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blau statt violett in cmyk

sub
Beiträge gesamt: 3

4. Jun 2003, 22:49
Beitrag # 1 von 3
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Hallo Zusammen

Ich bin nicht sehr Erfahren mit dem Umgang von Farben in Print-Bereich(zumindest kenn ich mal den Unterschied zwischen RGB und CMYK ;-). Da schon bei einigen von mir erzeugten Drucksachen falsche Farben ausgegeben wurden (Blautöne wurden z.B. eher violett gedruckt= möchte ich mal Rat bei einem Profi holen.

1. Mir ist aufgefallen, dass mir der gleiche Blauton in Photoshop und Illustrator verschieden angezeigt wird. An was könnte das liegen?

2. Welche Möglichkeit hat man, um wirklich kräftige Farben auf ein Papier (z.B. Fyler) zu drucken?

3. Gibt es zu diesem Thema gute Literatur wo z.B. auch konkrete CMYK Farbeinstellungen angegeben werden?

Es ist mir durchaus bewusst, dass Colormanagement eine sehr schwierige Aufgabe ist und dass es viel Erfahrung braucht. Aber ich denke, dass mir jemand sicher den einen oder anderen Tip geben kann.

Besten Dank schon mal.

Gruss, sub
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blau statt violett in cmyk

Doc.T
Beiträge gesamt: 135

5. Jun 2003, 08:45
Beitrag # 2 von 3
Beitrag ID: #38298
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Hallo Sup,
schau mal deine Farbeinstellungen zuerst in Photoshop durch, da solltest Du wenn Du dich nicht so gut auskennst ein Standart Ausgabeprofil wählen welches für dein Druckverfahren und das Papier geeignet ist. Für den Offsetdruck kannst Du wenn Du dich nicht so gut aus kennst je nach Papier das Euroscale Coated (für Gestrichenes Papier) oder das Euroscale Uncoated Profil wählen, was dann bei einer Seperation von RGB in CMYK in das Bild eingebettet wird. Standard mäßig hat PSD ein Profil für die Amerikanischen SWOP Farben eingestellt, du solltest das selbe Farbprofil dann auch in deinen anderen Aplikationen für die Ausgabe nutzen. Es gibt verschiedene Farbfächer und Farbmusterbücher die aber auch sehr teuer sind. Es ist auch immer ziemlich unsicher nach den am Monitor dargestellten Farben zu gehen, denn wenn dein Monitor nicht gut Kalibriert ist wird das nix, falls dein Monitor aber gut Kalibriert ist hast du in den Adobe Aplikationen auch die möglichkeit eines Softproofs (schau mal in der Hilfe nach). Wenn Du dich ein bisschen mit der Materie beschäftigen willst kann ich Dir das Buch Digitales Colormanagement von X.media-press empfehlen, die ISBN-Nr lautet 3-540-66274-X

Gruß Tim
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http://www.engelarts.de


als Antwort auf: [#38272]
(Dieser Beitrag wurde von Doc.T am 5. Jun 2003, 08:50 geändert)

blau statt violett in cmyk

daben
Beiträge gesamt: 353

5. Jun 2003, 09:38
Beitrag # 3 von 3
Beitrag ID: #38316
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Hallo,

Zu1. deine Farbeinstellungen sind in den beiden Programmen unterschiedlich.

Zu2. Eigentlich hilft Dir da nur der Einsatz von Sonderfarben

Zu3. Ein sehr gutes Buch, das vor allem auch für eher unerfahrene geeignet ist, ist von Hennig Wargalla. Den genauen Titel hab ich gerade nicht parat, findest Du aber sicher schnell im Internet.

gruß Hans


als Antwort auf: [#38272]

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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