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Print/Bildbearbeitung - Photos, Layout, Design
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cms ausgabe

fan
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4. Mär 2002, 10:48
Beitrag # 1 von 6
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cms-anfängerfrage: in photoshop kann ich bei jedem druckauftrag im treiber wählen mit welchem ausgabeprofil ich meinen auftrag an welchen drucker senden will.
ist das mit indesign (1.5.2) auch möglich? beim druck starten fehlt dieser menupunkt. was muss ich tun um mich kurzfristig, bei fertiggestelltem dokument, entscheiden zu können welchen drucker mit welchem papier ich verwende?!
funktioniert es auch mit rgb-bildern?
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cms ausgabe

Haeme Ulrich
Beiträge gesamt: 3102

4. Mär 2002, 17:54
Beitrag # 2 von 6
Beitrag ID: #1300
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Das musst Du in den Farbeinstellungen für Anwendeung (Menue Bearbeiten) tun. Ab InDesign 2.0 geht dies auch via Druckdialog, sogar Hardproofing ist möglich. Genaugleich wie in Photoshop. InDesign kann auch RGB-Bilder umrechnen, sofern diese nicht in EPS oder PDF vorliegen. Andernfalls nützt nur eine In-RIP-Farbtransformation.

Gruss
Haeme Ulrich


als Antwort auf: [#1286]

cms ausgabe

fan
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6. Mär 2002, 16:54
Beitrag # 3 von 6
Beitrag ID: #1359
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danke für die schnelle antwort.
das heisst dann wohl dass ich mit indy 1.5.2 keine rgb bilder ausdrucken kann. vers 2 ist bestellt (sorry, bei der konkurenz) und kommt hoffentlich demnächst.

die vorstellung bei sca von letzter woche war eindrucksvoll und aufschlussreich - danke nochmals



als Antwort auf: [#1286]

cms ausgabe

Haeme Ulrich
Beiträge gesamt: 3102

6. Mär 2002, 22:09
Beitrag # 4 von 6
Beitrag ID: #1370
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Nein, das heisst es nicht. Sofern du die Bilder in einem Nicht-Vektorformat gespeichert hast (EPS, PDF, DCS), kann InDesign 1.5x auch die Farbtransformation machen. Ansonsten (mit Vektorformaten) kann InDesign die Zielprofile an das RIP in Form von CRD schicken. Dies ist aber mehr Theorie denn sauberer Workflow (ist meine ganz persönliche Meinung).
Ich meinte nur, dass die Farbeinstellungen in InDesign 1.5x nicht ganz so sind wie bei den übrigen Adobe-Apps, anfänglich hatte es in InDesign auch noch einen Bug gehapt im CMS. Mit Version 2 wird dies nun alles Adobe-Standard. Denoch bin ich kritisch, mit RGB-Bilder zu arbeiten. Nicht, dass es nicht klappen würde, nein! Es würde schon klappen. Nur denke ich, dass die wenigsten Dienstleister mit RGB-Daten dann sauber umgehen können in der Ausgabe und dann irgendwelche Transformationen nach CMYK geschehen - das ist meine Angst.
Oder was denken die Dienstleister unter uns?

Gruss
Haeme


als Antwort auf: [#1286]

cms ausgabe

fan
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7. Mär 2002, 00:07
Beitrag # 5 von 6
Beitrag ID: #1376
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danke, es geht jedoch 'nur' um die interne weiterverarbeitung mit farblaser, lcd-drucker und grossformat-inkjet (keine fremddienstleister). doch auch da ist eine übereinstimmung der farben vorallem bei stark unterschiedlichem papier schwierig und ohne cms kaum hinzukriegen.
die idee der rgb-bilder kommt auch daher dass sich der rgb-farbraum meiner meinung als arbeits- und archivierungsfarbraum wunderbar anbietet zumal viele der bilder auch im web verwendung finden.
(http://www.samarch.ch)
so muss ich nicht jedes bild in cmyk umwandeln.

gruss
stefan


als Antwort auf: [#1286]

cms ausgabe

Haeme Ulrich
Beiträge gesamt: 3102

7. Mär 2002, 12:26
Beitrag # 6 von 6
Beitrag ID: #1392
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Nein, musst Du nicht. Ich wollte nur auf die Gefahr hinweisen bei Datenaustausch mit RGB zu arbeiten. Weil sich die Dienstleister diese Arbeitsweise (noch) nicht gewohnt sind. Kunden von uns druckten zum Teil Auflagen zweimal wegen des CMS!
Aber wenn Du nur intern arbeitest, ist ein RGB-Workflow mit InDesign 1.5.2 sehr wohl möglich (soweit ich weiss, wurden die Bugs auch gefixt). Du musst die Farbeinstellungen ziemlich aufwendig in Bearbeiten> Farbeinstellungen für Dokoment/Anwendung einstellen. Und ab InDesign 2 wird dies viel einfacher.
RGB als Arbeitsfarbraum und als Archivformat zu wählen bringt sicher Vorteile, da hast Du recht. Übrigens kann InDesign auch mit Lab umgehen - doch probiert habe ich dies noch nie bis ins Detail.

Liebe Grüsse
Haeme


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26.09.2018

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Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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