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Flächendeckung einer Datei
mich irritiert ein wenig, dass diese Frage hier bei web/eForms platziert wurde (weil ich bei web eben eher an RGB als Farbmodus denke und bei Forms - also mit Eingabefeldern - ja noch keiner wissen kann was und somit wieviel dort einmal hinein getippt werden wird...). Dazu reicht meine Fantasie nicht aus, mir eine Notwendigkeit vorzustellen, bei der Lichtfarben im Verbrauch berechnet werden sollen?

Für den Druck ist dieses Begehren, die Farbmengen aus dem (auch mehrseitigem) Dokument sich in Acrobat anzeigen zu lassen ja aber über Jahrzehnte ein Dauerläufer in der Vorstufe.

Auch deshalb, weil (zumindest in diesem Hause) die CIP3/4-Daten, die das genauer beauskunften könnten, ja in der Produktionskette oft erst recht spät gerechnet werden, eben dann, wenn nach Freigabe der Job zum Verplatten geschickt wird und spätestens dann sollte die benötigte Menge Reichsbleichgold (oder welche Farbe auch immer) bereits in ausreichender Menge im Hause sein.

Bei Auflagen zwischen wenigen Hundert bis ausnahmsweise auch mal zu 100.000 oder gar mehr ermitteln wir die benötigte Menge für die Bestellung beim Farbhändler immer noch so:

Durchblättern des eingegangenen Kunden-PDFs und eher weniger genaue willkürliche Annahme eines durchschnittlichen prozentualen Faktors für die Flächendeckung pro Farbe.

Diesen anwenden auf die Formel:

100% (Flächendeckung) auf Format 70x100 cm x 1000 Druckbogen verbrauchen 1Kg Farbe

(Wobei der Wert für die Druckbogenmenge sich natürlich hinsichtlich Schön- und Widerdruckformen plus Zuschuss zum Einrichten gemäß der Auflage errechnet und ein anderes Papierformat wie z.B. 63x88 natürlich auch berücksichtigt werden muss.)

Und deshalb ist das Farbregal hier auch mit ca. 0,5m Tiefe x 14 Metern (jeweils 5-etagiger) Regalfläche langsam ein echter Platzräuber im Drucksaal, weil natürlich der jeweils Bestellende im Zweifel lieber etwas mehr ordert, um auf der sicheren Seite zu sein…



Auf den Druck bezogen reicht eine Berechnung der benötigten Farbmenge nur aus dem Dokument gerechnet allerdings nicht aus, da ja auch jedesmal noch Kontrollkeile oder unterschiedlich ausgeschossene Druckbogen (z.B. 5x 16 Seiten und ein Bogen mit einem 4- und einem 8-Seiter, der eine mögliche 4-Seiter bleibt leer bei einer 92-seitigen Broschur) ein Ergebnis im Detail dann beeinflussen.

Ganz streng genommen (rohrfrei hatte das hier im Forum bei im Prinzip derselben Fragestellung einmal wohlweislich mit eingebracht…) müsste man nun auch noch eventuell stark in die Bebilderung der Platte oder des Druckzylinders eingreifende Kalibrationskurven berücksichtigen, wenn es um die Mitteltöne geht, von daher sind die CIP-Daten sicherlich das verlässlichste Mittel…



Wer es aber ohne CIP-Daten oder extra software und sei es nur aus sportlichen Gründen tatsächlich nur für das Dokument möglichst genauer als mit einer groben Schätzung zu Fuß mit den üblichen verdächtigen Programmen Acrobat, Indesign und Photoshop errechnen will, könnte dabei so vorgehen:

Auf die Bleedbox beschnitten (Anschnitt wird ja mitgedruckt) aus Acrobat heraus separiert als postscript sichern. Einmal nur CMYK (wenn das überhaupt gefragt ist…) und einmal nur die jeweilige Sonderfarbseparation, um die es jeweils geht.

Man erhält dann, nachdem diese separierten Farbauszugseiten wieder zu einem PDF distillt wurden, ein Graustufen PDF-Dokument mit so vielen Seiten, wie im Originaldokument Seiten vorhanden sind, auf denen die Sonderfarbe verwendet wurde. Das muss jetzt mit Leerseiten wieder aufgefüllt werden, um auf die Ursprungseitenanzahl zu kommen.

