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transparenz und tatsächlicher farbauftrag ?

wieland
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3. Dez 2002, 14:19
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ich habe in meinen id(2.0/mac10.2) dokument transparente illustrator(10) - vektoren mit einer volltonfarbe plaziert. diese plazierten bilder habe ich auch in id eine transparenz zugewiesen.

wie weiss ich nun den tatsächliche farbauftrag ?
für den druck muss ich wissen ob ich nicht bei wichtigen flächen unter 5% liege.

transparenz und tatsächlicher farbauftrag ?

Michel Mayerle
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3. Dez 2002, 14:30
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Hallo

Der Gesamtfarbauftrag lässt sich nicht direkt in InDesign messen. Ich sehe da zwei Möglichkeiten. Entweder Sie schreiben eine PDF-Datei und messen den gesamtfarbenauftrag mit einem Werkzeug wie Enfocus PitStop, oder Sie öffnen die PDF-Datei im Photoshop und messen den Farbauftrag.

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle

transparenz und tatsächlicher farbauftrag ?

Anonym
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3. Dez 2002, 14:33
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Oder Mathematik: z.B. 50% Deckkraft in Illu x 50% Deckkraft in ID ergibt 25 % der ursprünglichen Volltonfarbe.

Gruß Torsten

transparenz und tatsächlicher farbauftrag ?

wieland
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3. Dez 2002, 14:42
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danke für die info!

die photoshop-variante gefällt mir sehr gut (da die preiswerterste für mich).

noch eine frage: im pdf habe ich volltonfarben - wie raster ich richtig im photoshop (LAB-CMYK-RGB, farbmanagement habe ich deaktiviert)?

im übrigen ist dieses forum wirklich superfein!!!

transparenz und tatsächlicher farbauftrag ?

Michel Mayerle
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3. Dez 2002, 15:04
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Wenn Sie mit Volltonfarben arbeiten, wäre natürlich ein Werkzeug wie PitStop geradezu prädestiniert, weil Sie damit direkt den Rasterton von Vektorobjekten bzw. den Gesamtfarbenauftrag von Halbtonbildern messen können. Die Photoshop-Variante funktioniert bei Volltonfarben nicht, weil Sie beim Oeffnen des Dokumentes explizit einen Farbraum angeben müssen. Wenn Sie mit CMYK oder RGB arbeiten, dann können Sie die Datei in Photoshop öffnen.

Wenn Sie regelmässig mit PDF arbeiten, dann würde ich sagen, dass PitStop unbedingt in die Produktion gehört. Mit PitStop lassen sich nicht nur manuell solche Elemente prüfen, Sie können auch mit selber angefertigten Profilen einen Preflight durchführen und manuell Aenderungen der PDF-Datei vornehmen, falls dies nötig sein sollte. Mit dem korrekten Einsatz von PitStop lassen sich Dokumente hervorragend prüfen und Fehler vermeiden. Wenn einmal ein massiver Fehler auftreten sollte, den Sie mit PitStop hätten vermeiden können, dann werden Sie vermutlich mehr zahlen müssen, als PitStop gekostet hätte... Wenn Sie jedoch selten mit PDF-Dateien arbeiten müssen, dann relativiert sich das Ganze wieder...

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle

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wieland
Beiträge gesamt: 44

3. Dez 2002, 15:20
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thanx! ich habe mir mal fürs erste im id eine fläche mit 5% volltonfarbe plaziert. damit habe ich (vielleicht?) wenigsten ungefähr eine ahnung wo ich grob daneben liege.
der zweite ansatz war jetzt noch:
ID > distiller ps (transparentzreduziert) > PDF > eps
und dann wieder im illustrator geöffnet.
die im id angelegen farben kommen richtig an. das messergebniss könnte so stimmen.
pitshop kommt auf meinen wunschzettel für weihnachten :-)

(Dieser Beitrag wurde von wieland am 3. Dez 2002, 15:56 geändert)