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Barrierefreies PDF aus InDesign | Artifacts erzeugenHallo zusammen!

Antwort auf: Ich habe in den Objektexportoptionen auf dem Reiter „PDF mit Tags“ das Attribut „Außertextliches Element“ zugewiesen. Trotzdem sehe ich in Acrobat an den entsprechenden Objekten kein Tag und der PAC zeigt mir entsprechend Fehlermeldungen an.


Ich bin gerade auf das gleiche Problem gestoßen, dass auch in InDesign CC 2018 noch besteht.
Ohne kostenpflichtige Zusatztools ist das wohl nicht lösbar.

Gruß, Peter

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InDesign CC 2018 | Windows 10 Pro (64-bit)
(38/0)
20. Jul 2018, 11:13
Korrekte Darstellung von GzD-PDF's im Pharma-Umfeld (GMP)Klar. Das geht natürlich auch. Gibt da ja mehrere Hersteller. Direkt im Workflow oder als cloudbasierter Softproof.

Da du die Anwendung aber schon vorgegeben hattest, bin ich da nicht drauf eingegangen. Wenn solche Tools aber "erlaubt" sind würde ich immer so etwas präferieren. Das ist dann wirklich verbindlich und vor allem einheitlich und meistens werde noch weitere Funktionen wie Kommentare und komplette Freigabe Workflows unterstützt.

Gruß
(99/0)
18. Jul 2018, 17:31
Korrekte Darstellung von GzD-PDF's im Pharma-Umfeld (GMP)Hallo "rohrfrei",

Danke für die hilfreichen Hinweise. Esko hat das Problem gelöst indem sie Browser-basiert mit deren eigener PDF-Engine (serverseitig) im Hintergrund das PDF rendern, und so die korrekte Darstellung an den Anwender bringen.

Gruss
(101/1)
18. Jul 2018, 17:15
Korrekte Darstellung von GzD-PDF's im Pharma-Umfeld (GMP)Hallo,

Zitat Die noch nicht gelöste Problematik besteht:
- Adobe Acrobat Reader DC: hat per Default bei „Vorschau für Überdrucken“ nicht „Immer“ drin – ich kann dies manuell zwar auf „Immer“ setzen, habe aber keine Garantie dass Acrobat bei einem Update dies nicht zurücksetzt, oder ein Mitarbeiter versehentlich das wieder umstellt. Ausserdem sind mehrere Hundert Arbeitsplätze betroffen an mehreren Produktionsstandorten.

Problem genau erkannt.

Zitat Ein Lösungsansatz wäre das PDF (mittels automatisiertem System wie z.B. OneVision Asura oder Enfocus) für die Darstellung so umzurechnen dass die Überdrucken-Funktion nicht mehr verwendet wird, im Extremfall sogar als reines Pixel-Bild. Wirklich elegant ist dies nicht.

Wenn diese automatisierten Systeme zur Verfügung stehen, würde ich diese auch nutzen und alle Überdrucken-Attribute quasi "reduzieren". Als dritte Alternative gäbe es eben noch die Callas PDF-Toolbox, die eine solche Funktion per default anbietet.
Mit Enfocus kann man auch verbindliche PDF-Vorschauen erzeugen, den Text aber Text lassen. Evtl. bei Pharma im Kleingedruckten ein Vorteil?
Reines Pixel-Bild wäre vermutlich die absolut sicherste Variante, aber eben mit einigen Nachteilen verbunden (Lesbarkeit, Auflösung vs. Dateigröße, Kompression, usw.)

Zitat Am Abklären sind wir auch ob Acrobat mittels zentralem Konfigurationstool korrekt eingestellt werden kann.

Acrobat kann unter Windows per Eintrag in der Registry korrekt vordefiniert werden. Das kann auch ein Admin machen. Aber die Gefahr, dass es anschließend wieder geändert wird durch Anwender oder Update besteht.

Zitat - Welches ist das sinnvollste PDF-Anzeigeprogramm ein PDF anzuzeigen bzgl. „Garantie dass alles richtig dargestellt wird“ und möglichst wenig Einstell-/Manipulationsmöglichkeiten

Das sinnvollste Anzeigeprogramm kann eigentlich nur Acrobat sein. Der kann zumindest überdrucken korrekt darstellen. Die Abhängigkeit nach der Voreinstellung ist tatsächlich die Gretchenfrage.

Wenn tatsächlich "mehrere hundert Arbeitsplätze an mehreren Standorten" betroffen sind, ist die Organisation vermutlich nicht soooo klein. Dann könnte man evtl. auch ein Budget dafür aufrufen. Stephan Jaeggi erwähnt immer mal wieder, dass er für Novartis ein Projekt für Pharma betreut hat. Evtl. den mal anfragen.

Weitere Punkte, die helfen könnten, mit denen ich persönlich aber noch zu wenig Erfahrung habe:
- Kombination aus PDF/X und PDF/A (Callas kann hier einiges)
- PDF Processing Steps der Ghent-Workgroup

Gruß
(113/2)
18. Jul 2018, 16:48
Korrekte Darstellung von GzD-PDF's im Pharma-Umfeld (GMP)Bisher war die verbindliche Vorgabe (bezüglich Inhalt/Text -- aber nicht bezüglich Farbe) für die Produktion ein Papierausdruck des Gut-zum-Druck. Dieser Papierausdruck wurde so gemacht dass das Überdrucken usw. korrekt dargestellt wird (beweisbar mittels Ghent Output Testform, und da Papier: „unveränderbar“).

Neu soll ein Bildschirm in der Produktion das PDF anzeigen, dieses PDF verwendet keine Funktionen die höher als PDF/X-4 sind. Auf diesen Arbeitsplätzen steht sowohl Microsoft Edge wie auch Adobe Acrobat Reader DC als PDF-Anzeigeprogramm zur Verfügung. Wie kann ich technisch garantieren dass ein PDF immer korrekt dargestellt wird (überprüfbar mittels Ghent Output Testform).

Die noch nicht gelöste Problematik besteht:
- Adobe Acrobat Reader DC: hat per Default bei „Vorschau für Überdrucken“ nicht „Immer“ drin – ich kann dies manuell zwar auf „Immer“ setzen, habe aber keine Garantie dass Acrobat bei einem Update dies nicht zurücksetzt, oder ein Mitarbeiter versehentlich das wieder umstellt. Ausserdem sind mehrere Hundert Arbeitsplätze betroffen an mehreren Produktionsstandorten.

Ein Lösungsansatz wäre das PDF (mittels automatisiertem System wie z.B. OneVision Asura oder Enfocus) für die Darstellung so umzurechnen dass die Überdrucken-Funktion nicht mehr verwendet wird, im Extremfall sogar als reines Pixel-Bild. Wirklich elegant ist dies nicht. Am Abklären sind wir auch ob Acrobat mittels zentralem Konfigurationstool korrekt eingestellt werden kann.

Meine konkrete Frage ist:
- Welches ist das sinnvollste PDF-Anzeigeprogramm ein PDF anzuzeigen bzgl. „Garantie dass alles richtig dargestellt wird“ und möglichst wenig Einstell-/Manipulationsmöglichkeiten
(144/3)
18. Jul 2018, 13:16