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native App VS. HTML5

derjoscha
Beiträge gesamt: 128

24. Mär 2014, 15:04
Beitrag # 1 von 7
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Hallo Kollegen,

vielleicht mach ich gerade ein "grosses Fass" auf mit meiner Frage… aber ich suche nach Argumenten, bzw. einigermassen Objektiven Infos.

Mein Kunde veröffentlicht ca. alle 5 Wochen ein kostenloses kleines Magazin in seinem dazugehörigen Kiosk.
Das ganze ist nur für iPad produziert und erhältlich.

Der Kunde plant in naher Zukunft sein Magazin (auch andere) in HTML5 produzieren zu lassen.

Hauptargument:
Die Downloadzahlen sind nicht besonders gut…
Die Leute wollen nicht dauernd eine App installieren um etwas zu lesen. Sie wollen einfach nur auf den Link klicken und dann das Magazin sehen.

Ich persönlich sehe das anders.
- ich glaube nicht dass die Installation der App (für diejenigen die den Kiosk nicht eh schon haben) ein Hindernis ist

- die Leserschaft kommt aus dem IT-Bereich. Also in meinen Augen technikfreudige Leser die sich daran nicht stören eine App zu installieren.

- ich denke es ist eher ein Hindernis immer online sein zu müssen um die HTML5 Variante zu haben

- ich denke dass eine "standard"-HTML5 Lösung nicht "schön" genug ist (anspruchsvoller Kunde) und eine handgemachte schöne Lösung zu teuer ist

- ich denke dass HTML5 derzeit einfach nicht so coole Features hat wie meine native App

usw.

Wie denke Ihr darüber?
Wie ist der Trend? Wie ist die Stimmung zu diesem Thema?

Ich bin sehr neugierig…

Danke Euch
Joscha
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native App VS. HTML5

mguenther
Beiträge gesamt: 1539

24. Mär 2014, 16:00
Beitrag # 2 von 7
Beitrag ID: #525330
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Hallo Joscha,

ja, interessante Frage und ich habe schon viel dazu referiert und geschrieben.

Meines Erachtens hat die HTML5 App ein Haupthindernis: Den Vertriebsweg.
Außer amazon erlaubt keiner der großen App Store Anbieter derzeit, Web Apps einzustellen. Und der Hauptsuchweg für Apps ist nun mal der App Store. Für große Marken wie NYT und DER SPIEGEL mag das anders sein, da die Marke bekannt und vertrauenswürdig ist - letzteres bei Bezahlinhalten ein großes Hindernis.

Technisch kann man mit Web Apps schon viel machen, offline geht mit Einschränkungen auch, was meist sogar kein großes Hindernis ist, da offline auch geht. Browserkompatibilität (Stichwort alter IE) ist eher ein Hindernis.

Und Effekte kann man mit HTML5 genauso gestalten. Wenn die Inhalte in der nativen App eh schon HTML5 (wie bei App Studio) sind, dann sogar 1:1 umsetzbar.

Gruß
Matthias


Vorschlag einer CreativePro Suite (ohne Miete): http://www.planetquark.com/2017/05/18/the-non-rental-suite/Kompendium für agiles Publishing, Storytelling, digitale Haptik etc.: http://goo.gl/XzCy8e


als Antwort auf: [#525322]

native App VS. HTML5

derjoscha
Beiträge gesamt: 128

24. Mär 2014, 16:28
Beitrag # 3 von 7
Beitrag ID: #525335
Bewertung:
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Hallo Matthias,

vielen Dank für Deine Meinung und Einschätzung…

Der Vertriebsweg wäre hier wohl nicht das Thema.
Auf der Internetseite des Kunden gäbe es einen link zur HTML-Ausgabe.
Der Kunde will keine App im herkömmlichen Sinne.
Nur einen Link…

Ich weiss halt auch noch nicht wo es hingehen soll wenn überhaupt HTML5.
Soll es eine "handgemachte" Lösung sein?
Ich denke die wird unbezahlbar sein.
Also eine "fertige" Lösung. aber da gibt's auch wieder tausend Anbieter (1000grad etc.)

Ich häng da irgendwie in der Luft. (aber da kannst Du mir auch nicht helfen :-) )

Danke also
Joscha


als Antwort auf: [#525330]

native App VS. HTML5

mguenther
Beiträge gesamt: 1539

25. Mär 2014, 00:00
Beitrag # 4 von 7
Beitrag ID: #525364
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Hallo Joscha,

mit "Vertriebsweg" meine ich nicht nur einen Verkaufsweg. Die Leser deines Auftragsgebers müssen die Web App ja finden. Apps werden heutzutage fast nur im App Store gesucht, das ist ja schon fast ein Reflex ("Gibt es eine App dafür?"). Und dein Auftraggeber sollte sich ja nach seinen Kunden richten?

Web Apps kann man vielfältig erzeugen, der Unterschied zwischen mobiler Webseite und Web App ist ja fließend. Eine Web App, die genauso wie eine native App aussieht und sich verhält, ist bestimmt nicht günstig zu erstellen. Hängt aber auch stark von den Effekten ab, Flippage, Übergänge, Slideshows, 360°, Scrollelemente, Filme, Hintergrund Audio, Explosionen, Anmationen, WebGL, all das geht ja per HTML5 (modernen Browser vorausgesetzt).

Soll es denn eine Web App auch für Desktop Browser werden oder nur für Mobilgeräte?

