[GastForen PrePress allgemein PDF in der Druckvorstufe falsche opi-informationen in pdf?

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falsche opi-informationen in pdf?

gremlin
Beiträge gesamt: 3586

24. Mai 2003, 10:07
Beitrag # 1 von 4
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ich arbeite im geschäft mit helios opi (version bin ich gerade nicht sicher - 2.1?). nun habe ich folgendes problem:

erstelle ich von einem dokument, in dem die layouts verwendet wurden, über einen druckerspooler ein postscript-file und distilliere es mit der pressoptimized-einstellung von distiller 4.05 (>>opi-einstellungen erhalten), werden die nun ja durch die feindaten ersetzen bilder noch immer als opi-bilder ausgewiesen! interessant ist auch, dass es genügt, wenn nur ein einziges bild in einem dokument mittels lay-bild integriert wurde, um sämtliche bilder des dokus zu angeblichen lays im pdf zu wandeln.

was ich daran nicht verstehe: macht das irgendeinen sinn, den ich nicht erkenne, oder ist das ein bug (distiller oder helios' kommentare im ps-file)?

dank&gruss. gremlin

(Dieser Beitrag wurde von gremlin am 24. Mai 2003, 10:08 geändert)
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falsche opi-informationen in pdf?

Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

24. Mai 2003, 11:21
Beitrag # 2 von 4
Beitrag ID: #36734
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Hallo Gremlin,

findet die OPI-Bildersetung nun auf PostScript-Ebene (also vor dem Distillen) oder nach der PDF-Erstellung (bei einem späteren PDF-Ausgabeprozess) statt?
Wenn ersteres, warum behalten Sie dann überhaupt die OPI-Kommentare im PDF bei? Sie werden ja jetzt nicht mehr benötigt, da der Austausch bereits stattfand. Die Bildersetzung als solches kümmert sich um die Bilddaten nicht um die im postScript-Code enthaltenen OPI-Daten. Diese bleiben sehr wohl bei diesem prozess erhalten (es sind ja nichts anderes als eine handvoll PostScript Kommentarzeilen).
Wenn letzteres (Ersetzung findet später statt), dann ist das wiederum ganz normal, weil zum einen jedes Helios EPS Lay-Bild seine eigenen OPI-Kommentare beinhaltet und jedes halbwegs professionelle Layout-Programm bei platzierten TIFF-Bildern (egal ob es ein Lowres- oder Highres-TIFF ist) selbständig OPI-Kommentare mit aus gibt. Nur so kann OPI zusammen mit TIFF-Bildern funktionieren.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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als Antwort auf: [#36727]
(Dieser Beitrag wurde von Robert Zacherl am 24. Mai 2003, 11:23 geändert)

falsche opi-informationen in pdf?

gremlin
Beiträge gesamt: 3586

26. Mai 2003, 13:00
Beitrag # 3 von 4
Beitrag ID: #36946
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grüezi herr zacherl

die opi-ersetzung findet im druckerspooler _vor_ dem distillieren statt. im pdf landen also die feindaten, die aber immer noch als opi-bilder ausgewiesen werden. entfernt man den opi-kommentar mittels pitstop, kann das pdf problemlos verwendet werden.

das problem bei der ganzen sache ist, dass diese einstellung "opi-kommentare beibehalten" in der von adobe gelieferten joboption "pressoptimized" drin ist. und genau diese joboption empfiehlt man ja gerne den kunden, wenn diese pdf anliefern wollen.
in einem unglücklichen fall hat uns der kunde ein solches pdf geliefert, das dann über preps/helios-druckerspooler(/rip) weiterverarbeitet wurde und logischerweise so vom spooler beanstandet wurde (missing high resolution...).

für mich sieht es ganz so aus, als ob distiller da probleme mit helios' opi-kommentaren (oder was auch immer) hat und nicht richtig erkennt, wann tatsächlich noch immer ein layout-bild im ps/pdf steckt oder wann es bereits ersetzt worden ist.

dank&gruss. gremlin


als Antwort auf: [#36727]

falsche opi-informationen in pdf?

Anonym
Beiträge gesamt: 22827

26. Mai 2003, 14:15
Beitrag # 4 von 4
Beitrag ID: #36975
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Hallo Gremlin,

weder sind die von Adobe mit Acrobat Distiller zusammen installierten "PressOptimized" bzw. "Druckvorstufe" Joboptions optimal für DIE Druckvorstufe (weil es DIE Druckvorstufe nicht gibt), noch hat der Acrobat Distiller ein Problem mit den Helios OPI-Kommentaren.

Adobe kann nicht wissen was und wie Sie bzw. Ihre Kunden produzieren. Deshalb stellen die Joboptions nur eine konservative Ausgangsbasis für eine optimale, an die jeweilige Produktion angepasste Distiller-Konfiguration dar. Da Adobe nicht wissen kann, ob Sie mit oder ohne OPI produzieren, müssen diese Kommentare natürlich beibehalten werden. Wenn Sie aber wissen, dass zum Zeitpunkt der OPI-Erstellung OPI keine Rolle mehr spielt, dann sollten Sie tunlichst eine Konfiguration verwenden/empfehlen, die die OPI-Kommentare entfernt.
In den Adobe "Druckvorstufe"-Joboptions ist auch ein pauschales Downsampling und ein automatische Komprimieren der Halbton-Bilder aktiviert was zu JPEG-Komprimierung führen kann und somit zu potentiellem Qualitätsverlust. Ein Betrieb der sich auf technische Dokumentation und darin enthaltene Bildschirmfotos oder qualitativ extrem hohes Bildreproduktionsniveau spezialisiert hat kann mit solchen Einstellungen nicht arbeiten.
Auch die Einbettung von Fontuntergruppen ist nicht ideal, sondern ein Zugeständnis an lizenzrechtliche Bestimmungen.

Das mit den OPI-Kommentaren hatte ich bereits versucht zu erklären. Wenn Ihr OPI-System nach bereits stattgefundenem Bildaustausch die OPI-Kommentare im PostScript-Code belässt (und das ist das normale Verhalten), dann gibt es für den Acrobat Distiller keine Möglichkeit zu erkennen, ob der Kommentar obsolet oder weiterhin notwendig ist. Das einzig korrekte Vorgehen ist dem Distiller klar zu signalisieren, dass Sie an den OPI-Informationen nicht länger interessiert sind und das geschieht mit Hilfe einer entsprechenden Dstiller-Konfiguration.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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als Antwort auf: [#36727]
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