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praktische Erfahrung mit Eye-One - GretagMacbeth

Prometheus
Beiträge gesamt: 11

26. Jul 2004, 12:55
Beitrag # 1 von 7
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Hat jemand praktische Erfahrung mit Eye-One - GretagMacbeth?
Vielleicht sogar in Verbindung mit Color Gate RIPs.
Taugt das Gerät was?
Was bringt die Zusatzsoftware Eye One match, die man separat kaufen muss?
Wie genau sind die Linearisierungen bzw Profilierungen?

Grüße,
Prometheus
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praktische Erfahrung mit Eye-One - GretagMacbeth

loethelm
  
Beiträge gesamt: 6029

26. Jul 2004, 13:11
Beitrag # 2 von 7
Beitrag ID: #99402
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Hallo,

bei dem Gerät handelt es sich um ein Spektral-Photometer, welches zum ausmessen von Testcharts dient. Es tagt dafür sehr gut, wenn auch nicht ultrakomfortabel, da man ja von Hand messen muss. Wer dies nur gelegentlich macht, ist damit Preis/Leistungsmäßig gut bedient. Wer mehrmals pro Woche messen muss, sollte über ein automatisches Gerät wie ein Spectrolino mit Spectroscan nachdenken.

Falls ein ColorGateRip das Eye-one ansprechen kann, sollte es funtionieren. (Weiß ich aber nicht).

Eye-One Match ist zur Profilerstellung gedacht und unterstützt den Anwender bei den einzelnen Schritten. Ist das ColorGateRip in der Lage selbst profiele aufgrund von Messwerten zu erstellen, ist die Software für diesen einen Anwendungsbereich unnötig. Weiterhin gibt es auch alternativen die teilweise preiswerter sind.
Wie die Profilierungen sind ergibt sich aus den Spezifikationen für ICC-Profile bei http://www.color.org
Die Güte der Profile hängt von der Profilerstellungssoftware, der korrekten Vermessung, der händischen Nachbearbeitung und vom Messgerät ab.
Die Linearisierungen können im RIP erstellt werden, falls dieser dazu in der Lage ist.

Grüße

Loethelm



als Antwort auf: [#99394]

praktische Erfahrung mit Eye-One - GretagMacbeth

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 19136

26. Jul 2004, 13:22
Beitrag # 3 von 7
Beitrag ID: #99405
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Hallo Prometheus,

gerade noch da, jetzt schon hier, du machst ja Rundumschläge ;-)

Du meinst sicherlich das EyeOne pro, also nicht die Display Variante, oder?

Das ist fein, man muss sich nur bei Chart Messungen eine Gewisse Routine erarbeiten, damit man
a) in gleichmässiger Geschwindigkeit misst
b) das gerät nicht verkanntet
c) wenn's hakt, gleich absetzen oder zurückscannen, damit definitiv eine falsch-Messung zustande kommt. Ich hatte schon den Fall, das es eifach weiterging, obwohl zu sehen war, das Mist gemessen worden war, aber die Anzahl der Felder hat gestimmt und deshalb war's für die Software erstmal ok.

Colorgate kenn' ich nicht.

Für Printmessungen ist es Klasse, ausser man misst tagein tagaus, aber es gibt inzwischen von Colorsolutions auch ein XY-Tisch für das EyeOne, so das es quasi wie das Spektrolino funktioniert.

Bei der Durchlichtmessung (Monitorkalibreirung) hat es ein Problem mit dem Schwarz, da differenziert es nicht mehr ordentlich, aber das machen wohl alle Spektralphotometer. So Tricks, wie Densitometer, die, wenn sie innerhalb der normalen Messzeit keine Photonen wahrnehmen, einfach warten bis ein bestimmtes Quantum eingetrudelt ist, und dann über die 'Belichtungszeit' die Dichte hochrechnen, scheint es nicht zu geben.

