen Seiten, gebe ich mein ursprüngliches Ansinnen auf.

Die DIN 5008 ließ mir allerdings keine Ruhe. Dass sie auf verschiedenen Seiten als allgemeingültig hingestellt wird, wurmt mich chronisch.

Also fragte ich beim Kundenservice der detemedien (telekom) an. Aus der Antwort:

Zitat es ist richtig, dass in unseren Telefonverzeichnissen Rufnummern nach anderen Regeln verwendet werden. Die Regeln lehnen sich an die bisherige DIN 5008 Norm an und haben sich langjährig bewährt. Berücksichtigt werden hier die Leseart der Telefonbuchnutzer. Unsere namensalphabetischen Verzeichnisse haben Namen und Rufnummern auffindbar zu machen.
 

 
Die heute verwendeten Satzprogramme beinhalten nach wie vor nachfolgende Regelungen z.B.:
 
Telefonnummern werden von rechts beginnend zweistellig gegliedert; Vorwahlnummern werden in Klammern davor platziert. Zur besseren Lesbarkeit wurde seinerzeit beschlossen bei Mobilfunkrufnummern die ersten 4 Ziffern der Netze z.B. 0171, 0151, 0177  usw. zusammen zu ziehen. Analog hierzu ebenso die Sonderrufnummern z.B. 0800 oder 0180 bzw. 0700 usw. Die nachfolgenden Ziffern dieser Rufnummern werden danach wieder von rechts beginnend zweistellig gegliedert. Die Rufnummern von Durchwahlanschlüssen werden mit Mittestrich dargestellt z.B. 12 34 - 5 67.


Von einem Telefonbuchverlag bekam ich übereinstimmende Auskünfte:

Zitat richtig ist, dass in Telefon- und Telefaxnummern nach DIN 5008 jeweils ein Leerzeichen zwischen Kennziffer des Netzbetreibers, Vorwahlnummer, Ortsnetzkennzahl und Rufnummer des Teilnehmers gesetzt wird. Durchwahlnummern werden mit Bindestrich angeschlossen. Gibt eine Sondernummer die Höhe des Tarifs an, so wird davor und dahinter ein Leerzeichen gesetzt. Bei internationalen Telefon- und Faxnummern wird der Landesvorwahl (ohne doppelte Null) ein + unmittelbar vorangestellt. Im Schriftsatz ist es auch möglich, die Zahlen von rechts beginnend zweistellig zu gliedern. Die Vorwahlnummer wird dann in Klammern gesetzt. Internationale Telefon- und Faxnummern werden im Schriftsatz üblicherweise ohne Klammern gesetzt -- aber auch der Kundenwunsch ist für uns maßgebend, d.h. wünscht ein Kunde eine dreistellige Gliederung zur besseren Lesbarkeit und Einprägsamkeit (bspw. 333 666), dann setzen wir das so in seinen Anzeigen um.



als Antwort auf: [#435016]

Vorgaben: Spationieren von Tel.-Nr.

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 19166

9. Mär 2010, 10:47
Beitrag # 9 von 11
Beitrag ID: #435747
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Fazit:

Forms follows function.


als Antwort auf: [#435744]

Vorgaben: Spationieren von Tel.-Nr.

Freeday
Beiträge gesamt: 5712

9. Mär 2010, 15:16
Beitrag # 10 von 11
Beitrag ID: #435796
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«form follows function» hat was :-)

In der Schweiz spricht man Telefonnummern so aus, wie man sie üblicherweise schreibt:

nullvierundvierzig siebenachtundneunzig zwölf dreizehn (044 798 12 13 / +41 44 798 12 13)

Eine DIN-5008-konforme Schreibweise ist mir höchstens unbewusst untergekommen.
Sämtliche mir zugänglichen Drucksachen sind nach obigem «Sprachmuster» aufgeteilt.

Hier trotzdem noch die internationale Geschichte…
http://de.wikipedia.org/...nummer#Schreibweisen

Gruss Stefan


als Antwort auf: [#435744]

Vorgaben: Spationieren von Tel.-Nr.

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 19166

9. Mär 2010, 16:33
Beitrag # 11 von 11
Beitrag ID: #435821
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Wenn die Anzahl der Ziffern fest steht, ist das ja schon mal ein Vorteil, denn sonst könnte in dem Fall dass deine 798 eine 708 wäre, gesprochen leicht einem siebenhundertundacht auch ein siebenhundert acht verstanden werden, somit als Ziffer ein 700 8 ankommen.
Wir haben daheim eine elf am Ende, und die ist auf diese Weise schon ab und zu vom mitgesprochenen hunderter getrennt worden.
Übrigens einer der Gründe, warum beim 'fernsprechen' aus der zwei ne zwo wird, weil die Zwei akustisch zu nah an der Drei ist.


als Antwort auf: [#435796]
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