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Prozesskalibrierung auf Basis der neue Fogra-Standards 51 und 52

Rozema
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31. Mär 2016, 08:15
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Hallo Forum!

Wir wollen eine Prozesskalibrierung für die neuen FOGRA-Standards durchführen. Wir fragen uns jedoch gerade, welches Papier wir dafür einsetzen. Wir haben verschiedenste Papiere mit mehr oder weniger optischen Aufhellern ausgemessen. Es gibt jedoch immer Abweichungen vor allem im b-Wert. Zudem macht es doch auch keinen Sinn, ein für uns sehr exotisches Papier einzusetzen, nur weil es den Lab-Werten besser entspricht? Gibt es von euch Empfehlungen für ein "typisches" gestrichenes und ungestrichenes Papier, dass sich gut als Durchschnitt verwenden lässt? Uns ist natürlich bewusst, dass es optimal wäre, für jedes Papier eine eigene Prozesskalibrierung zum machen (z. B. für Heaven 42).

Gruß aus Bremerhaven

Antoinette

Prozesskalibrierung auf Basis der neue Fogra-Standards 51 und 52

Ulrich Lüder
Beiträge gesamt: 2286

31. Mär 2016, 09:04
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hallo Antoinette

hier findest Du auf Seite 7 unten links in der Abbildung einen Vergleich von ungestrichenen Papieren:
http://www.fogra.org/...mv_content_id=140542

Leider suche ich dort Auskünfte über den a-Wert vergeblich.
Wenn ich das richtig interpretiere, dann wäre Tauro Offset eventeull geeignet zum Eintesten, weil zumindest L- + b-Wert mit M1 gemessen recht nahe an den Sollwerten von FOGRA52 liegen (Achtung, FOGRA52 ist nicht gleichzusetzen mit PC5 gemäß ISO 12647-2:2013, aber das geht bei aufmerksamer Lektüre aus dem Bericht hervor, siehe dazu auch Tabelle 6 auf der Seite 8 - da steht unten in der BU verwirrenderweise bei "Mitte": FOGRA51, das müsste (so meine ich) FOGRA52 heißen...).

Gruß,

Ulrich

(Dieser Beitrag wurde von Ulrich Lüder am 31. Mär 2016, 09:07 geändert)