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automatisierte VK-Erstellung mit XML

!Ronny!
Beiträge gesamt: 28

23. Apr 2007, 15:55
Beitrag # 1 von 3
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Hallo Forum,

Ich will in InDesign CS 2 automatisch und xml-gestützt Visitenkarten erstellen und bin am probieren. Ich habe eine saubere Beispiel XML-Datei:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<Visitenkarten>
<Adresse><Vorname>Harald Theo</Vorname><Nachname>Früchtel ?</Nachname><Titel>Geschäftsführer</Titel><Strasse>Josef-Resselstr. 13?</Strasse><PLZ>80937</PLZ><Ort>München?</Ort><Fon>Tel.: +49 89 93938444?</Fon><Fax>Fax: +49 89 93938445?</Fax><Mobil>Mobil: +49 171 4663291?</Mobil><EMail>h.fruechtel@kon5.net</EMail>

</Adresse>?<Adresse><Vorname>Horst </Vorname><Nachname>Blassl ?</Nachname><Titel>Softwareentwickler</Titel>
<Strasse>Josef-Resselstr. 13?</Strasse><PLZ>80937 </PLZ><Ort>München?</Ort><Fon>Tel.: +49 89 93938444?</Fon><Fax>Fax: +49 89 93938445?</Fax><Mobil>Mobil: +49 171 4663291?</Mobil><EMail>h.blassl@kon5.net</EMail>
</Adresse>
?<Adresse><Vorname>Linde </Vorname><Nachname>Schlebusch ?</Nachname><Titel>Onlineredaktion
</Titel><Strasse>Josef-Resselstr. 13?</Strasse><PLZ>80937 </PLZ><Ort>München?</Ort><Fon>Tel.: +49 89 93938444?</Fon><Fax>Fax: +49 89 93938445?</Fax><Mobil>Mobil: +49 171 4663291?</Mobil><EMail>l.schlebusch@kon5.net</EMail></Adresse>?</Visitenkarten>

Habe ein InDesign-Dokument erstellt, bei dem ich für jeden Tag einen Textrahmen aufgezogen habe und den entsprechenden Tag zugewiesen habe. Entsprechende Zeichenformate sind auch erstellt und zugewiesen.
Nun das Problem. Beim importieren der XML wird die erste VK korrekt den Tags im Doku zugewiesen. Aber eben nur bei dieser. Die anderen bleiben links in der xml-Struktur, eine automatische Generierung passiert nicht. Ich müsste also die erste VK kopieren und die Tags alle samt einzeln auf die Rahmen ziehen. Was ist nun wenn ich 200 Sorten VK habe, dann ist das für mich nicht unbedingt eine Automatisierung. Beim XML-Import kann man noch Option einschalten „wiederholte Textelemente kopieren". Das sollte laut Adobes technischem Referenzhandbuchs angeklickt sein für diese automatisierte Generierung. Bei mir passiert da nichts.
Ich finds ja schon heavy eine richtige XML-Datei zu erzeugen (Also ich kanns noch nicht, XSL muss ich noch lernen). Aber es wär ja blöd, dass sich der Aufwand dann nicht lohnt, weil man dann doch alles reinziehen muss. Könnte mans ja gleich konventionell über drag'n'drop machen.

Habt ihr ne Idee?! Grüße und Danke
X

automatisierte VK-Erstellung mit XML

mel_123
Beiträge gesamt: 104

23. Apr 2007, 16:47
Beitrag # 2 von 3
Beitrag ID: #288140
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Hallo Ronny!

Du musst nicht jedem Tag einen eigenen Textrahmen zuweisen. Einfacher geht's wenn Du jedem Datensatz <Adresse> einen Rahmen zuweist. (Variante 1) Zum Beispiel kannst Du das auf der Musterseite machen, dann mehrere Seiten auf Basis der Musterseite generieren, dann die Musterseitenelemente lösen. Dadurch hast Du eine XML-Struktur mit (noch) leeren Textrahmen, denen Du das Tag <Adresse> zugewiesen hast. Nicht vergessen, den Rahmen auf der Musterseite loeschen. Dann kannst Du in das Dokument mit den leeren XML-Tags/Rahmen deine vorbereitete XML-Datei einfliessen lassen. Per Tags-zu-Formaten zuordnen in der Tag-Palette kannst Du deine Vor-/Nachnamen-/etc-Tags ueber Absatz- und Zeichenformate formatieren.

Die Variante mit dem sich wiederholenden Text funktioniert am besten in einem grossen Textrahmen, den Du ueber mehrere Seiten automatisch verketten kannst. Dazu musst Du Deinen Beispieltext als Datensatz (das ist dein Adress-Element) in einem Textrahmen platzieren. Die XML-Struktur des Datensatzes muss der der anderen Datensaetze genau entsprechen. Dann die anderen Datensaetze neu importieren und die vorhanden Formate des Beispieldatensatzes werden auch auf die anderen angewendet.

Ich habe jetzt nur grob 2 Vorgehensweisen aufgezeigt und hoffe, dass Du eine Richtung findest. Viel Erfolg wuenscht

melanie


als Antwort auf: [#288121]

automatisierte VK-Erstellung mit XML

!Ronny!
Beiträge gesamt: 28

23. Apr 2007, 22:34
Beitrag # 3 von 3
Beitrag ID: #288190
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danke erstmal für die Antwort..
nur einen Textrahmen aufzuziehen wäre wohl einfacher, das stimmt. Hatte ich anfänglich auch gemacht. Aber ich habe mich dafür entschieden für den Fall, ich müsste einmal ein anderes Layout mit verschiedenen Elementen an verschiedenen Positionen publizieren. (z.B. einen multilingualen Flyer), eben etwas bei dem die einzelnen Tags nicht hintereinander stehen..

Zu Variante 1: wenn ich das richtig verstanden habe, bringt mich das nicht wirklich weiter, denn das Ergebnis ist dann eine XML-Struktur, die ich ja eh beim importieren der meiner XML bekomme. Außerdem ein paar Seiten mit Textrahmen und zugewiesenem Tag <Adresse>.
Die Tag-zu-Formaten Zuordnung is klar und gemacht.
Halt falsch..ach doch so gehts..also brauch ich im Dokument selber schon eine umfangreichere XML-Struktur, entsprechend meiner XML-Datei und nicht nur die einer einzigen Seite, wie ich dachte..danke

Variante 2: versteh ich nicht so recht..also is das nur ein hinternanderweglaufen des Textes der XML? Nur dass das Textfeld so groß aufgezogen wird damit genau ein Datensatz reinpasst und der Rest auf die nächste Seite rückt?

danke, danke, danke für die Antwort, bin jetzt wieder einen Schritt weiter gekommen


als Antwort auf: [#288140]

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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Organisator: IDUG Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

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Kontaktinformation: Peter Jäger, E-Mailinfo AT pre2media DOT ch

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