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Sehr hübsche Geräte!

Rudolf
Beiträge gesamt: Unknown Tag: 'user_posts'

1. Mär 2004, 10:07
Bewertung:

gelesen: 2083

Beitrag als Lesezeichen
Hallo alle...
Na, ganz so tierisch ernst meinte ich es dann doch nicht, als ich sagte, dass ich mal bei den windosen Umschau halten müsste...
Sicher, mir graust vor dem Tag, an dem ich Sytem X auf meine Kiste pappen sollte, ein System, das mir so auf den Tod idiotisch vorkommt, dass ich lieber vorher in Rente gehen werde...
Genauso graust mir aber, eine Windose zu haben, mit der ich dann das zweifelhafte Vergnügen habe, mich mit Microsoft herumschlagen zu müssen, diese Systeme sind echt auch nicht besser als das von Apple...
Meine Freundin besitzt so eine Windose und hat seither ganz schön ordinär fluchen gelernt ob all den Unberechenbarkeiten ihres PC's. Vermutlich werde ich es so halten, wie auch einige meiner Freunde: Bereits jetzt ausschau halten nach gepflegten Second-Hand Computern, die den Namen noch verdienen, um dann mit denen noch einige Jahre überbrücken zu können, bis vielleicht doch mal irgendwo ein schlankes, einfaches und logisches System auf dem Markt erscheint. Ich weiss, ist wunschdenken von mir, aber was wäre ich ohne meine Wünsche...

*Ich z.B. rufe ziemlich oft die Wetterdaten ab, die ca 200m vor meinem Haus gemessen werden. Dies wäre in der Wohnung ziemlich gemütlich, da müsste ich nicht immer ins Büro rübergehen.

Eine Anmerkung zu dieser Aussage: Wenn ich morgens zum Fenster raussehe, weiss ich auch, wie das Wetter ist, ganz ohne digitalelektronische Unterstützung... *smile

Na ja, noch habe ich ja noch meinen "alten" PPC 8500, dessen Tage noch längst nicht gezählt sind. Von Wegen Qualität und so: Ich habe im Büro einfach aus purem Spass und zur Ergötzung meiner meist jungen Kundschaft einen Urmac aus dem Jahre 1984 stehen, der selbstverständlich immer noch brav funktioniert und hin und wieder unter Applaus demonstriert, wie man es damals machte. Habe Photoshop 1.0, Illustrator 1.0 und Pagemaker 2.0 drauf, da solltet ihr mal sehen, wie die jungen Leute vergessen, den Mund zuzuklappen, wenn man ihnen zeigt, dass man damals damit echtes Desktoppublishing machen konnte. Ach ja, übrigens: Photoshop und Illustrator 1.0 laufen sogar noch unter System 9.1 auf meinem Titanium, zwar nicht zum arbeiten, aber um gewissen "kompatiblen" PC-Usern zu beweisen, dass es irgendwie doch funktioniert, nicht so wie z.B. bei Word, wo zumeist nach einem Versions- oder Systemwechsel gar nix mehr geht...
Herzlichst und gut Wetterkontroll... Rudolf

(Dieser Beitrag wurde von Rudolf am 1. Mär 2004, 10:11 geändert)
Dieser Beitrag wurde nicht geändert.

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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