Match, das wenn ich mich recht entsinne, fürs registrieren freigeschaltet wird, ist in erster Linie ein Spar-Monitorkalibrationstool, wenn's einem reicht, kann man damit sicherlich auch Arbeiten, zumindestens kann man damit mal Anfangen um dann bei Bedarf auf Basiccolor Display oder Profilemaker umzusteigen.

Die Linearisierungen bzw. Profile sind so genau, wie es die Technik und der workflow hergibt. Das muss aber nicht immer ausreichend sein, unterscheidet aber die verschiedenen Spektralphotometer nicht, in bestimmten Farbbereichen ist das Auge eben mit einem Delta E von 1-3 nicht zufrieden, vor allem, bei der Grauachse oder wenn das delta C von einem extrem zum anderen schwankt.

Fies ist auch, wenn eben die Geräte nicht stabil sind und die Software keine vorgeschaltete Gerätekalibrierung zulässt, auf die dann erst die Proofprofile aufsetzen.

Wenn du größeres vorhast sei dir das 4.

http://www.digitalproof-forum.de/

empfohlen.

Da ist alles anwesend was von den Herstellern Rang und Namen hat (zumindestens in Richtung Offset- und Tiefdruck-Proof, und wie ich gerade sehe, auch Colorgate) und auch einiges an Anwendern die ordentlich nachhaken und in den Wunden herumbohren ;-)
Aber auch die Diskussionsrunden mit mehreren Entwicklern der Programme haben einen hohen informations und Unterhaltungswert, wenn die sich gegenseitig ihre Marketing Behauptungen auseinanderpflücken.

MfG

Thomas


als Antwort auf: [#99394]

praktische Erfahrung mit Eye-One - GretagMacbeth

Prometheus
Beiträge gesamt: 11

27. Jul 2004, 12:07
Beitrag # 4 von 7
Beitrag ID: #99607
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Hi zusammen,
ja ich muss zu meiner Schande gestehen, daß ich dieses Forum
erst vor kurzem und durch Zufall gefunden habe. War sonst immer
auf dem de.comp.text.dtp des t-online servers. Der gibt nur leider nicht sehr viel her.
Ich bin sehr erfreut, endlich mal eine anständiges Forum gefunden zu haben und werde ordentlich mitlesen und diskutieren.

Ich meine das Eye One Pro. War bei einem unserer neuen Drucker dabei. Leider haben wir nur die Hardware des Eye one. Die Software muss separat freigeschaltet werden, was mal wieder typisch ist.
Hab mich mal schlau gemacht. Color Gate hat in der neuen 4er Version, die wohl nächsten Monat auf den Markt kommt ein Linearisierungs und Profilierungstool dabei.
Bin gespannt wie das funzt.

Nur durch freischaltung der Software Eye One Match kann ich also auch meine Bildschirme und Scanner kalibrieren. Wollen wir in der nächsten Zeit uns aber nicht zulegen, da total überteuert. Leider...
Ich hoffe, daß es ein Freewaretool zur Monitorkalibrierung mit Eye One gibt. Tja, Träume sind halt was schönes.
Ausserdem finde ich es sehr verwirrend, daß dieses Eye One Pro keine Anleitung mitliefert, nichtmal als PDF auf der CD. Eigenartig.
Entweder wird hier mal wieder an allen Ecken und Enden gespart, oder es ist Narrensicher.

Aber nochmal ne ganz doofe Frage, die wahrscheinlich so abwegig ist, daß ich darauf im Web noch keine Antwort gefunden habe.
Für unsere Siebdruckabteilung muss ich manchmal angelieferte Farbmuster klassifizieren.
Kann ich das Eye One dazu benutzen, mir die CMYK Werte einer beliebigen Vorlage anzeigen zu lassen? Dazu brauche ich aber wohl eher ein Densitometer, oder?

Also,
vielen Dank vorab an Euch beide,
ich werde dann wohl mal einen Erfahrungsbericht tippen, falls es jemanden interessiert und wenn mein Chef das Ding endlich mal rausrückt...

