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Wie Modus 'indiziert' loswerden, damit ein Bild wieder per PS bearbeitbar wird?
Hallo,

Bilder im Modus Indiziert werden ja seit geraumer Zeit (AFAIR Photoshop CS3) nicht mehr per TouchUp Werkzeug in Photoshop geöffnet. Ich meine, das schon mal hinbekommen zu haben, komme aber gerade nicht mehr drauf, wie man sie in Acrobat Pro oder Pitstop oder PDFToolbox wieder in unindiziertes Material wandelt.

Mit Dank im voraus

Thomas...
Thomas Richard
6. Nov 2013, 17:48
MAC :: Adobe PDF aus InDesign CS drucken - benutzerdefinierte Groesse
Hallo Meggi,

ich hatte vor einigen Monaten ein Tutorial für CS5 auf http://www.indesign-world.com/...94be3a8bb522c-12.php veröffentlicht welches eine Lösung bietet den Adobe PDF Drucker wieder zu bekommen.

Es klappt auch noch immer für CS6.
...
Yves Apel
13. Mai 2013, 15:04
PDF mit zwei unterschiedlichen OIs...
hallo,

aus aktuellem Anlass möchte ich dieses Kuriosum potentiellen Tüftlern nicht vorenthalten.
Ich finde in einem PDF gleich zwei OutputIntents, die sich aber widersprechen:


"ISOcoatedv2_300%"

und

"FOGRA 27..."

(siehe screenshot)


Der Preflight meldet mir keine Probleme bei Prüfung auf PDF/x-3 als OI dann zuerst: "FOGRA 27...",

die Ausgabevorschau in Acrobat entscheidet sich für "ISOcoatedv2_300%", das findet sich dann auch beim Ausklappen des OI-Pfeils im Preflight?

Ich bilde mir mitunter ein, mich einigermaßen ausreichend auszukennen bezüglich Farbmanagement für Datencheck im Printbereich, aber da haut´s mich wirklich um, das hatte ich noch nie - zumindest nicht bemerkt - und ich frage mich:

Bin ich nur zu blöd, weil ich so etwas jetzt erst zum ersten Mal beobachte oder ist das kreatives Farbmanagement auf bislang unübertroffenem Niveau?


(Rücksprache mit Datenersteller findet noch statt, ich habe auch schon - nach einem Vorgespräch - konkrete Vermutungen. Wahrscheinlich bin ich nicht mal unschuldig wegen Überbratung aus Übertreibung statt "Beratung über"...)


Gruß,

Ulrich
...
Ulrich Lüder
28. Mär 2012, 14:53
pdf-x/1, 2, 3, 4
Bei allem Respekt - außer bei einer eher akademischen Untersuchung ist es wahrscheinlch nicht sehr spannend, ob ein System alle PDF/X-Spielarten beherrscht, sondern vielmehr, ob es die beherrscht, die ich benötige. Da dürfte PDF/X-2 oder PDF/X-5 in den seltensten Fällen dazu gehören. Und die Systeme, die diese beiden nicht unterstützen, sollte man nicht als ungenügend, sondern vielmehr als in der Regel praxisnah bezeichnen.

Bleiben also PDF/X-1a (auch das grundsätzlich existierende PDF/X-1 interessiert in der Praxis niemanden), PDF/X-3 und PDF/X-4 (sowie evtl. PDF/X-4p). Hier ist es sinnig zu schauen, was denn eigentlich der Unterschied zwischen den dreien ist....:

- PDF/X-1a: nur CMYK + Schmuckfarben; keine Transparenz/Ebenen/OpenType fonts/JPEG2000 usw.
- PDF/X-3: neben CMYK + Schmuckfarben auch ICC-basierte Farben; keine Transparenz/Ebenen/OpenType fonts/JPEG2000 usw.
- PDF/X-4: wie PDF/X-3; zusätzlichkeine Transparenz/Ebenen/OpenType fonts/JPEG2000 usw.
[zu PDF/X-4p: hier kann man das Zielprofil weglassen und statt dessen referenziern und ein gutes Megabyte an Dateigröße einsparen - sinnig für [kleine] Zeitungsanzeigen; obwohl von mir selbst mit lanciert leider noch nicht so richtig verbreitet....)

Zu PDF/X-3 gibt es (wie bereits erwähnt) seit 2003 eine frei verfügbare Testform namens Altona Test Suite (siehe www.eci.org). Wer PDF/X-3 kann, kann in der Regel auch PDF/X-1a. Wer an den ICC-basierten Farben in der Altona scheitert, aber sonst eine gute Figur macht, bekomt wahrscheinlich PDF/X-1a auf die Reihe.