Gruß
Matthias


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als Antwort auf: [#525335]

native App VS. HTML5

derjoscha
Beiträge gesamt: 128

25. Mär 2014, 06:44
Beitrag # 5 von 7
Beitrag ID: #525366
Bewertung:
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Guten Morgen Matthias,

die "Web-App" soll auf Desktop und mobilen Geräten laufen.

Interaktivitäten sind bisher Filme, Slideshows, Audio, HTML-Inhalte und scrollable Text.

Bis dann
Joscha


als Antwort auf: [#525364]

native App VS. HTML5

mguenther
Beiträge gesamt: 1539

25. Mär 2014, 12:59
Beitrag # 6 von 7
Beitrag ID: #525397
Bewertung:
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Hallo Joscha,

macht es natürlich (technisch) schwierig, da so viele unterschiedliche Webtechnologien zum Einsatz kommen. Android und iOS nutzen ja beide (noch) Webkit, (ältere) IE sind hier immer das Problem.

Doofe Frage, warum denn keine mobile Website? Wie bei Web Apps müsste man je eh wahrscheinlich eine für große DisplayPorts und eine für kleine entwerfen. Oder - um ein Buzzword in den Raum zu werfen- eine adaptive oder responsive Site? Macht es nicht einfacher oder billiger, ist aber vielleicht vom Skillset bei Euch eher zu realisieren?

Wenn offline Nutzung (was heutzutage die meisten mobile Geräte fast nie sind, daher würde ich das ignorieren) ein Thema ist, dann würde ich dir trotz offline-Fähigkeit einer Web App zu einer nativen App raten. Vielleicht dem Auftraggeber eine Vorteil/Nachteil Betrachtung vorlegen und Prioritäten setzen lassen? Dann entscheidet sich das Format wahrscheinlich von alleine.

Gruß
Matthias


Vorschlag einer CreativePro Suite (ohne Miete): http://www.planetquark.com/2017/05/18/the-non-rental-suite/Kompendium für agiles Publishing, Storytelling, digitale Haptik etc.: http://goo.gl/XzCy8e


als Antwort auf: [#525366]

native App VS. HTML5

Yves Apel
  
Beiträge gesamt: 1724

25. Mär 2014, 15:33
Beitrag # 7 von 7
Beitrag ID: #525420
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Hallo,

nach der Pleite mit Adobe wird für mich persönlich gerade wieder der Baker Framework sehr interessant. Gerade mit in5 und/oder Hype sind einige Sachen möglich (Hype da gute Adobe EA alternative und mit vielen kleinen nützlichen Funktionen und reaktivem Support). Die Preise sind dabei auch erschwinglich, auch wenn die Workflows noch etwas Nerdy sind.

Es bleibt zwar auch Luft nach oben. Doch was Adobe in letzter Zeit, funktionell mit der DPS anstellt ist auch nicht besser. Nativer Android Viewer am A**** kann ich da nur sagen. Eher ein Viewer Lite mit Bug Einlage und großem TamTam drumherum. Und die Plugins haben auch schon länger keine bahnbrechenden Neuerungen erlebt.

Beste Grüße
Yves



yves-apel.eu


als Antwort auf: [#525397]
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Aktuell

Veranstaltungskalender

Hier können Sie Ihre Anlässe eintragen, welche einen Zusammenhang mit den Angeboten von HilfDirSelbst.ch wie z.B. Adobe InDesign, Photoshop, Illustrator, PDF, Pitstop, Affinity, Marketing, SEO, Büro- und Rechtsthemen etc. haben. Die Einträge werden moderiert freigeschaltet. Dies wird werktags üblicherweise innert 24 Stunden erfolgen.

pdf-icon Hier eine kleine Anleitung hinsichtlich Bedeutung der auszufüllenden Formularfelder.

Veranstaltungen
25.01.2021 - 26.01.2021

Digicomp Academy AG, Bern oder Zürich
Montag, 25. Jan. 2021, 08.30 Uhr - Dienstag, 26. Jan. 2021, 17.00 Uhr

Kurs

In diesem Basic-Kurs lernen Sie das Wichtigste über den Aufbau und die Funktionsweise von Photoshop. Zusammen mit den notwendigen Grundlagen von Farbenlehre bis Bildauflösung lernen Sie zudem die kreativen Möglichkeiten von Photoshop kennen.

Dauer: 2 Tage
Preis: CHF 1'400.–

Ja

Organisator: Digicomp Academy AG

Kontaktinformation: Kundenberater-Team, E-Mailkundenberatung AT digicomp DOT ch

digicomp.ch/d/PHOTM1

Veranstaltungen
25.01.2021 - 26.01.2021

Digicomp Academy AG, Zürich oder virtuell
Montag, 25. Jan. 2021, 08.30 Uhr - Dienstag, 26. Jan. 2021, 17.00 Uhr

Kurs

Im Kurs lernen Sie die Schritte vom Import des Rohmaterials bis zum fertig exportierten Clip kennen. Dazu zählen die Materialverwaltung, das Trimmen für Roh- und Feinschnitt, Blenden, Titel und Effekte und eine Übersicht über die wichtigsten Formate.

Preis: CHF 1'700.-
Dauer: 2 Tage

Ja

Organisator: Digicomp Academy AG

Kontaktinformation: Kundenberater-Team, E-Mailkundenberatung AT digicomp DOT ch

digicomp.ch/d/AP6

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