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3 Lesezeichen für querverweise

InDesign-Querverweise automatisch erstellen lassen z.B. aus Excel-Liste?
Hallo zusammen,

ich bin am erstellen von Büchern und habe hier mittlerweile Indexeinträge, mit denen ich im Buch dann das Index-Verzeichnis erstelle.
Jetzt sollen hier noch einfache Querverweise eingefügt werden. Also Wörter, die im Buch (noch) nicht vorkommen, sollen als Querverweis auf entsprechende Wörter die im Buch vorkommen, ins Indexverzeichnis mit integriert werden.
Das würde ich am liebsten über die InDesign-Querverweis-Funktion machen.
Nur ist es relativ umständlich, alle solchen Querverweise manuell im InDesign über die Index-Funktion ein zu arbeiten. (Seitenzahlen-Angaben sind in meinem Fall zunächst nicht notwendig)

Daher meine Frage:
Gibt es dafür eine Script-Lösung die, z.B. ein Excel-Liste als Basis nimmt, in der zuerst der Begriff und dann der entsprechende Begriff auf den verwiesen wird steht, und das daraus dann automatisch die Querverweise im InDesign anlegt?
Dann müsste nicht ein Grafiker manuell die Arbeit von Hand machen, was ja auch immer eine gewisse Fehlerquelle birgt,
sondern dann könnte ein Redakteur/Autor die Liste vorbereiten und man könnte diese automatisch integrieren.

Bin mal gespannt, ob das Problem schonmal jemand hatte und ich bloß zu dumm zum finden war, oder ob so eine Lösung nicht möglich ist?

Viel Grüße,

Thiemo
...
ThiemoW.
20. Feb 2013, 14:14
ID CS5 und CS5.5: Deutsche Wörterbücher in alten Dateien aus CS3
Hallo,

abschließend eine Zusammenfassung, wie das Problem gelöst wurde. Ich bin dem Vorschlag von Martin aus #35 gefolgt:

1. neue (leere) CS5-Datei mit gewünschtem Größe anlegen, neue Musterseite einrichten (Satzspiegel, Kopf-/Fußzeile); die Datei sollte nur die Absatz- und Zeichenformate enthalten, die tatsächlich in der Vorlage benötigt werden, Rest ggf. löschen!
Script „SpracheWechseln“ mit Einstellung „Rechtschreibung 2006“ laufen lassen
2. (leere) Vorlage-Datei mehrfach duplizieren
3. jeweils eine korrupte Datei und eine Vorlage-Datei (= neues Dokument) öffnen
4. in der korrupten Datei in der Seitenpalette alle Seiten markieren
5. Seitenpalette > Seiten verschieben. neues Dokument auswählen > die Seiten werden in das neue Dokument kopiert
6. korrupte Datei schließen
7. im neuen Dokument alte Mustervorlage löschen (eingeschleppt beim Seiten verschieben) und den Seiten die neue Mustervorlage zuweisen
8. Script „SpracheWechseln“ mit Einstellung „Rechtschreibung 2006“ laufen lassen
9. aus den Einzeldateien neues Buch zusammenstellen
10. händisch nachpflegen:
  • Querverweise: Querverweise zwischen zwei Dokumenten müssen aktualisiert werden, Querverweise innerhalb eines Dokuments bleiben korrekt erhalten

  • Index: Indexeinträge gehen nicht verloren außer Querverweise mit „siehe“ bzw. „siehe auch“, diese müssen neu angelegt werden; Index neu generieren

  • IHV: Vorgaben für Erstellung IHV müssen neu eingerichtet werden; IHV neu generieren

Die Fehlermeldung taucht nicht mehr auf. Die Performance in dem neuen Buch ist nach wie vor nicht gut, aber wenigstens akzeptabel. Wobei man differenzieren muss: Änderungen in den Dateien werden in brauchbarem Tempo umgesetzt. Im Hintergrund automatisch ablaufende (?) und manuell veranlasste Speichervorgänge (Strg+S) bremsen die Bearbeitung aus.
Manchmal habe ich den Verdacht, ID sucht noch immer heimlich nach dem ollen Wörterbuch …

Gruß
Silke
...
silkeF
4. Nov 2011, 10:49
Seitenumfang in bibliographischen Angaben eines Testabschnitts
Antwort auf: FCBL fügt am Ende des Artikels das Wörtchen 'Ende' mit
einem AF ein, sodaß ich mich beim Querverweis darauf beziehen kann.


Und dann?
Geht das 'Ende' so – sichtbar – auch in Druck?
Ein Textanker wäre ein unsichtbares Ende.
Über den Druck hinaus. ;-)

So etwa könnte man von einem ausgewählten Text (Autorenname) den Anker ans Ende des Textabschnitts werfen. Der Anker bekommt den Inhalt des ausgewählten Text zum Namen (oder bei Konflikten einen einzugebenden alternativen Namen).

Code
if (app.selection.length == 0 || !app.selection[0].hasOwnProperty('baseline')) 
exit();

var d = app.activeDocument;
var s = app.selection[0];
try
{
var myName = (app.selection[0].constructor.name == 'InsertionPoint')
? s.words.firstItem().contents
: s.contents;
}
catch(e)
{
var myName = 'Irgendwas'
}

while ( myName == '' || d.hyperlinkTextDestinations.itemByName(myName).isValid)
{
myName = prompt('Alternativer Name für Quellenziel', myName+= '_');
if (myName == null)
exit();
}
var hl_destination = d.hyperlinkTextDestinations.add({destinationText:s.parentStory.insertionPoints.lastItem(), name:myName});

alert('Querverweisziel \r»' + myName + '« am Ende des Textabschnitts erstellt.')


