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Web/Internet - Webdesign, eForms, Flash
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Editierbares pdf in der Cloud?

Casey
Beiträge gesamt: 12

10. Jan 2019, 16:26
Beitrag # 1 von 5
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Hallo,

ich habe im QuarkXPress-Forum mich schon mal mit der Frage vorgewagt, vermute aber, dass die Lösung eher im pdf-Bereich zu finden sein wird.

Wir als kleine Agentur erstellen für unsere Kunden Broschüren (in QX). Involviert sind auf Kundenseite mehrere Mitarbeiter und sogar manchmal Abteilungen.

Bis jetzt läuft es so: Ich sende dem Kunden unsere Arbeit als pdf. Er liest sich das durch und sendet gleich seine Änderungswünsche. Gleichzeitig lässt er das Dokument intern zirkulieren und am Ende bekomme ich von sieben Leuten teilweise völlig konträre Änderungswünsche zurück. Von dem einen im pdf markiert, der nächste schreibt mir eine Mail und ein weiterer kritzelt handschriftlich was Unleserliches rein.

Ein Extrembeispiel, soll aber zeigen, was das Problem ist.

Mir wäre es nun am liebsten, ich würde aus Quark ein editierbares pdf erzeugen, welches der Kunde selbsterklärend und komfortabel bearbeiten kann (also die Bereiche, die ich freigebe: Nur Text, kein Layout).

Die angestrebte Lösung sollte das Dokument in der Cloud hinterlegbar machen, damit die verschiedenen Mitarbeiter auf Kundenseite nur an diesem einen Dokument arbeiten. Dann sind sie gezwungen, intern zu klären, was sie kommunizieren möchten.

Gleichzeitig darf die Lösung nicht voraussetzen, dass der Kunde die Software auch besitzen muss, um damit zu arbeiten. Ich kaufe die Software, aber in jedem Browser sollte das Dokument editierbar sein.

Welche Lösung empfehlen die Experten da?

Es dankt und grüßt
Casey
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Editierbares pdf in der Cloud?

Be.eM
Beiträge gesamt: 3021

10. Jan 2019, 16:46
Beitrag # 2 von 5
Beitrag ID: #568425
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Antwort auf: …Er liest sich das durch und sendet gleich seine Änderungswünsche. Gleichzeitig lässt er das Dokument intern zirkulieren und am Ende bekomme ich von sieben Leuten teilweise völlig konträre Änderungswünsche zurück. Von dem einen im pdf markiert, der nächste schreibt mir eine Mail und ein weiterer kritzelt handschriftlich was Unleserliches rein.

[…]

Dann sind sie gezwungen, intern zu klären, was sie kommunizieren möchten.


Hallo Casey,

für mich klingt das eher nach einem Chaos-Prozess als nach Software-Bedarf. Wenn man deine Beschreibung liest, dann ist da ein JEMAND, der Änderungswünsche äußert, und außerdem das Dokument weiterverteilt. Wohlgemerkt, weiterverteilt, nicht "zirkuliert". Würde er es zirkulieren, d.h. es geht von Person zu Person, bis es am Ende wieder bei ihm landet, bevor er es an euch weitergibt, dann hättet ihr das ganze Problem nicht.

Irgendjemand muss die Kommentare und Korrekturen am Ende konsolidieren, und das kann nur jemand auf Kundenseite sein. Rein theoretisch wäre ja eine simplifizierte Word-Version der Broschüren so ein Cloud-basiertes Korrekturdokument. Legt man per Google Docs in eine Cloud, und jeder Eingeladene kann dann daran herumstricken. Der Knackpunkt ist aber: wer ist der autorisierte LETZTE, der prüft, was davon tatsächlich gemacht werden soll? Ansonsten könnte ja der Praktikant jederzeit noch eine Korrektur vom Chef wieder rückgängig machen, nur weil er später damit angefangen hat.

Wäre der "Korrekturverantwortliche" bestimmt, dann könnte der das Dokument tatsächlich zirkulieren lassen, und am Ende guckt er, was davon bleibt. Alles wäre gut, und ihr arbeitet nur einmal pro Korrekturlauf.

Das ist auch unser Alltag, aber so sieht die funktionierende Lösung bei uns aus. Da, wo der Kunde das nicht leisten kann oder will, da wird auch hier viel Zeit für vorwärts/rückwärts-Bastelei verschwendet… die letztlich der Kunde zahlen muss.

Grüße,
Bernd
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cavete fenestras et nubes!


als Antwort auf: [#568423]

Editierbares pdf in der Cloud?

