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Print/Bildbearbeitung - Photos, Layout, Design
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Workaround gesucht / Scans einfärben

iltis30
Beiträge gesamt: 23

30. Apr 2018, 12:19
Beitrag # 1 von 8
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Affinity hat Professionelle User im Printbereich immer noch nciht so richtig im Blick. Hier: keine Unterstützung von 1-Bit SW-Farbraumes.

Jetzt habe ich ein Problem: ich schreibe SChrift und Scanne sie ein. Dann soll sie eingefärbt werden. Bisher ging das so: bild scannen, in SW 1-Bit Tiff umwandeln, dann in IDesign/Quark/FreeHand/Illustrator importieren und einfärben. Kein Problem.

Weder Affinity Photo noch designer unterstützen aber 1-Bit Dateinen bzw. können den Scan entsprechend umwandeln.

Kennt jemand einen Workaround? Wie kann ich in Affinity Designer eine gescannte Handschrift einfärben?
Und auch so, das die weissen bereiche dann transparent sind?

Vielen Dank schon mal.
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Workaround gesucht / Scans einfärben

Fula
Beiträge gesamt: 220

30. Apr 2018, 12:36
Beitrag # 2 von 8
Beitrag ID: #563647
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Ich habe zwar Affinity Photo, benutze es aber selten und nur privat.
Schwellwert müsste es doch können?
8bit Graustufen lassen sich ja auch einfärben.
Ein 8bit Graustufen per Schwellwert zu Schwarz und Weiß reduzieren.
Das würde ich mal probieren.


als Antwort auf: [#563645]

Workaround gesucht / Scans einfärben

iltis30
Beiträge gesamt: 23

30. Apr 2018, 13:44
Beitrag # 3 von 8
Beitrag ID: #563649
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Hmm, das wär vielleicht eine Idee. Danke mal.


als Antwort auf: [#563647]

Workaround gesucht / Scans einfärben

Freunek
Beiträge gesamt: 1455

30. Apr 2018, 15:59
Beitrag # 4 von 8
Beitrag ID: #563652
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Antwort auf: Ein 8bit Graustufen per Schwellwert zu Schwarz und Weiß reduzieren.
Das würde ich mal probieren.


Als Ergebnis dieser Vorgehensweise kommt eine 1-Bit-Datei heraus = Bitmap! Denn dann bleiben ja nur noch schwarz und weiß übrig. Wenn Affinity Photo Graustufen-Bilder einfärben kann, dann bleibt eben nur die Option statt dem Schwarz-weiß-Scan den Graustufen-Scan einzufärben.

Ggf. muss dann mit der Gradationskurve ein 90%-Wert bei Schrift auf 100% hochgedrückt werden. Und man muss mit den größeren Dateien leben.

Gruß
Günther


als Antwort auf: [#563647]

Workaround gesucht / Scans einfärben

Fula
Beiträge gesamt: 220

30. Apr 2018, 16:16
Beitrag # 5 von 8
Beitrag ID: #563653
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Ich habe geschrieben, zu schwarz und weiß per Schwellwert, oder wie immer das bei Affinity Photo heisst, reduzieren.
Ich habe nicht geschrieben, dann in 1bit umwandeln, das kann Affinity eh nicht.
Es bleibt aber immernoch eine 8bit-Graustufendatei, auch wenn es nur noch eins hat.


als Antwort auf: [#563652]

Workaround gesucht / Scans einfärben

Freunek
Beiträge gesamt: 1455

30. Apr 2018, 16:54
Beitrag # 6 von 8
Beitrag ID: #563656
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Antwort auf: Ich habe nicht geschrieben, dann in 1bit umwandeln, das kann Affinity eh nicht. Es bleibt aber immernoch eine 8bit-Graustufendatei, auch wenn es nur noch eins hat.


Herjeh, was für ein Murks. Sorry – ich ging von identischer Funktionalität (also wie bei Photoshop) aus. Dort habe ich bei einer Schwellwert-Umsetzung eine S/W-Datei mit 1 Bit. Dass Affinity mit Strichscans so einen Stress bereitet, hätte ich nicht erwartet.

Gruß
Günther


als Antwort auf: [#563653]

Workaround gesucht / Scans einfärben

Fula
Beiträge gesamt: 220

30. Apr 2018, 18:09
Beitrag # 7 von 8
Beitrag ID: #563661
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Hab mal gerade nachgesehen.
Schwellwert hat die gleiche Funktionalität wie in PS.
Und das Bild wird zwar schwarz/weiß, am Modus ändert sich allerdings nichts.
Man kann das auch mit einem RGB machen, nur müsste man es nachher umwandeln zu 8bit Graustufen umwandeln, den RGB kann man nicht einfärben.
Ob man dann ddaas Weiß in Affinity Designer transparent machen kann, weiss ich nicht. In den althergebrachten Programmen geht das.


als Antwort auf: [#563656]

Workaround gesucht / Scans einfärben

Frank Fallgatter
  
Beiträge gesamt: 809

1. Mai 2018, 13:34
Beitrag # 8 von 8
Beitrag ID: #563667
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Mal kucken. In AP mit dem nicht allzu flüssig reagierenden Pinselwerkzeug zeichnete ich einen Krakel. Modus RGB. AP stürzte zweimal ab, beim dritten Mal ignorierte ich die Meldung und konnte nach einer Weile weiterarbeiten. Ich wählte den Krakel aus und als die Ameisen krabbelten, konnte ich ihm eine Farbe zuweisen, bzw. per Anpassungsebene beliebig einfärben. Speichern.

Danach machte ich das Teil im AD auf und er lud mir die Datei gleich mit den krabbelnden Ameisen. Auch hier konnte ich mühelos umfärben.

Den erwähnten Schwellenwert nutze ich eigentlich nie, weil dabei Randbereiche angefressen werden können. Ich setze lieber auf eine hohe Auflösung und die vorhandenen Auswahlmöglichkeiten.

Da sich Graustufen-Tiffs im Layoutprogramm problemlos einfärben lassen und Speicher kein Hindernis mehr darstellt, hatte ich bisher keinen Grund 1Bit Daten zu verwenden. Fazit: im Layoutprogramm einfärben.

Habe ich die Aufgabenstellung mißverstanden?



Gruß
Frank


als Antwort auf: [#563661]
(Dieser Beitrag wurde von Frank Fallgatter am 1. Mai 2018, 17:58 geändert)
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Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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