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3 Lesezeichen für icc

ICC-Graustufen in der Ausgabevorschau
Auch mit einem Graustufen-Profil versehene Objekte werden bei Ausgabe(simulation) auf CMYK in CMYK umgesetzt. Das ergibt dann in der Tat in der Regel eine Nutzing aller vier Farbkanäle für die div. Grauwerte. Nicht wünschenswert, aber so ist die ICC-Architektur gestrickt.

Daumenregel: keine Graustufen-Quellprofile in druckfertigen Dateien für konventonelle (CMYK-) Druckverfahren. Bei vorhandenem OutputIntent (bei PDF/X-Dateien regelmäßig erforderlich) sind Graustufenobkekte durch das Zielprofil mit charakterisiert.

In Deinem Fall kann man daher das Graustufen-Quellprofile einfach entfernen/dekalibrieren (geht u.a. mit Acrobat Pro oder mit pdfToolbox).

Weicht ein vorhandenes Graustufen-Quellprofil deutlich vom Zielprofil ab, müsste man zuãchst in ein passendes Grau umrechnen. Da gibt's ziemlich sicher auch ein paar Möglichkeiten, die aber u.U. etwas kompliziert werden... Mit pdfToolbox kann man sich aber auf recht unkomplizierte alle übrigen Objekte unverändert erhalten und die Graustufen-Objekte sinnvoll in passende "profil-lose" Graustufen-Objekte umrechnen lassen.

Olaf
...
olaflist
24. Jan 2010, 16:52
GaMapICC: OS X GUI für Argyll DeviceLink Tools
Moin allerseits,

... jetzt muss ich dann doch mal ein paar Dinge klarstellen:

Antwort auf [ Thomas Richard ] Klaus Karcher hat den Commandline Tools von Graeme Gill eine Bedienoberfläche verpasst:

http://digitalproof.info/gamapicc/

Das Droplet nimmt ein oder mehrere TIFFs (RGB und CMYK mit icc-Profil V2, keine ZIP Komprimierung) entgegen, erzeugt ein optimiertes Gamutmapping für den gewählten Ausgabefarbraum, und wendet dieses auf die Bilder an.

3 Strategien des Gamutmappings stehen zur Verfügung:
Quellprofilspezifisch (entspricht dem klassischen perzeptiven RI)
Bildspezifisch
Bildserienspezifisch

Die heute veröffentlichte Version ist noch nicht final, es gibt unter bestimmten Systemen noch Performance Einbrüche oder Abstürze.

[Soweit meine Übersetzung von Klaus Karchers Ankündigung in der Apple ColorSync Liste.]


.. soweit auch alles richtig. Vor allem bei CMYK-Ausgabeprofilen scheint es mit dem Hintergrundprozess "collink" noch einige Speicherverwaltungsprobleme zu geben. Sie führen dazu, dass der Prozess unglaublich langsam wird und eine menge Daten vom RAM auf die Festplatte auslagert. Manchmal stoppt der Prozess auch, da er vom System keinen weiteren Speicher bekommt. Graeme ist das Problem bekannt, wir haben bereits eine Reihe debugging-Versionen getestet, das Problem ist aber noch nicht gelöst. Mit RGB-Ausgabeprofilen sollte es keine Probleme geben: die ganze Prozedur nimmt dann ca. ein bis zwei Minuten pro Bild in Anspruch (inklusive bildspezifischen Gamutmapping). Weitere Performance-Verbesserungen sind in Planung.

Auch beim eigentlichen Gamutmapping gibt es noch einige Ungereimtheiten, die geklärt werden sollten. So ist mir z.B. bei hochgesättigten, dunklen Rot- und hellen Cyan-Tönen ein Zeichnungsverlust aufgefallen, der so nicht stattfinden dürfte.

Diese Bugs verhindern im Moment noch einen produktiven Einsatz, ich bin aber sehr zuversichtlich, dass sie bald gelöst sein werden -- die Richtung stimmt jedenfalls: Graemes Tools liefern genau das, was "konventionellem" ICC-Farbmanagement fehlt und ich denke/hoffe, das s derartige Funktionen in ein paar Jahren zum Standardrepertoire eines ordentlichen Colormanagement-Systems gehören werden.

Antwort auf [ Thomas Richard ] Jetzt noch ein bisschen was von mir...

Das Tool adressiert das leidige Problem des Gamutmappings in gewohnter Art, wobei völlig unabhängig vom tatsächlichen Bildinhalt vom großen in den kleinen Farbraum hineingerechnet wird.
Bei abs. oder rel. Farbmetrischem RI, ist das solange z.B. kein Problem, wo die Quellfarben trotz größerem Farbraums den Zielfarbraum nicht überragen, da dort in dem Fall kein Kappen zum Tragen kommt, aber bei perzeptiver Wandlung ist es ärgerlich, hoch gesättigte Farben quasi präventiv in den Zielfarbraum hineinzuzwängen um Platz für noch höher gesättigte Farben zu schaffen, die aber gar nicht vorkommen.


ok.

