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InDesign Printlayout zu epub/mobi

Nice
Beiträge gesamt: 235

18. Jun 2018, 22:39
Beitrag # 1 von 6
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Guten Abend HDSler,

ich versuche gerade aus Indesign die Printfassung eines Romans zu einem brauchbaren epub zu wandeln.
Ich habe konsequent mit Absatz- und Zeichenformaten gearbeitet.

Versehentlich habe ich das erstellte Inhaltsverzeichnis gelöscht. Diesen Fehler kann ich ohne Hilfe nicht mehr beheben:
Inhaltsverzeichnis-Hyperlinks ohne Zieltextanker-Information gefunden. Aktualisieren Sie das Inhaltsverzeichnis, während die Option „Textanker in Quellabsatz erstellen“ aktiviert ist.
Aktualisiere ich das Inhaltsverzeichnis, dann wird seltsamerweise der Inhalt aller Dokumentseiten gelöscht. Kann ich diesen fehlenden Textanker irgendwo anzeigen lassen? In den Hyperlinks finde ich keinen Eintrag.

Generell stellt sich mir die Frage ob es sinnvoll ist das Printlayout zu nutzen, um ein epub zu erstellen.
Bisher habe ich mit Hilfe von Calibre Worddokumente in epubs bzw. mobi gewandelt. Das funktionierte relativ einfach und reibungslos.
Mir scheint, dass die aus Indesign exportierten epubs deutlich mehr händische Nacharbeit im html und css erfordern. Sehe ich das richtig?
U.a. werden teilweise erzwungen Seitenumbrüche (page-break) ignoriert.

Über Literaturtipps würde ich mich auch freuen? Das aktuellste Buch scheint ja von 2014 zu sein (E-Books mit InDesign CC: Die Profi-Anleitung für ePub, Mobi & Co.23. Januar 2014 von Yves Apel)

Danke schon einmal an alle, die sich die Zeit nehmen mir bei meiner Problemlösung zu helfen.

- Ich arbeite mit InDesign CC2018, Calibre und Sigil -

Einen schönen Abend und herzliche Grüße
Nicole
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InDesign Printlayout zu epub/mobi

Kai Rübsamen
  
Beiträge gesamt: 4540

19. Jun 2018, 10:27
Beitrag # 2 von 6
Beitrag ID: #564411
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Hallo Nicole,

Antwort auf: Aktualisiere ich das Inhaltsverzeichnis, dann wird seltsamerweise der Inhalt aller Dokumentseiten gelöscht. Kann ich diesen fehlenden Textanker irgendwo anzeigen lassen?

Sicher, dass der Inhalt gelöscht wird oder hast du versehentlich ein Format mit Umbruchoptionen auf dem Text? Du kannst dir die fehlenden Anker nicht anzeigen lassen. Diese lassen sich aber per S&E und einzelnes Anspringen relativ leicht finden.

Antwort auf: Generell stellt sich mir die Frage ob es sinnvoll ist das Printlayout zu nutzen, um ein epub zu erstellen.

Ich habe das in diesem Jahr schon ca. 30x erfolgreich so gemacht. Ich nutze allerdings auch ein eigenes CSS.

Ob ein page-break-Befehl ignoriert wird oder nicht, ist eine Sache des Readers und nicht von InDesign. Die Safe-Variante ist, das Dokument an der entsprechenden Stelle zu teilen.

Antwort auf: Das aktuellste Buch scheint ja von 2014 zu sein

Und ist auch in 2018 noch aktuell ;-)

Gruß Kai Rübsamen


als Antwort auf: [#564406]

InDesign Printlayout zu epub/mobi

Nice
Beiträge gesamt: 235

19. Jun 2018, 13:15
Beitrag # 3 von 6
Beitrag ID: #564414
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Hallo Kai,
vielen Dank für deine Antwort.

Guter Tipp mit dem falschen Format und den Umbruchoptionen – das war es aber leider nicht. Wie ich per S&E fehlende Anker finden kann, weiss ich leider nicht. Ich werde google dazu aber nochmal befragen.

Ein eigenes CSS ist vermutlich sinnvoll. Vielleicht sollte ich damit anfangen. Ich verstehe nur nicht warum Word offenbar einen besseren (vielleicht, weil einfachereren??) Quellcode ausgibt als ein professionelles Satzprogramm.

Danke für den Hinweis zu den page-breaks. Dann teile ich das Dokument wohl am besten in einzelne Dokumente auf. In erster Linie betrifft das ja nur die Titelei und am Ende die Danksagung.

Das Buch von Yves Apel liegt inzwischen auch vor mir. :-)

Vielen Dank für deine Hilfe, Kai!
Herzliche Grüße
Nicole


als Antwort auf: [#564411]

InDesign Printlayout zu epub/mobi

Kai Rübsamen
  
Beiträge gesamt: 4540

19. Jun 2018, 14:27
Beitrag # 4 von 6
Beitrag ID: #564416
Bewertung:
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Hallo Nicole,

beim Aktualisieren des IHVs werden keine Texte gelöscht. Das lässt sich sicher recht einfach beheben.