Zu PDF/X-4 gibt es meines Wissens (noch) keine Testform. Das soll sich in den nächsten Monaten ändern (zumindest arbeite ich selbst daran mit...). Das Ganze wird dann Altona Test Suite 2 heißen und von ECI und bvdm auf den Weg gebracht werden. Interessante Infos heirzu gibt's bestimmt diese Woche Donnerstag und Freitag auf dem Print Media Production Forum in Stuttgart (vgl. www.print-media-production-forum.de ). Release-Datum kennen selbst die Macher noch nicht bzw. nicht genau, Nachfragen nach einem mehr oder weniger präzisen Datum werden regelmäßig abgeblockt. Wenn alles gut läuft, wird es vor der nächsten Tag-und-Nacht-Gleiche sein, wenn nicht, dann halt danach....

Olaf
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olaflist
30. Sep 2009, 00:39
Beschnittenes pdf druckt falsch
Ich habe ein bestehendes pdf beschnitten und mit "Speichern unter..." neu abgesichert. Wenn ich es nun zur Litho schicke wird das pdf zwar korrekt angezeigt, aber im Ursprungszustand geprooft, also was ich vorher abgeschnitten hatte ist jetzt wieder zu sehen. Hatte dieses Problem schon häufiger, auch der Litho scheint dieses Phänomen nichts neues zu sein. Wer hat eine Lösung?

Acrobat Distiller 6.02, OSX 10.4.5, Distillersettings sind abwärtskompatibel zu Acrobat 4
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Agent Orange
22. Feb 2006, 10:08
Quark CUPS Filter
Hallo Herr Obermayr,

Zitat Weiterhin wäre es möglich in den XPress Vorgaben einen anderen Font für die Infozeile zu verwenden - das muss allerdings ein PostScript-Font sein!

Sie sind ein Schatz. Das könnte die Lösung sein. Ein erster Test brachte keinen Fehler im Acrobat 9. Es muß tatsächlich ein PS-Font sein. Auf jeden Fall ein fettes Dankeschön. Ich werde das morgen in der Agentur mal auf anderen Rechnern testen, ob das mit echten jobs auch so funktioniert. Dann wäre ja alles in Butter und die ganze Aufregung umsonst. Dann wäre ja auch meine Intention mit der Investition in XPress 8 und der Nutzung des PDF-Exports erfüllt. Ich kann es noch gar nicht glauben. Hoffentlich klappt es so einfach.
...
Farbenhuhn
9. Feb 2009, 20:40
Desktruktiv agierende "allgemein empfohlene" Distiller-Settings
Hallo allseits,

letzte Woche bei einem Neukundenbesuch wurde ich auf ein Problem hingewiesen, das angeblich damit etwas zu tun hätte, daß verkleinert eingebaute Bilder in XPress oder InDesign zu kaputt gerechneter Ausgabe (Proof, Belichter, etc.) führen würde und erst das manuelle Prüfen aller platzierter Bilder und eine in Photoshop (!) parallel durchgeführte Skalierung und Einbauen mit 100% in der Layout-Software das Problem lösen würde.

Klang für mich komisch, ließ sich dann aber recht schnell eingrenzen.

Hausintern wurden dort mit Joboptions von pdfx-ready.ch PDFs erzeugt (Empfehlung irgendeines Trainers, der dort intern eine Schulung veranstaltet hatte):

    http://www.pdfx-ready.ch/index.php?show=399

Ich vermutete aufgrund der Beschreibung ein Problem mit Downsampling und nach Blick in die Joboptions traf mich dann auch fast der Schlag:

Die "PDFX-ready-coatedSheet_Dist7.joboptions" bspw. enthalten sowas hier:

Code
  /DownsampleColorImages true 
/ColorImageDownsampleType /Bicubic
/ColorImageResolution 300
/ColorImageDownsampleThreshold 1.33000
/EncodeColorImages true
/ColorImageFilter /DCTEncode
/AutoFilterColorImages true
/ColorImageAutoFilterStrategy /JPEG


Der Distiller ist hinsichtlich Downsample-Qualität ja eh schon nicht sonderlich berühmt. Aber daß allen Ernstes ein DownsampleThreshold von 1.33 vorgegeben und branchenweit empfohlen wird, ist schon arg. Immerhin wird damit ein Bild mit einer effektiven Auflösung von 401 dpi gnadenlos auf 300 dpi kaputtgerechnet (Aus 4 Pixeln 3 zu machen, kann nicht gut gehen!). Anhand dieser Einstellung war dann auch die Aussage bzgl. verkleinerter Platzierung im Layout-Programm klar. Bilder, deren eigentliche Auflösung bspw. 300 dpi betragen, überschreiten nach Skalierung auf bspw. 70% den kritischen Schwellwert von 400 (300 * 1,33) dpi und werden kaputtgerechnet.