Aus Acrobat heraus alle Seiten (inclusive aufgefüllter Leerseiten) als Bild (Graustufen) JPEG in einen extra Ordner speichern.

Jetzt das wundervolle skript von Hans Haesler ImageCatalog.jsx in Indesign zum Einsatz bringen, um eine Montagefläche zu gewinnen auf der - zum Beispiel - 92 Seiten A4+ (eventuell zuvor auf 50% oder 25% oder gar 10% verkleinert und 72 ppi oder - bei starker Verkleinerung besser 150ppi - runtergerechnet) dann nahtlos in 4 Reihen untereinander mit je 23 Bildern nebeneinander zu stehen kommen.

Dieses Montageflächen Dokument nun wieder als (Graustufen) PDF exportieren und erneut als (Graustufen) Bild speichern.

In Photoshop diese Graustufen-Montagefläche öffnen und dort den Weichzeichnungsfilter „Durchschnitt berechnen“ bemühen und nun mit der Pipette über die eben entstandene gleichmäßige Farbfläche den (Graustufenfarbraum) „K“-Wert aus der Infopalette ablesen liefert die durchschnittliche Flächendeckung der Sonderfarbe des mehrseitigen Ursprungsdokuments als relativ verlässliche Größe für die Farbmengenberechnung nach oben geschriebener Formel je nach Auflage.

(Für nur CMYK müsste das sogar für alle vier Farben in einem Rutsch gehen, ohne ungewollte Konvertierungen und Beibehaltung des CMYK-Farbraums im Procedere im Prinzip genauso, wenn man zu Beginn die Sonderfarbe(n) auf „None“ gebogen kriegt, bzw mit einem Farbton CMYK 0-0-0-0 oder 0,01% Yellow oder Schwarz ersetzt, dann kann man sich dafür die Separation ersparen, müsste allerdings hinsichtlich eventueller Überdrucken-Problematiken noch einmal im Detail überdacht werden...)


Gruß

Ulrich
(274/0)
Probleme mit dem Strukturbaum Acrobat Pro DC (barrierefrei)
Sorry, ich kann dir nicht folgen.


MfG

Thomas


Und wenn dir geholfen wurde, hilf uns, dies auch weiterhin zu können.
http://www.hilfdirselbst.ch/info/
(782/0)
Probleme mit dem Strukturbaum Acrobat Pro DC (barrierefrei)
Hallo Thomas,
vielen Dank für Deine Antwort.
Leider habe ich mich nicht richtig ausgedrückt, das Problem entsteht im Strukturbaum.
Ich habe ein kurzes Screen Video gemacht, das ich leider jetzt doch nicht hochladen kann. Gibt es eine Möglichkeit?
HIER EINE BESCHREIBUNG:Die Überschrift stelle ich erst auf Position 1, dann nehme ich ein anderes Element um es auf Position 2 zu ziehen, dabEI springt die Überschrift automatisch an eine neue Position (hier 3). Aber auch da kann ich keine Regel feststellen!

Grüße,
peer
(802/1)
PDF_RGB-AUSGABE
Ich bitte um Entschuldigung:

erst kann ich der Versuchung nicht widerstehen zu verkomplizieren und nun bin ich schon wieder "off topic":

Als ich einmal in der Marheineke-Markthalle (in Berlin-Kreuzberg) bei Schlachter Haase eine Lage Serrano-Schinken für irgendeine anstehende Bewirtung erstehen wollte, legte die Verkäuferin eben jene Lage auf die Waage am Tresen und voller Andacht und innerlicher Erschütterung entfleuchte ihr seufzend, staunend und bewundernd zugleich angesichts am Display exakt angezeigter 100g die Bemerkung:

"Das hat der Meister geschnitten..."


;-)


Gruß

Ulrich
(188/0)
Probleme mit dem Strukturbaum Acrobat Pro DC (barrierefrei)
Die Sortierbarkeit der Felder überhaupt und deren System hängt von den Einstellungen für die TAB-Reihenfolge ab:




MfG

Thomas


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(842/2)
PDF_RGB-AUSGABE
Wenn ihr eh schon verkompliziert, würde ich gerne auf das eigentliche Problem zurückkommen:

Woher stammt die Alternativdarstellung in den PDFs und EPSen?