Das Gegenstück dazu (Querverweis von ausgewählter Quelle zum ausgewählten Ziel):
Code
if (app.selection.length == 0 || !app.selection[0].hasOwnProperty('baseline')) 
exit();

var doc = app.activeDocument;
var cr_name = 'Seitenverweis';
var myHLdest = myDisplayDialog(doc);
var sel = app.selection[0];

// Prüfung Vorhandensein von Querverweisformat
var cr_format = doc.crossReferenceFormats.itemByName(cr_name);
if (cr_format == null)
{

cr_format = doc.crossReferenceFormats.add({name:cr_name});
// cr_format.buildingBlocks.add({blockType:BuildingBlockTypes.CUSTOM_STRING_BUILDING_BLOCK, customText: '–'});
cr_format.buildingBlocks.add({blockType:BuildingBlockTypes.PAGE_NUMBER_BUILDING_BLOCK});
}

// Quelle des Querverweises hinzufügen
var cr_source = doc.crossReferenceSources.add({sourceText: sel.insertionPoints.firstItem(), appliedFormat: cr_format});

// Querverweis von Quelle zu Ziel hinzufügen
app.documents.firstItem().hyperlinks.add(cr_source, myHLdest);


function myDisplayDialog(doc){
var myFieldWidth = 120;
var hl_destinations = doc.hyperlinkTextDestinations.everyItem().name;
var myDialog = app.dialogs.add({name:"Querverweise"});
with(myDialog.dialogColumns.add()){
with(dialogRows.add()){
with(dialogColumns.add()){
staticTexts.add({staticLabel:"Hyperlinkziel:", minWidth:myFieldWidth});
}
with(dialogColumns.add()){
var mySourceDropdown = dropdowns.add({stringList:hl_destinations, selectedIndex:hl_destinations.length-1});
}
}
}
var myResult = myDialog.show();
if(myResult == true){
var the_hldest =doc.hyperlinkTextDestinations.item(mySourceDropdown.selectedIndex);
myDialog.destroy();
}
else{
myDialog.destroy()
exit();
}
return the_hldest;
}


Oder, um automatische Seitenzahl und Querverweis zum ausgewählten Textanker einzugeben (z.B. '1–10'):
Code
if (app.selection.length == 0 || !app.selection[0].hasOwnProperty('baseline')) 
exit();

var doc = app.activeDocument;
var cr_name = 'Seitenverweis';
var myHLdest = myDisplayDialog(doc);
var sel = app.selection[0];

// Prüfung Vorhandensein von Querverweisformat
var cr_format = doc.crossReferenceFormats.itemByName(cr_name);
if (cr_format == null)
{

cr_format = doc.crossReferenceFormats.add({name:cr_name});
// cr_format.buildingBlocks.add({blockType:BuildingBlockTypes.CUSTOM_STRING_BUILDING_BLOCK, customText: '–'});
cr_format.buildingBlocks.add({blockType:BuildingBlockTypes.PAGE_NUMBER_BUILDING_BLOCK});
}

// Quelle des Querverweises hinzufügen
var cr_source = doc.crossReferenceSources.add({sourceText: sel.insertionPoints.firstItem(), appliedFormat: cr_format});

// Querverweis von Quelle zu Ziel hinzufügen
app.documents.firstItem().hyperlinks.add(cr_source, myHLdest);

// aktuelle Seitenzahl
sel.insertionPoints.firstItem().contents = "–";
sel.insertionPoints.firstItem().contents = SpecialCharacters.AUTO_PAGE_NUMBER;


function myDisplayDialog(doc){
var myFieldWidth = 120;
var hl_destinations = doc.hyperlinkTextDestinations.everyItem().name;
var myDialog = app.dialogs.add({name:"Querverweise"});
with(myDialog.dialogColumns.add()){
with(dialogRows.add()){
with(dialogColumns.add()){
staticTexts.add({staticLabel:"Hyperlinkziel:", minWidth:myFieldWidth});
}
with(dialogColumns.add()){
var mySourceDropdown = dropdowns.add({stringList:hl_destinations, selectedIndex:hl_destinations.length-1});
}
}
}
var myResult = myDialog.show();
if(myResult == true){
var the_hldest =doc.hyperlinkTextDestinations.item(mySourceDropdown.selectedIndex);
myDialog.destroy();
}
else{
myDialog.destroy()
exit();
}
return the_hldest;
}

...
Martin Fischer
14. Dez 2009, 23:16

Aktuell

Veranstaltungen

Hier können Sie Ihre Anlässe eintragen, welche einen Zusammenhang mit den Angeboten von HilfDirSelbst.ch haben. Die Einträge werden moderiert freigeschaltet. Dies wird werktags üblicherweise innert 24 Stunden erfolgen. pdf-icon Hier eine kleine Anleitung.

Veranstaltungen
26.09.2018

Hochschuloe der Medien, Stuttgart
Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

Vertrag

Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

Nein

Organisator: IDUG Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

https://idug47.eventbrite.de

Veranstaltungen
27.09.2018

Screen IT, Uster
Donnerstag, 27. Sept. 2018, 17.30 - 20.00 Uhr

Infoveranstaltung

Das Angebot an Publishing-Software ist gross. Deshalb empfiehlt sich eine externe Beratung durch unabhängige Software-Experten aus der jeweiligen Branche. Nicht immer muss es eine teure Mietlösung sein, die nach Beendigung der Mietdauer einem nicht einmal gehört. Es gibt sehr gute und auch in der Qualität ausreichende Alternativen, ja sogar kostenlose Freeware. Lassen Sie sich an diesem Abend einmal vor Augen führen, was diese Programme können und wie viel sie kosten.

Ja

Organisator: Screen IT und pre2media

Kontaktinformation: Peter Jäger, E-Mailinfo AT pre2media DOT ch

https://www.pre2media.ch/-1/de/infoanlass/