Antwort auf [ Thomas Richard ] So sind wahrscheinlich weit über 99% aller fotografierten Portraits mit sRGB abzuhandeln. Da dann mit gewohnter Technik mit Adobe RGB oder gar noch größeren Gamuts zu arbeiten, und dann noch Farben einzubüssen, dürfte gegenüber der direkten Verwendung des 'kleinen' sRGBs die weitaus größeren Verluste nach sich ziehen.


Das würde stimmen, wenn sRGB und AdobeRGB LUT-Profile wären. Da sie aber Matrix-Profile sind, findet das Gamut-Mapping ausschließlich im Ausgabeprofil statt. Und zwar mit "vorgebackenen" Gamut-Mappings: bereits der Hersteller der Profilierungssoftware hat entschieden, wie das aussieht, also welche Farben wie stark komprimiert werden sollen und ab wo geclippt wird (ja, ich spreche von clipping im perzeptiven Intent!) -- und zwar ohne das Bild oder den Quellfarbraum zu kennen. Das das nicht in allen Fällen zu optimalen Ergebnissen führen kann, dürfte jedem klar sein.

Hier setzt GaMapICC/ArgyllCMS ein: zuerst wird der Quellfarbraum analysiert, dann ein optimiertes Gamutmapping errechnet und in ein DeviceLink-Profil geschrieben und schließlich werden die Bilder damit konvertiert.

Dieses Gamutmapping kann entweder

- Quellprofilspezifisch sein (das heißt: der komplette Quellfarbraum wird in den Zielfarbraum "gequetscht". Diese Situation hat Thomas fälschicherweise als Standard-ICC-CM-Verhalten bezeichnet. Das Standard-Verhalten ist aber noch dumpfer, da es den Quellfarbraum nicht berücksichtigt (das Zielprofil berechnet sein Gamutmapping ohne das Quellprofil zu kennen)

- oder Quellbildspezifisch sein (optimal für Einzelbilder)

- oder Quellsequenzspezifisch sein (optimal für Serien von Bildern, die gleich behandelt werden sollen). In diesem Fall wird die Vereinigungsmenge aller Bild-Gamuts als Quelle für das Gamutmapping verwendet.

Klaus
...
KlausK
12. Okt 2008, 08:11
QXP 7.3 und ISO_coated_v2.icc
Hallo Jacky_Mauzi

willst Du mit Farbmanagement arbeiten? Damit meine ich: willst Du RGB-Daten in Quark platzieren und bei der Ausgabe ins PDF automatisch separieren lassen? Falls nein - falls du nur den klassischen CMYK-Workflow machen willst -, bist du mit einem anderen Ansatz besser bedient, nämlich den von PDFX-Ready (www.pdfx-ready.ch). Deren Philosophie ist es, in QuarkXpress mit dem klassischen CMYK-Workflow zu arbeiten und keinerlei Konvertierungen vorzunehmen. In der Konsequenz bedeutet das: platzierte CMYK-Daten werden ohne Konvertierungen ins PDF/X-3 geschrieben. Platzierte RGB-Daten werden als Fehler behandelt, die dazu führen, dass die PDF/X-3-Erstellung mit einer Fehlermeldung abbricht.

Hier eine Erläuterung von Obermayr dazu, und hier der Download der entsprechenden QuarkXpress-Output-Einstellungen.

Für den klassischen CMYK-Workflow halte ich diese Einstellungen für geeigneter als die von Obermayr, vor allem wenn ein geräteabhängiges PDF/X-3 erstellt werden soll (also in CMYK und ohne eingebettete ICC-Profile).

Weiter würde ich raten, sich vorher das Konzept der Job Jackets genau anzusehen. Ich persönlich finde die zwar mächtig aber auch schwierig. Ausserdem liefert Obermayr zwei Beispiel-Layouts mit, von denen eines nicht nur RGB konvertiert, sondern auch CMYK! Der Einsatz seiner Settings setzt deshalb grundlegende Farbmanagement-Kenntnisse voraus, sonst geht man Risiken ein.

Ausserdem würde ich vor einer Übernahme der Job Jackets von Obermayr erst die Basis anschauen und die Einstellungen alle zumindest einmal selbst durchmachen. Das erläutert er in seinem Artikel Farbe rein, Farbe raus. Wenn man das einmal begriffen hat, dann sind seine Job Jackets nicht mehr unbedingt erforderlich, da man sich die entsprechenden Einstellungen schnell selbst gemacht hat. Ausserdem versteht man danach, was die Einstellungen bewirken.

Das gewünschte Graustufen-Profil müsstest du über den Photoshop erhalten:
- Menü Bearbeiten - Farbeintstllungen
- Mehr Optionen
- Bei Graustufen im Pulldownmenü die Option "Graustufen-Einstellungen laden".
- Dort suchst du Iso coated v2.
- danach steht bei Graustufen: "Schwarze Druckfarbe - ISO Coated ...
- Nochmals auf das Pulldownmenü und jetzt die Option "GRaustufen speichern".
Damit hast du das gewünschte Graustufen-Profil, das letztlich nichts anderes darstellt als den Punktzuwachs aus ISOcoated v2. Das neue Profil zu den anderen Windows-ICC-Profilen legen, dann müsste es Quark finden.

Viele Grüße
Peter Linzenkirchner
...
Linzenkirchner
20. Aug 2007, 15:11
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