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Print/Bildbearbeitung - Photos, Layout, Design
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Zwei Datenquellen

cainaM
Beiträge gesamt: 68

6. Dez 2017, 10:38
Beitrag # 1 von 8
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Hallo zusammen,

ist es möglich, in InDesign für die Datenzusammenführung mehr als eine Datenquelle zu verwenden? Im konkreten Fall geht es um ein Buchprojekt, in das Inhalte aus einer Mitarbeiterdatenbank und Ergebnisse aus einem Onlinefragebogen einfließen sollen.

Danke und liebe Grüße
Marco
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Zwei Datenquellen

klasinger
Beiträge gesamt: 1590

6. Dez 2017, 12:23
Beitrag # 2 von 8
Beitrag ID: #561262
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Hallo,

nein das geht so nicht. Je nach Art der Daten gibt es aber verschiedensten Weg, wie man dennoch zum Ziel kommt (Daten zusammenführen, InDesign, Scripte, …).

Mit freundlichen Grüssen
Klaas Posselt
--

Klaas Posselt
digital Prepress & ePaper Consulting
http://www.einmanncombo.de


als Antwort auf: [#561252]

Zwei Datenquellen

cainaM
Beiträge gesamt: 68

7. Dez 2017, 12:48
Beitrag # 3 von 8
Beitrag ID: #561288
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Lieber Klaas,

danke für Deine Antwort. Der eine Teil der Daten stammt aus einer Mitarbeiterdatenbank und beinhaltet Name, diverse Kontaktinformationen und ein Profilbild. Der andere Teil stammt aus einem Onlinefragebogen. Hier haben die Mitarbeiter aus der Datenbank verschiedene Fragen beantwortet und außerdem diverse Fotos hochgeladen, die ebenfalls abgedruckt werden sollen.

Die Daten kann ich in diversen Formaten anfordern. Für die Datenzusammenführung müsste ich dann offenbar beide Datenquellen zu einer zusammenfügen. Es handelt sich um über 400 Datensätze. Ist InDesign in der Lage, mit dieser Menge an Daten zu arbeiten?

Die andere Option wäre meiner Meinung nach XML. Oder gibt es externe Tools oder Scripte, die für diese Aufgabe besser geeignet sind?

Danke und viele Grüße
Marco


als Antwort auf: [#561262]

Zwei Datenquellen

Ralf Hobirk
Beiträge gesamt: 5802

7. Dez 2017, 13:27
Beitrag # 4 von 8
Beitrag ID: #561290
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Hi Marco,

Zitat Es handelt sich um über 400 Datensätze. Ist InDesign in der Lage, mit dieser Menge an Daten zu arbeiten?

Grundsätzlich ja. Ich nutze die Datenzusammenführung relativ regelmäßig mit gut 600 Datensätzen.

Zitat Für die Datenzusammenführung müsste ich dann offenbar beide Datenquellen zu einer zusammenfügen.

Ja, und ich würde dies defintiv außerhalb von InDesign machen. Wenn es in beiden Datenquellen ein gleiches eindeutiges Merkmal gibt (z. B. Mitarbeiter-Nummer oder Name/Vorname), ist dies recht einfach z. B. mit Filemaker Pro zu realisieren.

---
Viele Grüße aus Istrien Cool
Ralf
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iMac i7 (12,2) 3,4 GHz, 16 GB | MacBook Pro 15" (8,2) 2,0 GHz, 16 GB | Mac Mini (3,1) als Server 2,53 GHz, 8 GB | 10.11.6 El Capitan | CS6 (ID 8.0.1)


als Antwort auf: [#561288]

Zwei Datenquellen

drerol74
Beiträge gesamt: 394

9. Dez 2017, 15:55
Beitrag # 5 von 8
Beitrag ID: #561362
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Hallo Marco,

um nochmal auf deine Frage zu XML zurückzukommen:

Antwort auf: Die andere Option wäre meiner Meinung nach XML. Oder gibt es externe Tools oder Scripte, die für diese Aufgabe besser geeignet sind?


InDesign kann mit XSLT 1.0 XML Daten umwandeln/zusammenführen. Dann wäre es aber vermutlich besser, gleich mit diesen importieren XML-Daten und Skript das Projekt umzusetzen, wir Klaas es schon gesagt hat, denke ich.

Außerhalb von InDesign:
Alternativ zu Filemaker gibt es mit »Kernow« eine günstige Alternative für XSL-Transformationen. Und natürlich »Oxygen XML Editor«, der rentiert sich aber sicher nur, wenn du das öfters machen musst.

Schöne Grüße
Roland


als Antwort auf: [#561288]

Zwei Datenquellen

cainaM
Beiträge gesamt: 68

12. Dez 2017, 15:45
Beitrag # 6 von 8
Beitrag ID: #561392
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Hallo,

zunächst vielen Dank für Eure Antworten.

Ich habe mich in den letzten Tagen ein wenig mit dem Zusammenspiel von InDesign und XML beschäftigt. Da dieses Buch jährlich erscheinen wird, ziehe ich einen XML-Workflow der Datenzusammenführung vor. Ich werde die Daten vom Auftraggeber als Excel-Sheet bekommen. Welche Tools könnt Ihr empfehlen, um Excel-Daten nach XML zu transformieren, oder ist der excel-interne Export ausreichend? Kann ich in Kernow Excel-Daten importieren?

Mein Workflow sähe aktuell so aus:
• Excel-Daten kommen vom Auftraggeber
• Transformation von Excel nach XML
• Import der XML-Daten in InDesign

--> Ist das so praktikabel?

Vielen Dank im voraus
Marco


als Antwort auf: [#561362]

Zwei Datenquellen

drerol74
Beiträge gesamt: 394

12. Dez 2017, 23:09
Beitrag # 7 von 8
Beitrag ID: #561397
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Hallo Marco,

mit welchen Betriebssystem arbeitet Ihr denn?

Unter Windows lässt sich aus Excel recht leicht eine XML-Datei exportieren. Man muss nur ein Schema erstellen, damit die Daten beim Export zugeordnet werden können.

Mit Excel unter MacOS wird's etwas komplizierter. Hier kannst du deine Tabelle als Excel 2004-XML-Arbeitsblatt speichern. Die XML-Struktur, die dabei erzeugt wird, muss für den Import in InDesign allerdings erst umgewandelt werden, so wie hier in diesem Video.

InDesign bietet in Verbindung mit XML nicht sehr viel Komfort. Vermutlich wirst du letztlich auch mit Skript nachhelfen müssen.

Mit Kernow erledigst du Transformationen von einer XML-Struktur in eine andere, d.h. du könntest die Excel-XML-Datei damit in eine Struktur umwandeln, mit der du in InDesign etwas anfangen kannst.

Welcher Weg nun praktikabel und machbar ist? Ohne Beispieldaten ist das schwer zu sagen.

Schöne Grüße
Roland


als Antwort auf: [#561392]

Zwei Datenquellen

cainaM
Beiträge gesamt: 68

12. Jan 2018, 12:28
Beitrag # 8 von 8
Beitrag ID: #561814
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Hallo zusammen,

danke für die Antworten. Ich werde für dieses Projekt die Datenzusammenführung benutzen, da es nur ein einmaliges Werk sein wird. Da erscheint mir der Aufwand mit XML zu hoch. Danke für die Hilfe, XML in Verbindung mit InDesign ist definitiv ein Thema, mit dem ich mich noch beschäftigen mag.

Viele Grüße


als Antwort auf: [#561397]
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26.09.2018

Hochschuloe der Medien, Stuttgart
Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

Vertrag

Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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