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GMG "premium" - 250 gr semimatt - Einrollen

Stoffi
Beiträge gesamt: 71

18. Dez 2017, 15:17
Beitrag # 1 von 2
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Hallo HDS Forum,

wir nutzen seit über 15 Jahren GMG Material für die Proofherstellung, zumeist 250 gr semimatt auf 30 Mt. Rollen (61cm). Seit September gibt es nun das "neue" und "verbesserte" GMG "Premium" 250er semimatt.

Farbtechnisch ist das Material extrem gut, egal ob in der OBA Variante oder das normale 250er, wir sind immer sehr gut innerhalb der FOGRA Vorgaben, die Proofs passen immer perfekt, ABER:

Seit wir dieses "premium" Material verwenden haben wir extreme Probleme da sich das Material - egal ob Rollenanfang oder Ende - sofort massiv einrollt, Luftfeuchte und Temperatur sind hier relativ gleich. Wir sind mit unserem Latein nach vier Monaten und einigen hundert Meter Material am Ende, vom Lieferanten hört man außer schönen Worten wenig und ich möchte solche Proofs eigentlich keinem Kunden mehr vorlegen.

Welche Alternative gibt es am Markt? EFI, Tecco? Da ich vermute dass diese Materialien ja auch vom gleichen Hersteller stammen wird ist die Auswahl ja sicher überschaubar.

Wir werden dann eben auf das GMG Wasserzeichen verzichten, aber dafür haben wir Proofs die unsere Kunden auch betrachten können. Also auf einmal ;-)

Danke für eure Meinung.

lg Stoffi
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GMG "premium" - 250 gr semimatt - Einrollen

Stoffi
Beiträge gesamt: 71

7. Feb 2018, 17:24
Beitrag # 2 von 2
Beitrag ID: #562323
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Das Problem hatte sich übrigens rasch gelöst: Wir dürften durch glückliche Umstände (was man ja vorher nicht bemerkt) eine fehlerhafte Lieferung bekommen haben - die durch welche Umstände auch immer (Lagerung?) - alle den gleichen Fehler ausgewiesen haben, darum brachte auch ein Wechsel auf neues Material nix.

Vom aktuellen GMG "premium" 250er Material haben wir nun bereits viele Rollen völlig problemlos verarbeitet, liegt perfekt am Tisch - egal ob Anfang oder Ende der Rolle.

Jetzt sind wir mit unserer GMG Welt wieder so zufrieden wie seit 15 Jahren ;-)

lg Stoffi


als Antwort auf: [#561508]
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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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