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Barcode Etiketten Produktion - Brainstorming Softwarelösungen

knallteufel
Beiträge gesamt: 197

16. Nov 2017, 15:16
Beitrag # 1 von 5
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Hallo zusammen,

folgende Situation:
Wir produzieren Barcode-Labels in unterschiedlichsten Auflagen - von 1000 Stück bis zu mehreren 100.000 - im Digitaldruck. Bisher nutzen wir ein Tool des Maschinenherstellers für die Datenerstellung, dass bei der neuen Maschinengeneration nicht mehr fortgeführt wird. Statt dessen werden wir dann Multi-Page PDF´s ins RIP geben müssen.
Datenbasis waren bisher das Grundlayout als PDF und eine CSV.

Welche Erfahrungen habt ihr mit welchen Produkten? In welche Richtung macht es Sinn sich schlau zu machen? Stand Alone Lösungen? Plugins für Illustrator/InDesign?

Was wir auf jeden Fall benötigen:
- Ausgabe als Multipage PDF
- Übersatztext-Warnung
- Barcodebeeinflusung in puncto Abständen Strichstärke und Grauwert (verläuft auf bestimmten Materialien leicht)
- Ausgabe in Blöcken (200.000 Datensätze z.B. in 4x 50.000 Stück)
- Breite Unterstützung von gängigen Barcode-Standards
- Verarbeitung von Spotcolors (hier scheiden z.B. Lösungen wie Bartender schnell raus)
- möglichst Mac-tauglich

Haben wir bisher in Excel durch Umbau der Daten gelöst:
- Mehrere Datensätze pro Etikett (für bestimmte Arten der Weiterverarbeitung benötigen wir beispielsweise 17 Etiketten auf einem Bogen -> Excel-Umbau von 1 Datenspalte auf 17)


Besten Dank für Euren Hirnschmalz...

Gruß Sebastian
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Barcode Etiketten Produktion - Brainstorming Softwarelösungen

olaflist
Beiträge gesamt: 1327

16. Nov 2017, 15:50
Beitrag # 2 von 5
Beitrag ID: #560733
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[Achtung, Eigenwerbung:]

callas software bietet ein Produkt namens "callas pdfChip" an (ein Kommandozeilenprogramm für Mac, Windows und Linux) . Basierend auf HTML- oder SVG-Templates kann man hiermit PDFs generieren, mit voller Kontrolle über PDF-Eigenschaften wie Sonderfarbe, ICC-Profile, Transparenz, TrimBox etc., Überdrucken, PDF/X usw. usf. Außerdem ist eine leistungsfähige Strichcode- und Matrixcode-Funktionalität integriert. Ein Blick in die Dokumentation (siehe http://hilfe.callassoftware.com/m/pdfchip für pdfChip insgesamt, und http://hilfe.callassoftware.com/...des-and-matrix-codes für das Thema Strichcodes und Matrixcodes mit pdfChip) dürfte einen guten ersten Eindruck vermitteln. Es gibt natürlich auch Testversionen, und der callas software-Support hilft gerne und schnell beim Ausprobieren. Zu kaufen gibt es callas pdfChip über den Fachhandel (ggf. über Impressed, http://www.impressed.de, anfragen). Zur Produktübersichtsseite und zum Downloadformular geht es hier: https://www.callassoftware.com/de/produkte/pdfchip

Olaf
--
Olaf Druemmer | Geschäftsführer
callas software gmbh | www.callassoftware.com
axaio software GmbH | www.axaio.com


als Antwort auf: [#560732]

Barcode Etiketten Produktion - Brainstorming Softwarelösungen

knallteufel
Beiträge gesamt: 197

17. Nov 2017, 07:42
Beitrag # 3 von 5
Beitrag ID: #560757
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puhhh...
Das ist harter Stoff so früh am Morgen.. :-) aber danke für die Info, Olaf! Ich glaube aber, dass wir damit überfordert sind. Oftmals müssen Dinge auch "mal eben" umgesetzt werden und dann auch noch von unterschiedlichen Mitarbeitern (10 in der Vorstufe). Bei einer Kommandozeilen-Lösung schreckt mich die Lernkurve zu erst mal doch sehr ab.


Sebastian


als Antwort auf: [#560733]

Barcode Etiketten Produktion - Brainstorming Softwarelösungen

Henry
Beiträge gesamt: 771

19. Nov 2017, 17:06
Beitrag # 4 von 5
Beitrag ID: #560811
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Hi,
ich habe mir (für relativ bescheidene Anforderungen) vor 12, 13 Jahren ein VBA-Makro in CorelDraw zusammengebastelt, um sehr kostengünstig Barcodes erstellen zu können.
Äußerst vorteilhaft ist dabei der direkte Zugriff über VBA auf die Exceldateien. Auch die Weiterverarbeitung der Text-/Grafik-/Barcodedaten sollte in CorelDraw kein Problem sein - z.B. mehrseitige Dokumente beherrscht Corel im Gegensatz zu AI ja schon eeewig.

Nur wie man an die barcode-Grafiken selbst gelangt, das ist bei dieser Methode vermutlich zu "frickelig":
a) über den integrierten Corel-Barcodegenerator = schlecht zu programmieren?
b) über ein externes Barcodeprogramm - welches man über VBA mit Daten füttern und dann jeweils gespeicherte (z.B.) "EPS" in Corel (re)importieren kann?
c) über Verwendung von irgendwelchen barcode-Fonts, die man in CorelDraw "als Text" behandelt/einfügt?
d) …?


als Antwort auf: [#560757]

Barcode Etiketten Produktion - Brainstorming Softwarelösungen

knallteufel
Beiträge gesamt: 197

22. Nov 2017, 11:58
Beitrag # 5 von 5
Beitrag ID: #560892
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Hallo Henry,

thanks so far, aber sei mir nicht böse, wenn ich diesen Ansatz erst einmal nicht weiter verfolge. Das sind mir zu viele Dinge, wo ich so garnicht zuhause bin...

Aktuell habe ich eine Test-Version des ESKO VDP Plugins installiert. Das sieht schon mal sehr gut aus, allerdings trete da auch noch einige Fragen auf. Vielleicht liest ja jemand mit, der das auch im Einsatz hat.


als Antwort auf: [#560811]
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Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

Vertrag

Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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Organisator: IDUG Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

https://idug47.eventbrite.de

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Donnerstag, 27. Sept. 2018, 17.30 - 20.00 Uhr

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