Obwohl in der Illustrator Datei die Sonderfarbe auf einer RGB Definition von 0/153/255 beruht, landet in den PDFs und Epsen eine 2. Farbdefinition von .36/.65/.99
(Ich hab inzwischen auch gefunden, wo die herkommt. Das Blatt besteht aus 2 Pfaden, einer ist mit der definierten Farbe

R=0 G=153 B=255 #0099FF

versehen, der 2., nahezu unsichtbare in der rechten unteren Ecke, mit einer undefinierten Farbe, die wenn man sie abspeichert zu

R=94 G=167 B=252

wird, das entspricht dem in PDF und EPS gefundenen

.368627 .654902 .988235

Hier der besseren Lesbarkeit halber aus dem EPS:

Zitat %%DocumentCustomColors: (R=0 G=153 B=255 #0099FF)
%%CMYKCustomColor:
%%RGBCustomColor: 0 0.6000 1 (R=0 G=153 B=255 #0099FF)
...
[/DeviceRGB] /CSA add_res
.368627 .654902 .988235 rgb
...
/Name (R=0 G=153 B=255 #0099FF)
/CSA /0 get_csa_by_name
/MappedCSA /0 /CSA get_res
/TintMethod /Additive
/TintProc null
/NComponents 3
/Components [ 0 .6 1 ]
>>
...



alles RGB definiert.

In der AI Datei ist sRGB als Referenz hinterlegt, somit auch in den daraus entstandenen PDF und EPS Dateien.

Im fertigen Anschaungs-PDF siehts, wahrscheinlich aus den PDF Exportoptionen in indd heraus kommend, dann etwas anders aus:

Hier soll als Alternativfarbraum des CMYK Ausgabe-Profils herhalten:




Langer Rede kurzer Sinn: Obwohl da an mehreren Stellen an der Farbdefinition der Sonderfarbe herumgebastelt wird, ist es letztendlich erstaunlich stimmig:

0/153/255
wandelt sich von sRGB nach Adobes 'Coated FOGRA39' per relativ Farbmetrischem RI zu
73/35/0/0

Von daher gibts, obwohl mehrere Farbquellen in dem Anschaungs-PDF vorkommen, bei passender Parametrierung der Ausgabevorschau auf 'Coated FOGRA39' eine einheitliche, aber eben auf CMYK reduzierte Darstellung aller Blätter.

Nimmt man in der Ausgabevorschau dagegen ein RGB Profil als Simulationsziel, dann wandeln sich alle RGB definierten Blätter zu der jeweiligen Entsprechung von 0/153/255, allei die als Sonderfarbe definiertne Blätter greifen auf die im PDF hinterlegte Ersatzdarstellung
von 73/35/0/0 zurück.


Und beheben lässt sich das ganze einfach, indem man die Ur-Illustration aufräumt (2. Pfad umfärbt oder komplett tilgt) und der Blattfarbe den Spotfarbenstatus raubt, dann kommt auch keine Sonderfarb-Alternativdarstellung zum Zuge.


MfG

Thomas


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(210/1)
Probleme mit dem Strukturbaum Acrobat Pro DC (barrierefrei)
Hallo,
dies ist mein erster Beitrag hier im Forum, hoffentlich trete ich in kein Fettnäpfchen!

Seit Stunden versuche ich, aus einem bestehenden pdf (InDesign Datei liegt nicht vor) ein barrierefreies pdf zu machen. Es handelt sich um ein mehrseitiges Dok mit vielen Formular-Feldern, sowohl zum Eintragen als auch Kontrollkästchen und Optionsfelder.

Wenn ich im „Reihenfolge“-Fenster versuche, die Elemente neu anzuordnen, springen sie ziemlich wahllos durcheinander. z.B. schieben ich das H1-Überschriftelement auf Position „1“, dan ein weiteres auf „2“ – und dann springt H1 auf eine wahllose andere Position.

Ich mache also irgendetwas falsch, aber ich finde nicht heraus, was es ist.
Hat jemand einen Tipp?

Danke!
peer
(898/3)
PDF_RGB-AUSGABE
Um es jetzt doch wieder noch komplizierter zu machen:

Gerade Cyan ist die Farbe mit der die meißten Monitore Probleme haben, sie farbmetrisch korrekt darzustellen, denn ausgerechnet dieser Farbton liegt nun im Farbraum CMYK für gestrichenes Papier im Gamut (Farbraum) des Lab-Modell an einer Stelle außerhalb von sRGB, dem "kleinsten" gemeinsamen Nenner im RGB-Modus. Das geht nicht einmal im schon recht mächtigen AdobeRGB, sondern nur im eciRGB und ich vermute, die allermeißten Tablets und smartphone-screens werden das wohl nicht wirklich hinbekommen...


