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Print/Bildbearbeitung - Photos, Layout, Design
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Werkzeug unnötig ?!

*perplex*
Beiträge gesamt: 25

10. Jun 2005, 13:58
Beitrag # 1 von 4
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Hallo

bin Noch recht neu bei InDesign und hätte eine Frage zu den den Werkzeugen.

Worin liegt der genaue Unterschied zwischen den Werkzeugen Rechteck (auch Ellipse/Polygon) und den dazugehörigen Rahmen? Beide finden sich in der Werkzeugpalette in der vierten Zeile.

Alle Tests die ich mit den Werkzeugen durchgeführt habe brachten die gleichen Ergebnisse. Auch aus der ID-Hilfe lassen sich keine Unterschiede herleiten.

Ist eines der Werkzeuge völlig unnötig, oder habe ich was übersehen.
Danke für Eure statements.

Christian
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Werkzeug unnötig ?!

WHeinen41162
Beiträge gesamt:

10. Jun 2005, 15:17
Beitrag # 2 von 4
Beitrag ID: #171365
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In InDesign (wie auch übrigens in QuarkXPress) gibt es drei verschiedene Arten von "Rahmen" - nämlich den Textrahmen, den Bildrahmen und den leeren Rahmen. Die Rahmenart kann man sogar umstellen "Objekt>Inhalt".

Die "Werkzege" in der Palette sind der Bildrahmen und der Rahmen ohne Inhalt bzw. mit nicht zugewiesenem Inhalt.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Heinen


als Antwort auf: [#171351]

Werkzeug unnötig ?!

*perplex*
Beiträge gesamt: 25

10. Jun 2005, 16:54
Beitrag # 3 von 4
Beitrag ID: #171387
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Hallo Wolfgang,

Wofür soll der Rahmen mit nicht zugewiesenem Inhalt gut sein?

Textrahmen ziehe ich mit dem Textwerkzeug auf und Bildrahmen mit dem Bildrahmenwerkzeug. Die Möglichkeit über Objekt > Inhalt die Rahmenart nachträglich zu ändern, ist ohnehin immer gegeben.

Welche andere Wahl außer Text und Bild bleibt denn noch?
Flächen? Oder Konturen? Dafür reicht ein einfacher Bildrahmen. In diesem muß ja nicht zwingend ein Bild hinterlegt sein.

Ein Rahmen mit nicht zugewiesenem Inhalt macht daher doch gar keinen Sinn.

Gruß
Christian


als Antwort auf: [#171351]

Werkzeug unnötig ?!

Gerald Singelmann
  
Beiträge gesamt: 6190

10. Jun 2005, 17:41
Beitrag # 4 von 4
Beitrag ID: #171394
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Es geht hier darum, einige sehr lästige Mausklicks zu sparen.
Ein Rahmen mit dem Rechteck-Werkzeug aufgezogen erhält die Vorgabe-Farbe und *kein* nerviges Kreuz, das einen Grafikrahmen kennzeichnen würde.
Ein Rahmen mit dem Rahmen-Werkzeug aufgezogen ist immer farblos und sofort per Kreuz als Grafikrahmen gekennzeichnet.
Ich erhalte also sofort einen Fond oder einen Grafikrahmen im jeweils gewünschten Zustand, je nachdem, welches Werkzeug ich wähle. Ich persönlich möchte die Wahl nicht missen.

Mit freundlichem Gruß
Gerald Singelmann

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http://www.impressed.de/schulungen/


als Antwort auf: [#171351]
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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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