Ich fand ja die Adobe-eigenen Standardvorgaben bzgl. DownsampleThreshold von 1.50000 schon immer reichlich gefährlich (weil alles unterhalb 2 nur zu Katastrophen führen kann, wenn Downsampling aktiviert wird) aber den Schwellwert dann auf 1.33 zu verringern und solche Joboptions allgemein zum Download anzubieten, ist dann wirklich ein starkes Stück.

Da mir nach Rücksprache mit einer der betreuenden Lithos (Vorstufe von einer der größten Druckereien in D) versichert wurde, daß das mit dem "skalierten Einbauen" von Bildern ein allgemeines Problem sei (sprich anscheinend branchenweit bzw. überall PDFs mit derlei hinsichtlich Downsamplung extrem gefährlichen Joboptions erzeugt werden), wollte ich jetzt mal hier nachfragen, weil ich nach wie vor kaum glauben kann, daß diese Problematik nicht allgemein bekannt ist?

Bei mir kommen jedenfalls grundsätzlich keine Joboptions zum Einsatz, bei denen der DownsampleTreshold nicht auf mindestens 2.0 gesetzt ist (dito mit dem ImageMemory-Parameter, der sich zwar nicht qualitativ aber teils recht drastisch von der Performance herr auswirkt).

Wie seht Ihr das so? Ach ja, und falls das in der Vergangenheit schon Thema gewesen sein sollte, bitte auf passende Threads hinweisen. Hab bei Vorrecherche per Google jedenfalls nichts Erhellendes finden können...

Gruss,

Thomas
...
Thomas Kaiser
13. Mai 2007, 15:36
Quark 8: native Transparenzen?
Antwort auf [ Polylux ] Die nativen Transparenzen brauche ich doch normalerweise nur für die Ausgabe auf einer Adobe PDF Print Engine



Hallo Herr Nagel,

da möchte ich aber auch heftigst widersprechen.
Die Erzeugung und der Versand von PDF-Dateien, die noch native Transparenz beinhalten würde zumindest in Produktions-Kontexten, in denen Dienstleister auch noch mal korrigierend in Kundendaten eingreifen müssen, eine enorme Erleichterung der Aufgabenstellung und Steigerung der der Produktionssicherheit mit sich bringen.
Dokumente, die bereits einer Transparenzreduzierung unterzogen wurden, sind, wie wir alle wissen, nur noch eingeschränkt editierbar (Stichworte Kachelbildung, Vektor-nach-Bitmap-Wandlung, Schichten-Bildung, Text-nach-Outline-Wandlung, usw.).
Ganz zu schweigen von der Vielzahl an kaputt-verflachten PDF-Dokumenten, die durch ungeeignete Reduzierungs-Einstellungen des PDF-Erzeugers entstanden und bei denen selbst der beste Dienstleister oftmals nichts mehr retten kann.

PDF-Dokumente mit nativer Transparenz, stellen dagegen eine optimale Ausgangsbasis für die notwendigen Bearbeitungsschritte dar und der Dienstleister kann vor allem selbst entscheiden, ob eine Verflachung notwendig ist und wenn ja, mit welchen Mitteln und Einstellungen und an welcher Stelle seine Workflows das zu bewerkstelligen ist.

Aus diesen Gründen bin ich auch der festen Überzeugung, dass der PDF/X-4 Standard derjenige ist, der in Zukunft die größten Chancen hat. Solange aber Quark nicht in der Lage ist ein "passendes" Produkt anzubieten, bleiben die Vorteile den Adobe-Anwendern vorbehalten.
...
Robert Zacherl
5. Jun 2008, 10:05
PDF X3 Export aus CS2 - 1/8-Geviert Leerräume werden teilweise ignoriert
Hallo Werner,

Ich habe dein Testdokument erhalten und versucht ein PDF zu exportieren.
Ich muss sagen, dass ich egal mit welchen Einstellungen, immer zum
gleichen Fehler komme wie du. Aber dann habe ich die gleiche Datei mal
mit InDesign CS3 exportiert und siehe da: da geht's. Ich tippe also in der
Tat auf ein Bug der PDF-Library die dann in der Version 8.0 behoben
wurde. Aber du hast ja den Workaround gefunden die 1/8-Gevierte in
der Euro Monospace zu setzen ...