Außerdem ist da auch noch immer ein merklicher Unterschied bei der Verwendung von 100% Cyan in einer Broschüre auf gestrichenem Papier und einem Briefbogen auf ungestrichenem Papier...

Dennoch würde ich Peters Überlegung hier in diesem Zusammenhang sehr ernsthaft in Betracht ziehen, weil kein Mensch - außer dem Gestalter einer CI-Guideline - nun eine smartphone-Wiedergabe mit der gedruckten Broschüre abgleichen wird. Hier zählt doch wohl tatsächlich der Eindruck im Sinne von "Common appereance" mehr als farbmetrische Genauigkeit bei Einsatz in verschiedenen Medien, die mit unterschiedlicher Farbmischung einherkommen (subtraktiv/additiv).

Man denke nur an das ansonsten wirklich hölzern, bieder und auf mich immer noch irgendwie komplett misslungene grafische Gewand der Telekom-Logos, in Punkto Einfachheit in der Austauschbarkeit und ökonomischer Weitsicht hinsichtlich von lediglich zweifarbig (Magenta und Schwarz) zu produzierender Korrespondenz jedoch ist es in meinen Augen immer noch vorbildlich. (Auch wenn es mir einen Stich in mein ästhetisches Empfinden versetzt dies schreiben zu müssen...!)

Wobei: Cyan hat eine deutlich höhere Lichtechtecht (farbliche Lebensdauer) auf der Wollskala, überlebt also als Farbe auf einem gedruckten Plakat in der Sonne länger als Magenta und Yellow...

Ich hatte auch schon erwogen, Cyan vorzuschlagen, dachte aber, dass es G/gestyle mindestens genauso um ein grundsätzliches Verstehen/Aufarbeiten der Aufgaben/Problemstellung geht, wie um eine konkrete Lösung durch ein "Ausweichmanöver"...

Gruß

Ulrich
(560/2)
PDF_RGB-AUSGABE
Hallo gestyle,

noch eine Überlegung:

Ich habe einen Kunden, dessen Hausfarbe HKS 47 ist. Das entspricht ziemlich genau 100% Cyan. Zweifarbige Broschüren werden in Schwarz + HKS 47 gedruckt. Bei 4-farbigen Broschüren verwenden wir für HKS 47 die CMYK-Farbe 100% Cyan. 100% Cyan ist das leuchtendste Blau, das man in CMYK drucken kann. PDFs von diesen Broschüren werden dann auch als Screen-Version im CMYK-Farbraum zum Download angeboten.

Bei Deinem Vorhaben spielt auch die Wahrnehmung eine Rolle: Wenn Du Dir ein CMYK-Dokument mal mit einem Objekt in einem 100%-Cyan-Farbton erstellst und keinen direkten Farbvergleich zu Deinem RGB-Blauton hast, wirst Du das als leuchtendes Blau empfinden.

Viele Grüße Peter
•------------------------------------------------------------------------------------------------------•
iMac 27" Retina 5K, i7, macOS 10.14.6 Mojave, Adobe CC2019, CC2020, CC2021
(677/3)
PDF_RGB-AUSGABE
Hallo gestyle,

Zitat Trägt ein solches .pdf-Dokument (COLORTEST.47.1.2.pdf) nun die nötigen Informationen, um
- nach ISOcoatedV2, Fogra39 o. ä. gedruckt werden zu können
- und gleichzeitig am Bildschirm leuchtende Farbtöne anzuzeigen


Nein: Du hast einen Blauton mit RGB-Werten als Spot-Color definiert. Mit welcher Farbe soll denn der Drucker dieses Blau, das ja als separater Farbauszug ausgegeben wird drucken ?

Wenn schon, dann solltest Du einen Farbton aus der Pantone-Palette auswählen, und den ursprünglichen RGB-Blauton an die Pantone-Farbe anpassen.

