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Zertifizierung durch den Verband - Bilder angleichen wie?

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4469

29. Okt 2004, 13:27
Beitrag # 1 von 14
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Hallo,

vielleicht hat jemand schon die Zertifizierung durch die Landesverbände (D) hinter sich. Da geht es ja um Prozeßstandard Offset.

Die liefern ja 4 Bilder an (A-D) die alle identisch zu ISOcoated separiert werden müssen. Einige enthalten RGB- oder CMYK-Profile andere gar keins. Ich bekomme das einfach nicht hin, das die gleich aussehen. Laut Aufgabenstellung sollen aber nur "minimalste, kaum sichtbare Unterschiede" zu sehen sein.

Ich gehe wie folgt vor:
Ich öffne die Bilder in Photoshop 7 unter Mac-OS 9 und behalte die im Bild vorhandenen Profile bei bzw. weise nichts zu. Dann führe ich in Photoshop eine Modusänderung zu ISOcoated durch über "In Profil konvertieren". Da behandele ich alle Bilder identisch mit ISOcoated und perzeptiv. Vor allem Bild D macht da Probleme, da es völlig aus der Reihe tanzt.

Was mache ich verkehrt?
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Zertifizierung durch den Verband - Bilder angleichen wie?

Aleks
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30. Okt 2004, 23:25
Beitrag # 2 von 14
Beitrag ID: #120040
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+++++vielleicht hat jemand schon die Zertifizierung durch die Landesverbände (D) hinter sich.

Ja, frisch zertifiziert!

Also der Verband liefert 2x4 Abb (so war es bei mir) und eine Anleitung was sie von Dir verlangen (gut durchlesen), es geht nicht darum die 4 Bilder in iso coated zu konvertieren sondern es geht darum Pfofilierungsfehler zu erkennen und zu beheben. Du darfst die Bilder nicht farblich koorrigieren!!!!! Das Bild A sollte korrekt in Iso coated konvertiert vorliegen und dient als Referenz. Die Bilder B, C und D sind mit Profilen versehen, oder nur angehängt und nicht konvertiert, oder konvertiert und ein anderen angehängt, dies gilt es herauszufinden mit dem Schema try and error. Grund dieser Übung ist es dem Verband zu zeigen das Du mit dem Profilthema korrekt umzugehen verstehst. Also bei jedem Bild herausfinden mit welchem Profil es konvertiert wurde, danach mit der richtigen Quelle korrekt mit dem korrekten RI in ISO coated konvertieren!!! Viel Spass!!!!! Die Lösung darf ich aber nicht verraten ;-) (sollten die Abb. überhaupt gleich sein!) Tschööööö!


als Antwort auf: [#119716]

Zertifizierung durch den Verband - Bilder angleichen wie?

Aleks
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30. Okt 2004, 23:30
Beitrag # 3 von 14
Beitrag ID: #120041
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ich nochmal, Vorraussetzung ist dass PSH korrekt kkonfiguriert ist. Und mir viel es eben wieder ein, Ja Bild "D" hat mich auch nerven gekostet, ist wirklich tricky!!!!!! Viel Spass noch beim tüfteln!! Wirst es schon rausbekommen!


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Zertifizierung durch den Verband - Bilder angleichen wie?

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4469

31. Okt 2004, 21:18
Beitrag # 4 von 14
Beitrag ID: #120182
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Hi Aleks,

nach einem Wochenende try-and-error bin ich ziemlich nah dran an der Lösung. Es ist aber wirklich "try-and-error". Nach 10maligem Lesen der Anleitung bin ich dann drauf gekommen, daß die Profile erst angehängt und dann in ISOcoated konvertiert werden müssen. Mit dem 1. Bild hat es gut funktioniert, alle Bilder sehen (fast) gleich aus.

Beim 2. Bild D habe ich eine gewisse Abweichung. Da ist ja Photoshop4-default eingebettet. Da kann ich beim besten Willen kein "Alternativ"-Farbraum finden. Wie stark dürfen denn die Abweichungen sein? Das du nix zum Lösungsweg verraten darfst, finde ich legitim. Aber "kaum sichtbar" - wie wörtlich ist das zu nehmen?