Antwort auf: Ich verstehe nur nicht warum Word offenbar einen besseren (vielleicht, weil einfachereren??) Quellcode ausgibt als ein professionelles Satzprogramm.

Ich habe mir länger kein Word-HTML mehr angesehen, gehe aber davon aus, dass ein aktuelles InDesign einen weit besseren Quellcode liefert! > Wir reden von Struktur, nicht Formatierung ;-)

Antwort auf: In erster Linie betrifft das ja nur die Titelei und am Ende die Danksagung

Bei mir liegt jedes Kapitel in einer eigenen Datei.

Antwort auf: Ein eigenes CSS ist vermutlich sinnvoll. Vielleicht sollte ich damit anfangen.

Das eigene CSS hat zwei Vorteile:
1. Es ist viel kürzer und übersichtlicher als die InDesign-Variante …
2. Es ist weniger fehleranfällig und funktioniert dadurch auf mehr Readern …

Wenn du möchtest, kannst du mir dein Dokument gerne mal zuschicken. Ich rate, dass ich deine Fehler finde :)

Gruß Kai Rübsamen


als Antwort auf: [#564414]
(Dieser Beitrag wurde von Kai Rübsamen am 19. Jun 2018, 14:28 geändert)

InDesign Printlayout zu epub/mobi

Nice
Beiträge gesamt: 235

21. Jun 2018, 18:07
Beitrag # 5 von 6
Beitrag ID: #564457
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Hallo Kai,

vielen Dank für deine Antwort. Stimmt, die Kapitel muss ich dann natürlich auch noch in einzelne Dokumente splitten. Das hatte ich nicht bedacht. Hm, das sind dann doch etliche Einzeldokumente bei einem Roman.


Zitat Wenn du möchtest, kannst du mir dein Dokument gerne mal zuschicken. Ich rate, dass ich deine Fehler finde :)


Oh, das ist ein tolles Angebot! Aber ich möchte deine Zeit nicht übermaßen beanspruchen. Außerdem hat mich jetzt der Ehrgeiz gepackt den Fehler selbst zu finden. ;-) Sollte ich doch daran verzweifeln, komme ich gern auf dein Angebot zurück. Vielen Dank! Wenn ich den Fehler gefunden habe, poste ich hier natürlich auch die Lösung.

Viele Grüße und danke nochmal!
Nicole


als Antwort auf: [#564416]

InDesign Printlayout zu epub/mobi

Kai Rübsamen
  
Beiträge gesamt: 4540

21. Jun 2018, 21:38
Beitrag # 6 von 6
Beitrag ID: #564459
Bewertung:
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Antwort auf: Hm, das sind dann doch etliche Einzeldokumente bei einem Roman.


Ich mach das so:
1. Ich mappe alle Kapitel auf die entsprechenden Tags u. kontrolliere das HTML ohne zu splitten.
2. Die Titelei und der Appendix sind immer wurstelei, weil dort meist die Formate fehlen und viele Sachen passieren. Das liegt bei mir in einem Artikel, weil ich dann nicht jedes Mal das ganze Buch exportieren muss.
3. Wenn Titelei und Kapitel passen, erst dann setzen ich den Haken bei "Dokument teilen"

Gruß Kai Rübsamen


als Antwort auf: [#564457]
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Veranstaltungen

Hier können Sie Ihre Anlässe eintragen, welche einen Zusammenhang mit den Angeboten von HilfDirSelbst.ch haben. Die Einträge werden moderiert freigeschaltet. Dies wird werktags üblicherweise innert 24 Stunden erfolgen. pdf-icon Hier eine kleine Anleitung.

Veranstaltungen
26.09.2018

Hochschuloe der Medien, Stuttgart
Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

Vertrag

Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

Nein

Organisator: IDUG Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

https://idug47.eventbrite.de

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27.09.2018

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Donnerstag, 27. Sept. 2018, 17.30 - 20.00 Uhr

Infoveranstaltung

Das Angebot an Publishing-Software ist gross. Deshalb empfiehlt sich eine externe Beratung durch unabhängige Software-Experten aus der jeweiligen Branche. Nicht immer muss es eine teure Mietlösung sein, die nach Beendigung der Mietdauer einem nicht einmal gehört. Es gibt sehr gute und auch in der Qualität ausreichende Alternativen, ja sogar kostenlose Freeware. Lassen Sie sich an diesem Abend einmal vor Augen führen, was diese Programme können und wie viel sie kosten.

Ja

Organisator: Screen IT und pre2media

Kontaktinformation: Peter Jäger, E-Mailinfo AT pre2media DOT ch

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