Viele Grüße Peter
•------------------------------------------------------------------------------------------------------•
iMac 27" Retina 5K, i7, macOS 10.14.6 Mojave, Adobe CC2019, CC2020, CC2021
(720/4)
PDF_RGB-AUSGABE
Danke auch an Dich, Thomas, für dein detailliertes Feedback,

Was meint bitte “OI” …welches ein blasseres Blau ergibt… ?

ich habe die Tonwert-Definition von "Spot Color” aus “Process Color” umgestellt:
https://www.dropbox.com/...-ISSUE.47.1.png?dl=0

…und eine neue Grafik im .pdf-Format ausgegeben (zwecks Vergleich, zusammengesetzt aus zwei Teilen mit jeweils einer Farbe darauf – die alte Spot und die neue Process):
https://www.dropbox.com/...-ISSUE.47.2.png?dl=0

Der angepasste Teil der Grafik, ins InDesign-Dokument eingebunden und als .pdf ausgegeben. Es funktioniert jetzt anscheinend:
https://www.dropbox.com/...TEST.47.1.2.pdf?dl=0

Mal sehen, ob ich beim nächsten Mal genug Planungssicherheit aufbringe. :)

Beim “Renderingintent des Ausgabefarbraums” komme ich nicht mit. In Acrobat/AdobeRGB sieht es scheinbar gut aus:
https://www.dropbox.com/...-ISSUE.47.4.png?dl=0

Trägt ein solches .pdf-Dokument (COLORTEST.47.1.2.pdf) nun die nötigen Informationen, um
- nach ISOcoatedV2, Fogra39 o. ä. gedruckt werden zu können
- und gleichzeitig am Bildschirm leuchtende Farbtöne anzuzeigen
?

Viele Grüße

G
(790/5)
PDF_RGB-AUSGABE
Hallo G

ich möchte Dir meinerseits auch kurz antworten. Du solltest wissen, dass ich mich in der Druckbranche verdinge und bei Web daher nicht ganz so auf dem Laufenden bin, aber zwischen RGB und CMYK weiß ich wohl noch zu unterscheiden... ;-)

Antwort auf: Mir ist nicht richtig klar, ob eine PDF-Datei SOWOHL Einstellungen für die Anzeige am Bildschirm ALS EBENFALLS AUCH Einstellungen für die Druckausgabe enthalten kann, die sie somit polyvalent bzw. allzwecktauglich machen können. Nennen wir diese Einstellungen “Profile”. Geht das grundsätzlich oder geht das nicht ?



Geht schon, aber Du wirst Dich in jedem Fall entscheiden müssen, mit welchem Simulationsprofil Deine Datei geöffnet werden wird in einem professionellem Programm wie Acrobat Pro.

Als erstes würde mir ein Export als PDF/x-4 einfallen.

(PDF/A - "A" wie Archiv - wäre möglicherweise auch eine Option, denke aber im Moment sind wir beide damit überfordert...)

Allerdings ist PDF/X eigentlich ein Druckstandard und somit würde in Acrobat Pro dann normalerweise (weil "sinnigerweise") angewendet auch ein OutputIntent eingebettet werden, der eine Konvertierung von noch in der Datei im RGB-Farbraum belassenen Objekten in CMYK vorhersagt (Man kann das dort über die Preflight-Funktion des Programms als selbst angelegte Korrektur auch noch ändern in einen RGB-OI nach Wahl,) aber eben inclusive von einer solchen Konvertierung betroffenen "Einbußen" in der Farbigkeit wie hier zu beobachten bei RGB 0-153-255.


Alle anderen (Web- oder Office-Programme/Browser, Plugins), die kein Farbmanagementmodul haben,hingegen sollten dann die vorliegenden RGB-Daten eigentlich leuchtender zeigen als eine CMYK-Umsetzung. Aber das gälte es wirklich noch im Einzelfall zu überprüfen!

Ich habe Peters Bemühungen jetzt nicht durchgespielt, denke aber, Du kannst Dich auch daran abarbeiten, um in etwa (wenn nicht genauso) zu dem Ziel zu kommen, wie ich es mit PDF/X4 vorschlage. Also im Prinzip alles in RGB anlegen und beim Export einfach nicht in CMYK konvertieren. Aber um für angestrebten Druck dann nicht nur eine Vorhersage, sondern auch gleich eine Anweisung darüber ins PDF zu schreiben, wie und in welchen CMYK-Farbraum (Profil) der Druckdienstleister dann konvertieren soll als PDF/x (mit einer Ausgabebedingung/OI).