Im übrigen finde ich diesen Teil der Übung ziemlich bescheiden. Das ist doch wohl total praxisfremd - und sehr zeitraubend. So etwas habe ich noch nie erlebt. Wenn tatsächlich mal unterschiedliche Bilder angeliefert werden sollten, dann doch wohl unterschiedliche. Meistens hat man dann ja auch keine Referenz. Also wird man im Alltag doch brutal in ISOcoated konvertieren, meistens sogar per Script...
Zeit ist schließlich Geld - und seitdem Litho nicht mehr bezahlt wird...

Vielleicht hast du doch noch einen Tip für mich:
Findet bei der abschließenden Profilkonvertierung nur "perzeptiv" als Rendering-Intent Anwendung oder kommt auch mal "absolut farbmetrisch" vor?


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Zertifizierung durch den Verband - Bilder angleichen wie?

Thomas Richard
  
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31. Okt 2004, 23:04
Beitrag # 5 von 14
Beitrag ID: #120209
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Hallo rohrfrei,

> Zeit ist schließlich Geld - und seitdem Litho nicht mehr bezahlt
> wird...

Nein!
Es muss heissen, seitdem Litho in Druckereien als Service mitläuft, und _nicht_ mehr in Rechnung gestellt wird (wahrscheinlich weil man sich für das Gemurkse nicht traut es zu berechnen, oder auf abartige Stundensätze kommt), ist es zu einer ziemlichen Diskrepanz in diesem Metier gekommen. Seitdem leben wir damit, das viele Kunden, ob der 'immensen Lithokosten' jeden 3. Job selbst versuchen, oder der Druckerei überlassen, und ich dann entweder irgendwelche Löscheinsätze fliegen darf wenn's brennt; oder sie beim nächsten Projekt wieder auf der Matte stehen.

Ob sich daran durch eine Zertifizierung etwas ändert, bleibt abzuwarten.


MfG

Thomas


als Antwort auf: [#119716]

Zertifizierung durch den Verband - Bilder angleichen wie?

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4469

1. Nov 2004, 09:27
Beitrag # 6 von 14
Beitrag ID: #120258
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>wahrscheinlich weil man sich für das Gemurkse nicht traut es zu berechnen

Das finde ich jetzt mehr als unfair. Aus Lithografensicht ist es natürlich einfach (vielleicht auch nachvollziehbar) auf die Druckereien zu schimpfen. Aber alle über einen Kamm zu scheren, das halte ich für sehr gewagt. Genauso gut könnte ich den Spieß umdrehen und genug Beispiele nennen, wo ich von Lithoanstalten SWOP-Profile in Bildern eingebettet bekomme. War hier im Forum ja auch des öfteren zu lesen. Diese Leute haben noch nicht einmal in ihrem Leben die Farbeinstellungen von Photoshop angeschaut. Aber deshalb sind ja nicht gleich alle Lithoanstalten Idioten. Kann man doch gar nicht verallgemeinern.

>das viele Kunden, ob der 'immensen Lithokosten' jeden 3. Job selbst versuchen

Das ist wohl eher der Kernpunkt. Oder irgendwelche Praktikanten in einer Werbeagentur. Wir haben letzten auf einen Kunstkatalog ein Angebot erstellt mit 130 Lithos. Da hat jemand das Stück für 7 Euro gemacht. Damit kann keine Lithoanstalt oder Druckerei (die Stundensätze sind ja nicht so weit weg)mithalten. Angekommen sind dann Rohfotos vom Digifotografen im exotischen RGB, unbeschnitten, nicht auf Format, nicht ausgefleckt, nicht usw.... Da mußten wir dann genauso Feuerwehr spielen. (Für die Digifotografen gilt natürlich genauso das Prinzip der Nicht-verallgemeinerung)


als Antwort auf: [#119716]

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hwg
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1. Nov 2004, 13:14
Beitrag # 7 von 14
Beitrag ID: #120318
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Hallo am Feier- oder Arbeitstag,

als Fotograf möchte ich genau zu diesen Arbeitsweisen oder Verhaltensformen mal etwas schreiben.

*** Spieß umdrehen und genug Beispiele nennen, wo ich von Lithoanstalten SWOP-Profile in Bildern eingebettet bekomme. War hier im Forum ja auch des öfteren zu lesen. Diese Leute haben noch nicht einmal in ihrem Leben die Farbeinstellungen von Photoshop angeschaut. Aber deshalb sind ja nicht gleich alle Lithoanstalten Idioten. Kann man doch gar nicht verallgemeinern.