GreetinxX, Prometheus


als Antwort auf: [#99394]

praktische Erfahrung mit Eye-One - GretagMacbeth

X-File
Beiträge gesamt: 157

10. Aug 2004, 15:05
Beitrag # 5 von 7
Beitrag ID: #102093
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> Leider haben wir nur die Hardware des Eye one. Die Software muss separat freigeschaltet werden

Hast Du schon versucht, Dein i1 unter http://www.gretagmacbeth.com/ zu registrieren? Danach kannst Du Dich einloggen und alle Programme, für die Dein i1 freigeschaltet ist, runterladen.

> Für unsere Siebdruckabteilung muss ich manchmal angelieferte Farbmuster klassifizieren.
> Kann ich das Eye One dazu benutzen, mir die CMYK Werte einer beliebigen Vorlage anzeigen zu lassen?

Jein :-)
Das geht mit EyeOne-Share (ist Freeware, sollte also definitiv auch mit Deiner Version funken).
Aber da man in CMYK nicht messen kann (nur RGB / Lichtfarben) mußt Du im Programm angeben, nach welchem Profil in CMYK umgerechnet werden soll.
Das heißt aber auch, daß Du bei ISOcoated andere CMYK-Werte bekommst, als bei ISOuncoated.
Du mußt also vorher wissen, wie's weiter geht.

X-File


als Antwort auf: [#99394]

praktische Erfahrung mit Eye-One - GretagMacbeth

Prometheus
Beiträge gesamt: 11

20. Aug 2004, 18:29
Beitrag # 6 von 7
Beitrag ID: #104248
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>>Hast Du schon versucht, Dein i1 unter http://www.gretagmacbeth.com/ >>zu registrieren? Danach kannst Du Dich einloggen und alle >>Programme, für die Dein i1 freigeschaltet ist, runterladen.

türlich hab ich das gemacht, da hab ich ja auch das Eye One Share
runtergeladen...
was mir fehlt ist ein seperates Programm um Linearisierungen und
Profilierungen erstellen zu können.

>>Das heißt aber auch, daß Du bei ISOcoated andere CMYK-Werte >>bekommst, als bei ISOuncoated.

:-)

Hab mittlerweile mal ein wenig testen können und musste feststellen,
das die gemessenen Werte ziemliche Abweichungen haben, aber recht
brauchbar sind.

Grüße,
Prometheus


als Antwort auf: [#99394]

praktische Erfahrung mit Eye-One - GretagMacbeth

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 19136

20. Aug 2004, 21:41
Beitrag # 7 von 7
Beitrag ID: #104273
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Hallo Prometheus,

> was mir fehlt ist ein seperates Programm um Linearisierungen und
> Profilierungen erstellen zu können.

Eben. Dazu kaufst du entweder eine eyeone share Lizenz nach (hab' \aber keine Ahnung ob die sowas einzeln herausrücken, mein Eyeone war auch in einem Bundle ohne Eyeone share).
Somit funktioniert die Monitor und Drucker Profilierung nicht. Man kann es nur als Mess- und Farbvergleichs-Tool benutzen.

Für die Profile kommen dann Profilemaker 5 oder Basiccolor in Frage.
Wobei Profilemaker eher das Rundumpaket mit entsprechendem Basispreis darstellt, Basiccolor sich mit seinen Modulen besser auf das anpassen lässt, was man konkret braucht. Heidelberg hat mit Print open auch noch was am Start, das heißt aber wohl jetzt auch anders (Prinect Profile Toolbox).


> Hab mittlerweile mal ein wenig testen können und musste feststellen,
> das die gemessenen Werte ziemliche Abweichungen haben, aber recht
> brauchbar sind.

Wie denn, wo denn, was denn?

MfG

Thomas


als Antwort auf: [#99394]
(Dieser Beitrag wurde von Thomas Richard am 23. Aug 2004, 21:58 geändert)
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