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Argumente gegen optische PDF-Prüfung mit PDF-Xchange-Editor und MS Edge

boskop
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1. Sep 2021, 06:51
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Hallo zusammen, nachdem ich nun seit Jahren predige, dass in unserem Konzern GzD-PDFs für Print und Online nur mit Acrobat oder Adobe Reader "angeschaut und kontrolliert" werden und das mittlerweile etabliert ist, will unser Konzern mit Windows10, Version 20H2 den Adobe Reader aus Sicherheitsgründen von den Kisten verbannen, mit der Anweisung, zukünftig nur noch PDF-Xchange-Editor oder gar Edge Chromium zu verwenden. Ich habe aber immer wieder ziemlich unliebsame Überraschungen erlebt, wenn meine Kunden die PDFs mit unqualifizierten Tools geprüft haben, ihr kennt das wohl ...
Weiss jemand wo ich ein Argumentarium gegen diese Alternativen finde?
Lg und Dank, Urs

Herzliche Grüsse
Urs


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(Dieser Beitrag wurde von boskop am 1. Sep 2021, 06:51 geändert)

Argumente gegen optische PDF-Prüfung mit PDF-Xchange-Editor und MS Edge

macbookmatthes
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1. Sep 2021, 07:05
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Lieber Kollege,

mit "Sicherheit" kann ich gegen ALLES argumentieren. Gegen Windows, gegen Mac, gegen Acrobat, gegen Office. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Zentrale Frage ist: WAS prüft ihr genau an den PDFs?
Diese Routinen definieren und sagen: Wenn die anderen Editoren das können, dann kein Problem, können sie es nicht, gibt es ein Problem.

Argumente gegen optische PDF-Prüfung mit PDF-Xchange-Editor und MS Edge

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 18823

1. Sep 2021, 07:20
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Ich kenne keinen webbrowser-pdf-Viewer, der Colormanagement beherrscht und Überdrucken in der Lage wäre darzustellen.

Wenn im Workflow auch noch Acroforms basierte Formulare zum Einsatz kommen, ist das der nächste Punkt, der Browserbasierte PDF-bearbeitung verbietet.


MfG

Thomas


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Uwe Laubender
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1. Sep 2021, 07:26
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Wenn ihr Trim- und Bleed-Box optisch prüfen wollt, wäre das schon mal ein Argument für Acrobat Pro oder Adobe Reader. Glaube kaum, dass die anderen PDF-Anzeigen in den Browsern über die Option [x] Show art, trim & bleed boxes verfügen.

Firefox und Edge auf Windows 10 können das jedenfalls schon mal nicht.
PDF-Xchange-Editor habe ich nicht installiert…
*****
Mit herzlichem Gruß,
Uwe Laubender

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Uwe Laubender
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1. Sep 2021, 07:38
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Ich müsste mal suchen, aber ich habe irgendwo auch ein Beispiel mit einem PDF aus InDesign, das eine Sonderfarbe enthält, die sich überhaupt nicht in Browsern darstellen lässt. Die Elemente, Schrift, die fehlen einfach in der Darstellung.
*****
Mit herzlichem Gruß,
Uwe Laubender

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boskop
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6. Sep 2021, 04:50
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Hallo zusammen
vielen Dank für eure Antworten. Genau das Überdrucken und CMS waren auch mein Argument, oft auch die Darstellung von Transparenzen. Ich hoffe, ich kann die IT wenigstens dazu bringen, jenen Nutzern, die den Reader brauchen, diesen auch zukünftig zur Verfügung zu stellen.

Herzliche Grüsse
Urs


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Thomas Richard
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6. Sep 2021, 06:31
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Versuch macht kluch.

Sammel doch mal Problem-PDFs der Vergangenheit, die z. B. Gerade wegen unsichtbarer Transparenzen oder fehlender Überdruckendarstellung zu Irritationen geführt haben, oder bastel dir was mit allen Schweinereien die dir so einfallen und klopf die beiden Kandidaten damit ab. Wenn am gleichen Rechner die Ansichten mit Reader und den alternativen Viewern abweichen, sollte die Diskussion schnell erledigt sein.


MfG

Thomas


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boskop
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6. Sep 2021, 13:10
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Lieber Thomas, du hast Recht, das mach ich so! :-) Vielen Dank.

Herzliche Grüsse
Urs


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olaflist
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7. Sep 2021, 06:15
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Zur Veranschaulichung sind eventuell auch die einschlägigen Test-PDFs von Interesse:

- Altona Test Suite (Versionen 1 und 2)
- GWG PDF Output Suite

Olaf
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Olaf Druemmer | Geschäftsführer
callas software gmbh | www.callassoftware.com
axaio software GmbH | www.axaio.com