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Print/Bildbearbeitung - Photos, Layout, Design
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Anonym
Beiträge gesamt: 22827

27. Jun 2003, 15:52
Beitrag # 1 von 6
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Hallo,
ich habe eine postscript-datei aus meinem indesign-dokument rausgerechnet und die dann durch den distiller gejagt um ein pdf zu erhalten. hat irgendwie nicht gefunzt und er hat mir ne fehler-datei angelegt, in der so was in der art stand:
%%[ Error: Helvetica not found. Font cannot be embedded. ]%%
%%[ Error: invalidfont; OffendingCommand: findfont ]%%
ich habe aber nie Helvetica in meinem dokument benutzt.
komisch ist auch, das wenn ich preflighte er mir anzeigt, das 12 schriften verwendet werden aber nur eine eingebettet ist. wie kann ich alles einbetten und wie bekomme ich das mit der helvetica hin.

Thanx Thomas
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Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

27. Jun 2003, 16:01
Beitrag # 2 von 6
Beitrag ID: #41543
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Thomas,

dieses "Problem" war bereits diverse Male Gegenstand der Diskussion.
Professionelle Layout-Programme nutzen Standardfonts wie "Helvetica", Times-Roman" oder "Courier" für interne Zwecke, um aus diesen bestimme Informationen zu extrahieren.
Man hat sich bewußt für diese Fonts entscheiden, weil sie auf jedem PostScript-Ausgabegerät dieser Welt zu finden sind. Da man davon ausgeht, dass sie auf jedem Gerät zu finden sind, macht man sich nicht die Mühe diese in den PostScript-Code zu integrieren zumal sie in diesem Fall ja nicht für die Wiedergabe von Seiteninhalten benutzt werden.
Leider hat sich jedoch Adobe entschieden mit Acrobat 4 beginnend nicht mehr die vier Helvetica- und Times-Roman Schnitte mit auszuliefern. Somit stehen sie dem Acrobat Distiller nicht zur Verfügung.
Die Lösung des Problem ist, sie nachträglich bereitzustellen indem man sie entweder in den Acrobat-eigenen Fontordner kopiert oder per eingerichteten Schriftordner in den Zugriff stellt.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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als Antwort auf: [#41541]

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Anonym
Beiträge gesamt: 22827

27. Jun 2003, 16:57
Beitrag # 3 von 6
Beitrag ID: #41555
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Danke das war sehr ausführlich. da die schrift aber in einem logo war, habe ich das problem anders gelöst. einfach gerastert ;-)

Da du sehr wissend scheinst, vielleicht kannst du meinem kollegen (thorsten)auch bei seinem problem helfen. und zwar geht es darum, dass in zwei verschiedenen textfeldern die schrift fetter bzw. schmaler dargestellt werden (aber erst bei der ausgabe in pdf über postscript) obwohl die gleiche schriftart verwendet wird. dazu kommt das eine zeile, total willkürlich, weiss hinterlegt wird.
das komische ist, verschiebt man das textfeld in einen anderen bereich der seite tritt selbiges an einer anderen stelle des textfeldes auf. ziemliche dumme sache.

schön wenn du darauf auch eine lösung hättest.

thanx thomas


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Haeme Ulrich
Beiträge gesamt: 3102

27. Jun 2003, 22:08
Beitrag # 4 von 6
Beitrag ID: #41600
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Habe für Thorsten eine Lösung parat.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich
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als Antwort auf: [#41541]

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Anonym
Beiträge gesamt: 22827

28. Jun 2003, 16:05
Beitrag # 5 von 6
Beitrag ID: #41660
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Sorry, noch mal zu dem Schriftproblem.
Ich habe jetzt noch mal das ganze Dokument (100 Seiten) rausgelassen und es kam wieder der Fehler, das Helvetica fehlt.
Jetzt ist die Frage wie komm ich an die Helvetica ran. Ich dachte immer das wäre eine Systemschrift!? Aber bei mir gibt's die nicht und im Netz finde ich nur Lizenspflichtige Helvetica-Schnitte????

Hab ich irgendwas verpasst??
Danke Thomas


als Antwort auf: [#41541]

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Haeme Ulrich
Beiträge gesamt: 3102

1. Jul 2003, 00:35
Beitrag # 6 von 6
Beitrag ID: #41938
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Was passiert, wenn Du mal TESTWEISE den Distiller so einstellst, dass er die PDF-Datei trotz fehlender Schrift erstellt (Warnen und weiter im Bereich Schriften, aber dann wieder zurück stellen, am besten dan einter temporären Jobopitons-Datei machen). Dann die PDF-Datei mit PitStop oder Acrobat 6.0 Professional prüfen und schauen, wo die Helvetica genau fehlt.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich
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als Antwort auf: [#41541]
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Veranstaltungen

Hier können Sie Ihre Anlässe eintragen, welche einen Zusammenhang mit den Angeboten von HilfDirSelbst.ch haben. Die Einträge werden moderiert freigeschaltet. Dies wird werktags üblicherweise innert 24 Stunden erfolgen. pdf-icon Hier eine kleine Anleitung.

Veranstaltungen
26.09.2018

Hochschuloe der Medien, Stuttgart
Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

Vertrag

Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

Nein

Organisator: IDUG Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

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Donnerstag, 27. Sept. 2018, 17.30 - 20.00 Uhr

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