Gruß,
Sacha
...
Sacha Heck
22. Aug 2007, 09:49
CS3 Abstürze bei Textplatzierung
Hallo zusammen,

ich arbeite auf einem G5 2x2GhZ mit 4GB RAM mit Indesign 5.0. Wenn ich einen aus einem PDF exportierten Text platziere und automatischen Textfluss aktiviere stürzt Indesign ab. Ich habe alle Importoptionen durch. Es passiert bei aus Acrobat 8.1 exportierten RTF, TXT und Word-DOC (was ja anscheinend auch RTF ist). Geht das nur mir so und ich kann etwas an der Installation verbessern oder geht das in Richtung Bug?
...
loethelm
20. Aug 2007, 20:04
Frage zur Bearbeitung eines PDFs mit Callas pdfCorrect
UCR und Schwarzaufbau wirken sich nur aus, wenn es DeviceRGB im PDF gibt. Sie definieren Parameter fuer die Umrechnung von RGB nach CMYK. In der Praxis macht das fast niemand mehr. Alle professionellen Tools und Systeme verwenden statt dessen ICC-basierte Umrechnungen (und bei DeviceRGB wird halt ein default-RGB-Profil eingestellt bzw. angenommen).

Da in einem PDF/X-1a oder einem PDF/X-3 mit CMYK-Zielprofil sowieso kein DeviceRGB vorkommen darf, spielen diese beiden Parameter sowieso keine Rolle. Sie sind letztlich Ueberbleibsel aus einer PostScript-Zeit vor der Einfuehrung CIE-basierten Farbmanagements.

Olaf Drümmer
...
olaflist
11. Jul 2007, 19:07
Mailing von Cleverprinting zu Sonderfarben.
Und die Normen sind auch heillos durcheinander geraten.

In Anbetracht dessen, das das Prüfungsvorbereitungsmaterial sein soll, ist das katastrophal.

Also hier im einzelnen:

ISO 15930-1:2001 beschreibt PDF/X-1a:2001
  • PDF Version 1.3,

  • Farben: DeviceCMYK, DeviceGray, Separation, DeviceN, Indexed, Pattern Colour

  • OPI erlaubt



ISO 15930-3:2002 beschreibt PDF/X-3:2002
  • PDF Version 1.3,

  • Farben: DeviceCMYK, DeviceGray, Separation, DeviceN, Indexed, Pattern Colour

  • und zusätzlich im Vergleich zu X-1a:2001:
    CalRGB, CalGray, Lab, DeviceRGB,



ISO 15930-4:2003 beschreibt PDF/X-1a:2003
  • PDF Version 1.4,

  • Farben: DeviceCMYK, DeviceGray, Separation, DeviceN, Indexed, Pattern Colour

  • OPI Verboten

  • ausserdem sind an PDF 1.4 Features, die folgenden nicht erlaubt:
    JBIG2 Format
    Transparenz
    Referenced PDF



ISO 15930-6:2003 beschreibt PDF/X-3:2003
  • PDF Version 1.4,

  • Farben: DeviceCMYK, DeviceGray, Separation, DeviceN, Indexed, Pattern Colour

  • und zusätzlich im Vergleich zu X-1a:2001:
    CalRGB, CalGray, Lab, DeviceRGB,

  • ausserdem sind an PDF 1.4 Features, die folgenden nicht erlaubt:
    JBIG2 Format
    Transparenz
    Referenced PDF



Aber wer will einem das wirklich übelnehmen, denn da wimmelt es sogar in den offiziellen DIN/ISO Veröffentlichungen vor Zahlendrehern und Vertippern.
...
Thomas Richard
4. Mai 2006, 16:01
Farbmodelle im PDF, speziell bei Pitstop-Profil-Editor
Zitat 2. Es gibt geräteunabhängige Farben. Das ist wohl alles was mit ICC-Farbprofilen zu tun hat. Diese müssen vor der Ausgabe entsprechend berücksichtigt und in den Ausgabefarbraum konvertiert werden.