Hier ist der erste Knackpunkt auf Anbieter- wie Kundenseite.
Fast jeder "Marketingprofi" hat in seiner Firma einen, der einen Studenten oder Mediendesigner kennt der auch einen PC mit Corel etc. hat. Der wird dann gefragt ob er so etwas mal eben machen kann. Es würden dann neue Jobs folgen. Also für 15 Euro Stundensatz die 4MB Digitale in die Hand, zum neuen Großkunden und dort mal so eben
die Produkte auf einen Blatt A3 Kopierpapier "fotografiert". Dann auf dem Küchentisch schnell die Daten auf CD und ab zum Kunden.
"Da und dort mache ich noch was weg - das Kabel kommt raus" (?wie ging das noch?) und der Kunde geht mit mit dem Prospekt in "Word gesetzt, schon mit Bildern drin, alles passend" zu seiner Hausdruckerei.
Die machen das schon.

***das viele Kunden, ob der 'immensen Lithokosten' jeden 3. Job selbst versuchen.

Genau, die Folgekosten für verpfuschtes, die sollten den Kunden von diesen Tätigkeiten abhalten.
In jeder vergeudeten Stunde Mediendesign sollte er lieber seine Produkte verkaufen. Dann hätte er oftmals mehr verdient.

***Angekommen sind dann Rohfotos vom Digifotografen im exotischen RGB, unbeschnitten, nicht auf Format, nicht ausgefleckt, nicht usw.... Da mußten wir dann genauso Feuerwehr spielen. (Für die Digifotografen gilt natürlich genauso das Prinzip der Nicht-verallgemeinerung)

Warum habt ihr Feuerwehr gespielt und das sicherlich noch zu Stundensätzen, die einem Tränen in die Augen treiben?
Warum nicht den ganzen Scheiß mit einer Begründung zurückgegeben.
Denn Nachbesserung hätte die Fähigkeiten des Fotografen gefordert oder ein qualifizierter hätte den Job neu gemacht.
Was nutzt da ein Diplom / Zertifikat an der Bürowand, was nicht mehr wert ist, als das des Friseurs über einen zwei Stunden Kursus bei Wella.
Hier sollten wir konsequent sein und auf "den Vorsprung durch Wissen" hinweisen und uns damit von den Klitschen und Alleskönnern abheben. Ich glaube erst dann macht unser Streben und Reden über Delta E auch einen Sinn und ist gerechtfertigt.
Auch nur so werden wir uns wieder in einen wirtschaftlich bessern Bereich bewegen. Denn der Prozeß der Marktbereinigung ist in meiner Region (NRW) auf Anbieter- / Agentur- und Laborseite abgeschlossen.
Also lassen wir den neuen Scharlatanen keine Chance.

Gruß Walter

Von Fotografie lebe ich seit über 30 Jahren und kenne im Agentur- / Fotosatz- / Druck- / Lithobereich alle vergangenen Höhen und Tiefen.


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rohrfrei
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1. Nov 2004, 13:22
Beitrag # 8 von 14
Beitrag ID: #120322
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Dem ist nichts hinzuzufügen, alles richtig.

Dem Kunden die vollen Kosten für Mehraufwand aufdrücken - den Mut müssen wir alle wieder aufbringen. Und aufzeigen, was uns von den Praktikanten unterscheidet. Das Argument, daß irgendeiner es dann doch macht mag korrekt sein, darf aber bei der Betrachtung eigentlich keine Rolle spielen.

Feuerwehr haben wir gemacht, weil natürlich der Termin bis zum letzten ausgeknirscht war. Und nein, wir haben die Kosten voll abgesetzt als Kundenkorrektur. Ist ja legitim.


als Antwort auf: [#119716]

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Thomas Richard
  
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1. Nov 2004, 13:57
Beitrag # 9 von 14
Beitrag ID: #120339
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Hallo Rohrfrei,

das waren keine Verallgemeinerungen, sondern ab und zu (aber tendentiell immer häufiger) anzutreffende Begebenheiten. Es gab auch schon zu 'vor-DTP Zeiten' Druckerein, die ihre Vorstufe Tip Top im Griff hatten, insbesondere wenn es um Spezialverfahren wie Kartonagen, Flexo- oder Tampondruck und ähnliches ging.
Aber die Regel für 0815 Drucksachen ist inzwischen nach meiner Erfahrung, dass man jeden Schrott abliefern kann/darf, und das dann 1:1 gedruckt bekommt. Ob man sich damit einen Gefallen tut als Druckerei und den Qualitätsvorteil zum Copyshop und Digitaldruck einfach so verspielt, sollte man sich genau überlegen. Gerade Postkartenmotive bekommen meine Kunden inzwischen auf ihren Tintenpissern leuchtender und brillanter hin, als ich es im Proof zu realisieren vermag.