Eines musst Du Dir aber klar machen, Dein Leuchtblau wirst Du nicht so gedruckt kriegen im CMYK-Farbraum! Das liegt einfach außerhalb des Farbraums in CMYK. Möglicherweise hast Du nun aber mit der recht unüblichen(?) Verwendung einer Sonderfarbe in einem RGB-File aber selbst eine Lösung aufgezeigt, auf die ich bestimmt von alleine nicht gekommen wäre. Mit Sonderfarben können auch Farben gedruckt werden, die man aus CMYK nicht mischen kann! Habe leider keine Zeit das jetzt durchzuspielen, was da bei Deinem Export ungewolt gewandelt wurde.

Ich glaube auch nicht, daß eine Sonderfarbe in allen möglichen Anwendungen überhaupt gelesen werden kann, was auch davon abhängt, in welchem Grundfarbraum Du die anmischst (RGB, Lab, CMYK), die Chance, damit das angestrebte Blau in allen Anwendungen auch so abzubilden ist also nicht gesichert.

Antwort auf: aber der Groschen ist bei mir noch nicht richtig gefallen, wenn es darum geht Farbtöne innerhalb des Druck-Farbraums (ISOCoatedv2) einzustellen, oder zumindest “trübe” Farbtöne auszuschliessen.


Beschäftige Dich mal mit dem gelben Ausrufungszeichen-Dreieck im dem Farbwähler-Dialog in Photoshop im Zusammenhang mit den jeweils gewählten Arbeitsfarbräumen RGB und CMYK: Immer wenn das zu sehen ist, passt da was nicht, alternativ kriegst Du auch über die Farbumfangswarnung Auskunft, ob eine RGB-Farbe im CMYK-Arbeitsfarbraum abzubilden ist.

Den link kann ich auch nicht öffnen, kann aber hinsichtlich Basics in Sachen Farbmanagement cleverprinting immer noch guten Gewissens empfehlen, google da mal nach dem Farbmanagement-Download, der ist nicht nur wirklich gut gemacht, sondern auch noch umsonst.

Oder frag einfach hier weiter nach im Detail...


Gruß

Ulrich
(798/0)
PDF_RGB-AUSGABE
Da hätte es hinführen sollen:

https://www.hilfdirselbst.ch/...orum.cgi?post=577172

Zitat “Warum muss es denn eine Sonderfarbe sein und warum reicht nicht der „normale“ RGB-Modus für die Verwendung der Farbe?” : Die Sonderfarben-Eingenschaft ist keine Absicht. -> Swatch Options / Switch von “Spot Color” auf “Process Color”, um es zu korrigieren ?


Ja, damit wäre das Auslagern des blaus auf einen separaten Auszug mit nochmals dahinter verborgener Umrechnung für die Umsetzung in CMYK aus den Daten verbannt.

Deswegen steckt in deinen PDFs und EPSEn bereits auf andere RGB-Werte lautende Blaudefinitionen.


Wenn du in deinem Erklärpdf in Acrobat mal die Ausgabevorschau aktivierst, wirst du sehen, das auch die vormals noch leuchtenden vorkommen des Blaus verblassen und du eine einheitliche Blaudarstellung hast, wenn du dort das Simulationsprofil auf ein sinnvolles CMYK Profil umstellst.


MfG

Thomas


Und wenn dir geholfen wurde, hilf uns, dies auch weiterhin zu können.
http://www.hilfdirselbst.ch/info/
(805/0)
PDF_RGB-AUSGABE
Hello Ulrich,

danke für Deine Rückmeldung. Ich versuche gezielt und knapp darauf zu antworten.

Mir ist nicht richtig klar, ob eine PDF-Datei SOWOHL Einstellungen für die Anzeige am Bildschirm ALS EBENFALLS AUCH Einstellungen für die Druckausgabe enthalten kann, die sie somit polyvalent bzw. allzwecktauglich machen können. Nennen wir diese Einstellungen “Profile”. Geht das grundsätzlich oder geht das nicht ?

“Das Blau als Sonderfarb-Separation auf (spot plate)” : war nicht wirklich Absicht.

Zur Wahl der Rubrik “Web” : passt. Eine Rubrik für Druckausgabe aber auch, da die Fragen beide Themen betreffen.

