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DSGVO 2018 leidiges Thema Impressum

GoMac
Beiträge gesamt: 378

10. Apr 2018, 10:45
Beitrag # 1 von 4
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Hi Folks,
da bin ich wieder mit dem leidigen Thema. Als Webseitengestalter ist man ja voll verantwortlich und auch persönlich/finanziel haftbar. (Auch für falsche Impressi von Kunden) Ab 25.5.2018 tritt die neue(alte) DSGVO in Kraft. Prima Lösung Abmahner eine neue Einnahmequelle zu generieren… Laßt ihr eure Webseiten durch einen RA bzw Dienstleister durchchecken? Scheint ja mal wieder recht komplex zu sein. (Geht nicht um Urheber/Fotos).
Mal so ne Frage in die Runde. Vermögensschutz, Versicherungen für die eigene Firma wären ja dann auch noch ein Thema.

Gruß aus HH
P.
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DSGVO 2018 leidiges Thema Impressum

Intermedia
Beiträge gesamt: 1287

10. Apr 2018, 13:58
Beitrag # 2 von 4
Beitrag ID: #563384
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Moin,

wo hast du denn das her?

Antwort auf: Als Webseitengestalter ist man ja voll verantwortlich und auch persönlich/finanziel haftbar. (Auch für falsche Impressi von Kunden)


Solltest dich mal schlau machen dann erübrigen sich ein paar Sorgen.

Gruß Sven


http://www.aurahysil.de?hds Mit Aurahysil Freizeit schaffen - Beschichtungen der besonderen Art - http://www.intermedia-bg.de?hds INTERMEDIA bürogemeinschaft


als Antwort auf: [#563354]

DSGVO 2018 leidiges Thema Impressum

Be.eM
Beiträge gesamt: 2999

10. Apr 2018, 15:05
Beitrag # 3 von 4
Beitrag ID: #563392
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Antwort auf: Solltest dich mal schlau machen dann erübrigen sich ein paar Sorgen.


Hallo Sven,

unabhängig davon, dass natürlich der Inhaber verantwortlich für die rechtliche Korrektheit einer Website ist, bleibt das doch ein sehr interessantes und aktuelles Thema. Aber die DSGVO betrifft ja im Moment weniger das Impressum als eine zwingend erforderliche Datenschutzerklärung.

Mich quält auch gerade die Fragestellung, wie man eine abmahnsichere Datenschutzerklärung für seine Website gebacken kriegt, und ob dafür tatsächlich ein Beratungsunternehmen (RA o.ä.) notwendig ist. Oder ob es eine per "Generator" erzeugte Erklärung tut, oder ob genau diese dann einen Haken haben, der zurückschlägt.

Wo der gesunde Menschenverstand erstmal noch gesagt hätte "was soll das, brauche ich nicht, habe keine Privatkunden, verkaufe nix, meine rein passive Website platziert nicht mal Cookies und hat auch kein Eingabeformular für irgendwas", scheint es doch bei genauerer Betrachtung komplexer. Man muss ja auch ein Statement abgeben für Personendaten, die einem ungefragt per E-Mail kenntlich gemacht werden, außerdem für die Website-Statistik-Daten, die der Webhoster anlegt, usw. usw.

Also wären da Erfahrungswerte vielleicht doch ganz nützlich :-)

Grüße,
Bernd
---------------
cavete fenestras et nubes!


als Antwort auf: [#563384]

DSGVO 2018 leidiges Thema Impressum

Intermedia
Beiträge gesamt: 1287

10. Apr 2018, 15:51
Beitrag # 4 von 4
Beitrag ID: #563397
Bewertung:
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Nach meiner persönlichen Meinung nach sollten die "Generatoren" ausreichende Erklärungen generieren.

Vergleich doch mal diese Texte bei verschiedenen Seiten, du wirst feststellen das die sich sehr ähneln.

Klar kannst du auch zu einem RA gehen, das liegt in deiner Entscheidung.

Wenn du fremde Dienste (z.B. Google Analytics) einbindest werden meist Textvorgaben vom Dienstanbieter geliefert.

Man sollte auch bedenken das die EU sogenannte Richtlinien ausgibt, das heisst aber nicht das diese auch umgesetzt werden müssen. So etwas kann nur das jeweilige Land per Gesetz festlegen.

Ansonsten besteht immer das Risiko der Abmahnung.
Wer zu viel Angst hat sollte seine Seite löschen.

Ich bin jetzt seit 20 Jahren im Onlinebereich tätig und ich hatte bis jetzt noch keine Abmahnung, auch nicht ein einziger Kunde von mir.

Informationen zur DSGVO gibt es im Netz ohne Ende, da sollt man sich die Zeit nehmen und einfach mal lesen.

Ein Beispiel: https://www.e-recht24.de/...g-auf-webseiten.html

Gruß Sven


http://www.aurahysil.de?hds Mit Aurahysil Freizeit schaffen - Beschichtungen der besonderen Art - http://www.intermedia-bg.de?hds INTERMEDIA bürogemeinschaft


als Antwort auf: [#563392]
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Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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