Casey
Beiträge gesamt: 12

15. Jan 2019, 12:29
Beitrag # 3 von 5
Beitrag ID: #568477
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Antwort auf:
Antwort auf: …Er liest sich das durch und sendet gleich seine Änderungswünsche. Gleichzeitig lässt er das Dokument intern zirkulieren und am Ende bekomme ich von sieben Leuten teilweise völlig konträre Änderungswünsche zurück. Von dem einen im pdf markiert, der nächste schreibt mir eine Mail und ein weiterer kritzelt handschriftlich was Unleserliches rein.

[…]

Dann sind sie gezwungen, intern zu klären, was sie kommunizieren möchten.


Hallo Casey,

für mich klingt das eher nach einem Chaos-Prozess als nach Software-Bedarf. Wenn man deine Beschreibung liest, dann ist da ein JEMAND, der Änderungswünsche äußert, und außerdem das Dokument weiterverteilt. Wohlgemerkt, weiterverteilt, nicht "zirkuliert". Würde er es zirkulieren, d.h. es geht von Person zu Person, bis es am Ende wieder bei ihm landet, bevor er es an euch weitergibt, dann hättet ihr das ganze Problem nicht.

Irgendjemand muss die Kommentare und Korrekturen am Ende konsolidieren, und das kann nur jemand auf Kundenseite sein. Rein theoretisch wäre ja eine simplifizierte Word-Version der Broschüren so ein Cloud-basiertes Korrekturdokument. Legt man per Google Docs in eine Cloud, und jeder Eingeladene kann dann daran herumstricken. Der Knackpunkt ist aber: wer ist der autorisierte LETZTE, der prüft, was davon tatsächlich gemacht werden soll? Ansonsten könnte ja der Praktikant jederzeit noch eine Korrektur vom Chef wieder rückgängig machen, nur weil er später damit angefangen hat.

Wäre der "Korrekturverantwortliche" bestimmt, dann könnte der das Dokument tatsächlich zirkulieren lassen, und am Ende guckt er, was davon bleibt. Alles wäre gut, und ihr arbeitet nur einmal pro Korrekturlauf.

Das ist auch unser Alltag, aber so sieht die funktionierende Lösung bei uns aus. Da, wo der Kunde das nicht leisten kann oder will, da wird auch hier viel Zeit für vorwärts/rückwärts-Bastelei verschwendet… die letztlich der Kunde zahlen muss.

Grüße,
Bernd


Ciao Bernd,

herzlichen Dank für Deine Einschätzung!

Ja, Du hast vollkommen Recht, dass ist bei einigen Kunden ein ziemlicher Chaos-Prozess. Mit guten Worten ("...könntet Ihr Euch nicht bemühen, Euch intern besser abzustimmen") kommen wir leider nicht weiter, deswegen die Überlegung, den Kunden quasi "technisch zu zwingen", sich strukturierter den Korrekturen zu widmen.

Um eben zu vermeiden, dass an mehreren Dokumenten gearbeitet wird, bräuchten wir genauso eine simplifizierte Word-Version der Broschüren in der Cloud, wie Du sie beschreibst.
Nur eben nicht als Word-Version, sondern als editierbares pdf, weil das sonstige Layout eben auch sichtbar sein muss.

Deshalb die Frage, welche editierbare Cloud-pdf-Lösung es für dieses Anforderungsprofil gibt.

Mit Dank + Gruß
Casey


als Antwort auf: [#568425]

Editierbares pdf in der Cloud?

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 17958

15. Jan 2019, 14:45
Beitrag # 4 von 5
Beitrag ID: #568481
Bewertung:
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Wenn es der Kunde nicht hinbekommt, das zu korrigierende PDF bei sich im Intranet für alle verfügbar zu machen, wird auch ein von dir irgendwie für alle verügbares gemachtes PDF dieses Chaos nicht oder nur unwesentlich bereinigen. Der, der z.Z. die Mail schreibt, wird wahrscheinlich auch weiterhin seine Kommentare per Mail abgeben.

Nicht DU musst handeln, DIE müssen es. Im andern Fall würde ich einfach versuchen, sie über die Kosten und die Termine an die Kandare zu nehmen. Es gibt aber auch Konstellationen, da ist das Kämpfen gegen Windmühlen und man muss in den sauren Apfel beissen und sich da umständlich durchkämpfen, einfach weil die gegenüberliegenden Strukturen zu verfahren, kompliziert oder auch die Fluktuation einfach zu groß ist.


MfG

Thomas


Und wenn dir geholfen wurde, hilf uns, dies auch weiterhin zu können.
http://www.hilfdirselbst.ch/info/


als Antwort auf: [#568477]

Editierbares pdf in der Cloud?

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4385

15. Jan 2019, 19:25
Beitrag # 5 von 5
Beitrag ID: #568488
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Hallo,

ist hier evtl. ein gedanklicher Ansatz dabei?
https://pdf-aktuell.ch/...=Acrobat%20DC%202019

Gruß


als Antwort auf: [#568481]
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