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Nice p
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18. Jun 2018, 22:39
Beitrag #1 von 6
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InDesign Printlayout zu epub/mobi


Guten Abend HDSler,

ich versuche gerade aus Indesign die Printfassung eines Romans zu einem brauchbaren epub zu wandeln.
Ich habe konsequent mit Absatz- und Zeichenformaten gearbeitet.

Versehentlich habe ich das erstellte Inhaltsverzeichnis gelöscht. Diesen Fehler kann ich ohne Hilfe nicht mehr beheben:
Inhaltsverzeichnis-Hyperlinks ohne Zieltextanker-Information gefunden. Aktualisieren Sie das Inhaltsverzeichnis, während die Option „Textanker in Quellabsatz erstellen“ aktiviert ist.
Aktualisiere ich das Inhaltsverzeichnis, dann wird seltsamerweise der Inhalt aller Dokumentseiten gelöscht. Kann ich diesen fehlenden Textanker irgendwo anzeigen lassen? In den Hyperlinks finde ich keinen Eintrag.

Generell stellt sich mir die Frage ob es sinnvoll ist das Printlayout zu nutzen, um ein epub zu erstellen.
Bisher habe ich mit Hilfe von Calibre Worddokumente in epubs bzw. mobi gewandelt. Das funktionierte relativ einfach und reibungslos.
Mir scheint, dass die aus Indesign exportierten epubs deutlich mehr händische Nacharbeit im html und css erfordern. Sehe ich das richtig?
U.a. werden teilweise erzwungen Seitenumbrüche (page-break) ignoriert.

Über Literaturtipps würde ich mich auch freuen? Das aktuellste Buch scheint ja von 2014 zu sein (E-Books mit InDesign CC: Die Profi-Anleitung für ePub, Mobi & Co.23. Januar 2014 von Yves Apel)

Danke schon einmal an alle, die sich die Zeit nehmen mir bei meiner Problemlösung zu helfen.

- Ich arbeite mit InDesign CC2018, Calibre und Sigil -

Einen schönen Abend und herzliche Grüße
Nicole
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Kai Rübsamen  M  p
Beiträge: 4521
19. Jun 2018, 10:27
Beitrag #2 von 6
Beitrag ID: #564411
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InDesign Printlayout zu epub/mobi


Hallo Nicole,

Antwort auf: Aktualisiere ich das Inhaltsverzeichnis, dann wird seltsamerweise der Inhalt aller Dokumentseiten gelöscht. Kann ich diesen fehlenden Textanker irgendwo anzeigen lassen?

Sicher, dass der Inhalt gelöscht wird oder hast du versehentlich ein Format mit Umbruchoptionen auf dem Text? Du kannst dir die fehlenden Anker nicht anzeigen lassen. Diese lassen sich aber per S&E und einzelnes Anspringen relativ leicht finden.

Antwort auf: Generell stellt sich mir die Frage ob es sinnvoll ist das Printlayout zu nutzen, um ein epub zu erstellen.

Ich habe das in diesem Jahr schon ca. 30x erfolgreich so gemacht. Ich nutze allerdings auch ein eigenes CSS.

Ob ein page-break-Befehl ignoriert wird oder nicht, ist eine Sache des Readers und nicht von InDesign. Die Safe-Variante ist, das Dokument an der entsprechenden Stelle zu teilen.

Antwort auf: Das aktuellste Buch scheint ja von 2014 zu sein

Und ist auch in 2018 noch aktuell ;-)
Gruß Kai Rübsamen
_______________________
als Antwort auf: [#564406] Top
 
Nice p
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19. Jun 2018, 13:15
Beitrag #3 von 6
Beitrag ID: #564414
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InDesign Printlayout zu epub/mobi


Hallo Kai,
vielen Dank für deine Antwort.

Guter Tipp mit dem falschen Format und den Umbruchoptionen – das war es aber leider nicht. Wie ich per S&E fehlende Anker finden kann, weiss ich leider nicht. Ich werde google dazu aber nochmal befragen.

