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Wie mit GREP nach einem einzelnen bestimmten Buchstaben suchen?

M.Hulot
Beiträge gesamt: 158

16. Mai 2017, 09:33
Beitrag # 1 von 3
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Guten Morgen,

ich habe natürlich schon danach gegoogelt, bin aber nicht fündig geworden: Wie kann man mittels GREP nach einem einzelnen bestimmten Buchstaben suchen? In meinem Fall das "S". Das hat ja leider in der GREP-Sprache noch eine andere Bedeutung.
Ich will nämlich ein geschütztes Leerzeichen zwischen "S." und einer beliebigen Seitenzahl einfügen, aber nicht nach Sätzen, die mit einem großen S. (bspw. einer Abkürzung) enden oder nach einem mit S. abgekürzten Wort.
Ich habe (\.) 8\d). Doch das S bekomme ich nicht unter.
Hat jemand einen Tipp?
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Wie mit GREP nach einem einzelnen bestimmten Buchstaben suchen?

Ralf Hobirk
Beiträge gesamt: 5803

16. Mai 2017, 10:30
Beitrag # 2 von 3
Beitrag ID: #557462
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Hallo,

here we go:

Suche:
Code
(S\.)\s(?=\d) 


Ersetze:
Code
$1~S 


Bedeutet: Du suchst "S.", setzt es in Klammern, damit es beim Ersetzen erhalten bleibt, dann ein beliebiges Leerzeichen, das von einer Zahl gefolgt wird. Die Zahl suchst du mit einem "Positive Lookahead".

$1 setzt "S." wieder ein und ~S ersetzt das beliebige Leerzeichen durch ein geschütztes Leerzeichen.

Damit findest du S. 33 oder S. 8, nicht aber S. u.

Du könntest das "S." alternativ auch mit einem "Positive Lookbehind" suchen.

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Viele Grüße aus Istrien Cool
Ralf
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als Antwort auf: [#557456]

Wie mit GREP nach einem einzelnen bestimmten Buchstaben suchen?

M.Hulot
Beiträge gesamt: 158

16. Mai 2017, 12:05
Beitrag # 3 von 3
Beitrag ID: #557465
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Vielen Dank! Ich hatte zuerst nach (S.) gesucht, das klappte natürlich nicht. Jetzt verstehe ich warum.

Schönen Tag noch.


als Antwort auf: [#557462]

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

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