Und auch andersherum liefern wir, wie du auch schreibst, sauber profilierte Bilder an Agenturen, deren Druckvorstufen Dienstleister nix besseres zu tun haben, die gegen Euroscale coated oder PS4 Standard zu tauschen. Aber eben ohne Transformation. Ich bin kurz davor, sowas 2-fach auszuliefern. Aber bei dem Kenntnisstand ist dann abzusehen, das trotzdem immer das falsche erwischt wird.

Deine weiteren Punkte stimme ich voll zu, es gibt immer wieder Schwarze Schafe, aber Leute die weiter Mitdenken, als man selbst. Aber gerade in solchen Zeiten des Umbruchs in den Technologien muss man sich seine Partner da sorgfältig aussuchen. Und evtl. auch mal in den sauren Apfel beissen und einen Partner gehörig unter die Arme zu greifen.
Auch hier geht mal ein Bild verloren, oder es fehlt die Zeit oder Muße einer Endkontrolle, oder im ewigen Produktions-Hü&Hott, gehen mal wichtige Details unter.

Aber bei Rückrufen von Druckereien, wo man den Leuten dann erst mal den Weg zu den Farbeinstellungen von PS weisen muss, schwillt mir langsam der Kamm, aber hintendran wird fleissig an der ersten Form weitergedruckt, und der Sachbearbeiter, völlig bar jeglicher Sachkentnis, droht parallel an der 2. Leitung mit Kosten und Termin.

Aber was jammer' ich, ich hätt' ja was Vernünftiges lernen können.
Bäcker zum Beispiel, da kann man wenigstens die Makulatur noch selber essen.
;-)

MfG

Thomas


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(Dieser Beitrag wurde von Thomas Richard am 1. Nov 2004, 22:48 geändert)

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Aleks
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1. Nov 2004, 19:37
Beitrag # 10 von 14
Beitrag ID: #120414
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"Findet bei der abschließenden Profilkonvertierung nur "perzeptiv" als Rendering-Intent Anwendung oder kommt auch mal "absolut farbmetrisch" vor?"

Das kommt ganz darauf an was die Quelle ist, zur Erinnerung es gibt klare Gründer wann man welchen RI benutzt, von größeren in kleinern Farbraum....usw. danach ist der RI zu verwenden. Zum Thema Praxisfremd gebe ich Dir teilweise recht, kommt immer auf die Qualität des Auftrages an, bei manchen muss man sich mehr Zeit nehmen und bei anderen wird "hart" konvertiert, is schon richtig! Nur ein Tipp für Dein problemm, es könnte ja auch ein Bild schon in einen Farbraum konvertiert sein und ein anderen Profil angehängt?!?!?!?!?!?!?!?!? Der Unterschied später ist bei korrekten Ergebniss wirklich als gering zu bezeichnen, Proofs doch mal an!


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Aleks
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1. Nov 2004, 19:48
Beitrag # 11 von 14
Beitrag ID: #120416
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Wollte mich nur noch mal zu den anderen Themen hier äußern, im großen und ganzen habt iht ja recht wie es läuft, möchte nur für die Zertifizierung eine Lanze brechen, nicht weil ich sie durchgezogen hab, sondern weil ich im Vorfeld auch sehr skeptisch war. Es geht dabei nicht um ein Stück Papier an der Wand hängen zu haben, wir hatten vorher auch einen Standard aber welchen, jeder Drucker arbeitet mit einem Hausstandard inwieweit der aber auf dauer reproduzierbar und nachvollziehbar ist, ist die Frage!! Die Zertifizierung gibt dem Drucker die Argumente genau die er benötigt in einer Zeit des Datenmülls der so im laufe eines Tages angeliefert wird, PSO gibt Produktionssicherheit und damit etwas mehr Ruhe und Zeit für das Wesentliche. Es ist ein gutes Mittel in der Reklamationsbearbeitung und in Verbindung mit Kollegenbetrieben (Thema Zusammenarbeit) eine ungeahnte Qualität. Wenn jeder nach einem Standard arbeit warum nicht nach dem gleichen???????????
Viel Spass noch!!