Ein eigenes CSS ist vermutlich sinnvoll. Vielleicht sollte ich damit anfangen. Ich verstehe nur nicht warum Word offenbar einen besseren (vielleicht, weil einfachereren??) Quellcode ausgibt als ein professionelles Satzprogramm.

Danke für den Hinweis zu den page-breaks. Dann teile ich das Dokument wohl am besten in einzelne Dokumente auf. In erster Linie betrifft das ja nur die Titelei und am Ende die Danksagung.

Das Buch von Yves Apel liegt inzwischen auch vor mir. :-)

Vielen Dank für deine Hilfe, Kai!
Herzliche Grüße
Nicole
als Antwort auf: [#564411] Top
 
Kai Rübsamen  M  p
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19. Jun 2018, 14:27
Beitrag #4 von 6
Beitrag ID: #564416
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InDesign Printlayout zu epub/mobi


Hallo Nicole,

beim Aktualisieren des IHVs werden keine Texte gelöscht. Das lässt sich sicher recht einfach beheben.

Antwort auf: Ich verstehe nur nicht warum Word offenbar einen besseren (vielleicht, weil einfachereren??) Quellcode ausgibt als ein professionelles Satzprogramm.

Ich habe mir länger kein Word-HTML mehr angesehen, gehe aber davon aus, dass ein aktuelles InDesign einen weit besseren Quellcode liefert! > Wir reden von Struktur, nicht Formatierung ;-)

Antwort auf: In erster Linie betrifft das ja nur die Titelei und am Ende die Danksagung

Bei mir liegt jedes Kapitel in einer eigenen Datei.

Antwort auf: Ein eigenes CSS ist vermutlich sinnvoll. Vielleicht sollte ich damit anfangen.

Das eigene CSS hat zwei Vorteile:
1. Es ist viel kürzer und übersichtlicher als die InDesign-Variante …
2. Es ist weniger fehleranfällig und funktioniert dadurch auf mehr Readern …

Wenn du möchtest, kannst du mir dein Dokument gerne mal zuschicken. Ich rate, dass ich deine Fehler finde :)
Gruß Kai Rübsamen
_______________________
als Antwort auf: [#564414]
(Dieser Beitrag wurde von Kai Rübsamen am 19. Jun 2018, 14:28 geändert)
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Nice p
Beiträge: 231
21. Jun 2018, 18:07
Beitrag #5 von 6
Beitrag ID: #564457
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InDesign Printlayout zu epub/mobi


Hallo Kai,

vielen Dank für deine Antwort. Stimmt, die Kapitel muss ich dann natürlich auch noch in einzelne Dokumente splitten. Das hatte ich nicht bedacht. Hm, das sind dann doch etliche Einzeldokumente bei einem Roman.


Zitat Wenn du möchtest, kannst du mir dein Dokument gerne mal zuschicken. Ich rate, dass ich deine Fehler finde :)


Oh, das ist ein tolles Angebot! Aber ich möchte deine Zeit nicht übermaßen beanspruchen. Außerdem hat mich jetzt der Ehrgeiz gepackt den Fehler selbst zu finden. ;-) Sollte ich doch daran verzweifeln, komme ich gern auf dein Angebot zurück. Vielen Dank! Wenn ich den Fehler gefunden habe, poste ich hier natürlich auch die Lösung.

Viele Grüße und danke nochmal!
Nicole
als Antwort auf: [#564416] Top
 
Kai Rübsamen  M  p
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21. Jun 2018, 21:38
Beitrag #6 von 6
Beitrag ID: #564459
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InDesign Printlayout zu epub/mobi


Antwort auf: Hm, das sind dann doch etliche Einzeldokumente bei einem Roman.


Ich mach das so:
1. Ich mappe alle Kapitel auf die entsprechenden Tags u. kontrolliere das HTML ohne zu splitten.
2. Die Titelei und der Appendix sind immer wurstelei, weil dort meist die Formate fehlen und viele Sachen passieren. Das liegt bei mir in einem Artikel, weil ich dann nicht jedes Mal das ganze Buch exportieren muss.
3. Wenn Titelei und Kapitel passen, erst dann setzen ich den Haken bei "Dokument teilen"
Gruß Kai Rübsamen
_______________________
als Antwort auf: [#564457] Top
 
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