Hallo Dosenöffner,

eine geräteabhängige Farbbeschreibung muss nicht zwangsläufig ein ICC-Profil als Kalibrierungsinformation aufweisen. Man faßt alle geräteneutralen PostScript- und PDF-Farbräume unter dem Sammelbegriff "CIE-based Color Spaces" zusammen. Vertreter davon sind im PDF-Umfeld (PostScript bietet hier weniger):
- CalGray
- CalRGB
- Lab
- ICCBased
- Default Color Spaces

CalGray, CalRGB und Lab enstammen der PDF 1.1 Spezifikation und ermöglichten eine geräteneutrale Farbbeschreibung indem deren Farbkomponenten in einem zweistufigen, nichtlinearen Transformation in Relation zum CIE 1931 XYZ Referenzfarbraum gesetzt werden. Die beiden dreikanaligen, geräteneutralen Farbräume CalRGB und Lab sind wiederum spezielle Vertreter des Cie-based ABC color spaces, wobei ABC die Dreikanaligkeit symbolisiert.
CalGray wiederum ist ein Vertreter des einkanaligen Cie-based A Farbraums.

Die Charakteristika dieser Farbräume werden u.a. durch Angabe eines Weiß- und Schwarzpunktes und einer Gamma-Funktion (bei CalRGB und Lab kommt noch eine Matrix-Tranformation hinzu, daher die oben erwähnte Zweistufigkeit) innerhalb eines Color Space Arrays (CSA) definiert.

Der ICCBased PDF-Farbraum, der mit PF 1.3 eingeführt wurde, kommt unserer ICC-zentrischen Vorstellung eines kalibrierten Farbraums wesentlich näher. Hier wird tatsächlich eine ICC-Profil benutzt um die Farbraum-Charakteristik zu definieren.

PDF kennt auch sog. Default Color Spaces (DefaultGray, DefaultRGB und DefaultCMYK). Dies sind spezielle ColorSpace Resourcen, welche ein Mapping von geräteabhängigen Farbräumen auf ein geräteunabhängiges Pendant ermöglichen. Hinter einem Default Color Space steckt aber nichts anderes als einer der oben genannten geräteneutralen PDF-Farbräume.

Zitat 3. DeviceN für Sonderfarben.


Vorsicht! DeviceN (PDF 1.3) wird immer wieder gerne mit Sonderfarbe gleichgesetzt. Dies ist aber nicht zwangsläufig so. DeviceN zählt wie der Separation Color Space (PDF 1.2) zu den sog. Special Color Spaces. Er erlaubt die Definition eines n-kanaligen, geräteabhängigen Farbraums. Der Separation Color SPace dagegen nur eines einkanaligen. Alleinig die bezeichnung dieser Farbkanäle entscheidet, ob wir über eine Sonderfarbe sprechen oder nicht. Weist ein Farbkanal einer der Bezeichnungen "Cyan", "Magenta", "Yellow", "Black", "All" oder "None" auf, sprechen wir nicht über eine Sonderfarbe. In den ersten vier Fällen ist es einfach nur eine alternative Form der Definition eines der vier Prozeßfarben-Farbkanäle.

Zitat 4. Kalibrierte Farben. In der Demo von Prinect Color-Editor gibt es im Bereich der Voreinstellungen die Begriffe "Kalibriertes-RGB" und "Kalibriertes-Grau" und auch im Pitstop-Profil-Editor tauchen diese Begriffe auf.

Sind Kalibrierte Farben identisch zu geräteunabhängigen Farben? Wahrscheinlich nicht, denn sonst wären sie im Pitstop ja wohl nciht getrennt aufgeführt.


Siehe oben.

Zitat Wo ist Lab einzuordnen?


Siehe oben.
...
Robert Zacherl
16. Nov 2005, 22:58
Acrobat 7: Transparenzreduzierung hängt ICC-Profil an Bilder?
Hallo rohrfrei,

das ist ein bekanntes Übel der Transparenzreduzierungs-Funktion in Adobe Acrobat 7 Professional. Alle verflachten Seitenobjekte bekommen das aktuelle CMYK Arbeitsfarbraum-Profil angehängt (das deutet übrigens datrauf hin, dass Sie Ihre Acrobat Farbmanagement-Grundeinstellungen mal korrigieren sollten).
Vermeiden läßt sich das problem meines Wissens nicht nur nachträglich beheben. So z.B. mit Hilfe der Acrobat-eigenen "Farben konvertieren" Funktion, indem Sie dem Eintrag "Kalibriertes CMYK" die Funktion "Dekalibrieren" zuweisen und "Profil nicht einbetten" aktivieren.
...
Robert Zacherl
1. Nov 2005, 12:26
||| Tools rund um PDF in der Druckvorstufe
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gremlin
12. Mai 2005, 13:07