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rohrfrei
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1. Nov 2004, 20:16
Beitrag # 12 von 14
Beitrag ID: #120421
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Hallo Aleks,

den Tip verstehe ich (noch) nicht ;-)
Ich glaube, ich habe es auch so ganz gut getroffen.

zum Grundsätzlichen:
PSO ist die einzige Chance, die wir haben. Der Zettel an der Wand ist dabei wahrscheinlich genau so viel Wert wie das TÜV-Siegel zu ISO 9000. Nach meiner Meinung gar nichts. Aber ein einheitlicher Qualitätsstandard ist schon gut, wenn man nämlich gerade mit verschiedenen Agenturen, Lithoanstalten und Druckereien zusammenarbeitet. Da kann man dann wenigstens sicher sein, das alle über das gleiche reden.

Aber:
Dadurch werden wir noch austauschbarer. Wenn alle Druckereien den gleichen PSO machen, ist doch dem Endkunden noch mehr egal wo gedruckt wird. Und so drehen wir uns wie der berühmte Hamster im Rad.


als Antwort auf: [#119716]

Zertifizierung durch den Verband - Bilder angleichen wie?

Aleks
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2. Nov 2004, 10:57
Beitrag # 13 von 14
Beitrag ID: #120501
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Also ein Bild in meinem Fall war schon in ISO coated konvertiert, aber ein anderes Profil wurde angehängt, d.h. ISO coated einfach zuweisen, fertig!! Ganz schön tricky. Ich weiss aber nicht ob dies bei Dir der Fall ist, ich denke die Prüfungen sind verschieden! Schau mal!


als Antwort auf: [#119716]

Zertifizierung durch den Verband - Bilder angleichen wie?

hwg
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2. Nov 2004, 14:25
Beitrag # 14 von 14
Beitrag ID: #120593
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Hallo,

das Zertifikat an der Wand wollte ich gar nicht einmal schlecht reden. Denn es kostet ja für den "Mitmacher" Geld und Zeit.
Worum es mir ging, ist das Riesenproblem im Fotografischen- wie auch im Druckvorstufen-, Druckbereich.

Es wird in Barcos, Proofer, Eyeone, Xrite und Monaco investiert.
(Es kann auch Eizo, Sinar oder Matchprint sein).
Viel Zeit mit Vermessen, Kalibrieren und einer Problemlösung, auch über dieses Forum aufgewendet.
Doch leider ist es dann oft so, das ein Kunde mit irgendeinem KVA von irgeneinem Dienstleister (Foto / Druck / Litho) kommt und den Preis drückt.
Dieser Mitbewerber hat aber dann nichts am Hut mit Colormanagement noch einem Standard. Pfade legt der Zauberstab und Arial ist doch genauso wie Futura.
Gehts in die Hose, waren es die Kundendaten bzw.der Fotograf und die Beweislast ist hier kaum auzupendeln. Der Kunde hat also seine 20.000 Prospekte, der Mitbewerber (Drucker) noch 10% Nachlaß gegeben und sein Geld bekommen. Aber alle die mit "Werbung" zu tun haben sind für die nächsten 5 Jahre schlimmer als fahrendes Volk.
Steige ich aber auf diesen Preis ein, so kann ich gar nicht in meiner Produktion so schlecht arbeiten. Erstens weil es mir gegen den Strich ging und ich auch nicht weiß wie es geht, bzw.
Und hier sollte der Ansatz sein, auch mal dem Kunden sagen dieser Kurs ist nicht realistisch, wir wissen was wir tun und stehen hinter unserer Arbeit. Es gibt Beratung, Service und Hilfe - dies aber nicht völlig umsonst oder in die Auflage mit eingerechnet.
Dann macht auch unser Bestreben nach Qualität und der Kampf ums Delta E wieder Sinn.

Viel Erfolg bei der Zertfizierung und Gruß Walter.


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