Dass sich ein RGB angemischter (Alternativfarbraum) Sonderfarb-Blau-Ton außerhalb des CMYK-Gamuts von ISOCoatedv2 liegt, sich absolut farbmetrisch nicht drucken lässt, kann ich nachvollziehen aber der Groschen ist bei mir noch nicht richtig gefallen, wenn es darum geht Farbtöne innerhalb des Druck-Farbraums (ISOCoatedv2) einzustellen, oder zumindest “trübe” Farbtöne auszuschliessen. In allen Applikationen gibt es so zahlreiche Möglichkeiten die beabsichtigten Einstellungen zu verstellen … ich habe wirklich kein Händchen für Farbmanagement – oder das didaktische bisher nicht richtig angepackt.

“Warum muss es denn eine Sonderfarbe sein und warum reicht nicht der „normale“ RGB-Modus für die Verwendung der Farbe?” : Die Sonderfarben-Eingenschaft ist keine Absicht. -> Swatch Options / Switch von “Spot Color” auf “Process Color”, um es zu korrigieren ?

Diesen Link erreiche ich nicht – Bei Dir ebenfalls oder funktioniert er nur bei mir nicht ? :
http://farbangaben_in_corporate_design_manuals__p577172.html/

Viele Grüße

G
(834/2)
Flächendeckung einer Datei
Das wäre schön ;-)

So weit ich weiß nicht, würde aber begrüßen, wenn uns hier jemand diesbezüglich auf den neuesten Stand bringt...!

Alternativ kannst Du Dir mal eine Demoversion von PressPerCent oder sehr ähnlich im Namen im Netz suchen, geht da - soweit ich das richtig erinnere - aber nur für eine Seite/Bogen für die Druckfarbkanäle, also CMYK und Vollton (kein RGB ;-) ).

Gruß

Ulrich
(510/0)

Aktuell

Veranstaltungskalender

Hier können Sie Ihre Anlässe eintragen, welche einen Zusammenhang mit den Angeboten von HilfDirSelbst.ch wie z.B. Adobe InDesign, Photoshop, Illustrator, PDF, Pitstop, Affinity, Marketing, SEO, Büro- und Rechtsthemen etc. haben. Die Einträge werden moderiert freigeschaltet. Dies wird werktags üblicherweise innert 24 Stunden erfolgen.

pdf-icon Hier eine kleine Anleitung hinsichtlich Bedeutung der auszufüllenden Formularfelder.

Veranstaltungen
29.10.2020

Ortsunabhängig
Donnerstag, 29. Okt. 2020, 10.00 - 10.30 Uhr

Webinar

Wir stellen Ihnen in diesem kostenlosen ca. 30-minütigen Webinar das neueste Produkt aus dem Hause Enfocus vor. Enfocus bringt mit BoardingPass eine pfiffige Lösung auf den Markt, welche eingehende Daten auf die wichtigsten druckrelevanten Kriterien hin gleich im Mail-Browser prüfen lässt. Mit BoardingPass sind auch Kundenberater und Avor-/Vertriebs-Mitarbeiter in der Lage, eingegangene Druckdaten innerhalb ihres Mail-Programmes sofort zu prüfen und dem Auftraggeber eine leicht verständliche Rückmeldung über diese zu geben. Die Druckdaten müssen also gar nicht erst über den internen Workflow des Druckdienstleisters laufen, sondern können direkt auf druckrelevante Kriterien geprüft und auch begutachtet werden.

Ja

Organisator: Impressed GmbH

Kontaktinformation: E-Mailschulungen AT impressed DOT de

https://www.impressed.de/schulung.php?c=sDetail&sid=292

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Veranstaltungen
02.11.2020 - 03.11.2020

Digicomp Academy AG, Limmatstrasse 50, 8005 Zürich
Montag, 02. Nov. 2020, 08.30 Uhr - Dienstag, 03. Nov. 2020, 17.00 Uhr

Kurs

Dieser Basic-Kurs ist der perfekte Einstieg in die Welt von InDesign, dem vielseitigen Layout-Programm. Sie lernen, wie InDesign aufgebaut ist, wie saubere Dokumente erstellt werden und wie man korrekt mit gelieferten InDesign-Projekten umgeht.

Preis: CHF 1'400.-
Dauer: 2 Tage

Nein

Organisator: Digicomp Academy AG

Kontaktinformation: Isil Günalp, E-Mailisil.guenalp AT digicomp DOT ch

https://www.digicomp.ch/weiterbildung/software-anwendungs-trainings/adobe-trainings/desktop-publishing/adobe-indesign-cc/kurs-indesign-cc-basic

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